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Der kurländische Strand des Rigaischen Meerbusens

Der kurländische Strand des Rigaischen Meerbusens hat einen besonderen Charme. Dort gibt es viele kleine Fischerdörfer, kleine Häfen und hinreißende Erholungsmöglichkeiten. Dazu befindet sich dies alles eine Stunde Autofahrt von Rīga entfernt.

  • Jūrmala pie Kaltenes
  • Kurzemes jūrmala
  • Jahtas ostā
  • Apmeklējot Zvejniekciemus noteikti jāpamēģina svaigi kūpinātas zivis

Die südwestliche Küste des Rigaischen Meerbusens von Jaunķemeri bis Ragaciems ist wie ein großes Dorf. Hier sind die alten Fischerdörfer Bigauņciems, Lapmežciems und Ragaciems zusammen gewachsen. Dadurch stehen den Besuchern viele Gasthäuser und Sommerhäuser zur Verfügung, die in der Saison von den Städtebewohnern gemietet werden, die den sandigen Strand, die gemütlichen kleinen Kneipen und frisch geräucherten Fisch genießen möchten. Beispielsweise werden am in ganz Lettland berühmten Fischmarkt von Lapmežciems von den örtlichen Fischern selbst gefangene und selbst zubereitete Fische angeboten - frisch geräucherte Schollen, Aalmütter, Lachse, Aalraupen, Strömlinge, Karpfen, Schleie und andere Fische.

Zwischen Lapmežciems und Ragaciems, fast am Meeresufer, gibt es einen See, der besonders bei Vogelbeobachtern beliebt ist. Dies ist der Kaņieris, ein stark zugewachsener lagunenartiger See, wo viele Vögel leben. Dort ist ein ornithologisches Schutzgebiet errichtet worden, der See ist auch in die Liste der Vogelnistorte von europäischer Bedeutung und in die Liste der Ramsar-Gebiete aufgenommen worden. Der See befindet sich auf dem Territorium des Nationalparks Ķemeri. Am Kaņieris gibt es einen Vogelbeobachtungsturm und unweit liegt auch der Naturpfad vom Schlossberg Kaņieris. Im See gibt es viele Fische, es ist ein wahres Anglerparadies. Zusätzliche Information über die Angelmöglichkeiten erhalten Sie im örtlichen Tourismusinformationszentrum.

Zwischen Klapkalnciems und Apšuciems befindet sich am Meeresufer das Dendrarium Lāčupīte mit vielen exotischen Baumarten, die sich an unserem Meeresklima gewöhnt haben. Das Dorf Plieņciems ist ein seit Jahren bekannter Kurort. Im Jahr 1810 hat sich hier sechs Wochen lang die Zarin Elisabeth, die Gattin des russischen Zaren Alexander I, erholt. Bei Plieņciems befindet sich auch ein einmaliges geologisches Objekt, die Düne von Plieņciems, fast die einzige große Düne am lettischen Ufer, die nicht mit Vegetation bewachsen ist. Dies ist ein 250 Meter breiter und 3,5 Kilometer langer Dünenwall, der Plieņciems vor den Meereswinden schützt. Heutzutage ist die Düne ein Schutzgebiet. Im Jahr 1810 wurde ein Teil der Düne abgetragen, damit Zarin Elisabeth aus dem Fenster ihres Sommerhauses das Meer sehen konnte.

Ein größerer Ort am kurländischen Strand ist Engure. Dort gibt es einen Jachthafen und es ist möglich, zu der estnischen Roņu-Insel zu fahren. Eine bedeutende Sehenswürdigkeit von Engure ist die evangelische Kirche, die im Jahr 1804 aus Holz erbaut wurde.

Zwischen Engure und Mērsrags, einige Kilometer vom Meer entfernt, liegt der Engures-See, der drittgrößte lettische See. Dies ist ein bedeutender Nistplatz für Vögel, deshalb gehört ein Teil des Sees zur Schutzzone. Für Vogelfreunde stehen mehrere Vogelbeobachtungstürme und Naturpfade zur Verfügung, beispielsweise gleich am ornithologischen Forschungszentrum beginnt der Orchideen-Pfad.  Auf den Küstenwiesen weiden wilde Pferde und Kühe und beim Bootsverleih können die Bewilligungen für das Angeln in diesem fischreichen See gekauft werden.

In der Mitte des kurländischen Strandes befindet sich das zweitgrößte lettische Kap - Mērsrags, im Dorf Mērsrags gibt es einen Fischer- und Jachthafen. Die hiesigen, versumpften Küstenwiesen sind ein bedeutender Nistplatz für Vögel. 

Auf der nördlichen Seite von Mērsrags, in Kaltene, wird das Meeresufer immer steiniger, der enge Strand ist mehrere Kilometer lang nur mit Feldsteinen und Kieselsteinen bedeckt. Die Ufer werden hier vom Meer aktiv ausgewaschen und es sind auch die an der Küste liegenden Häuser betroffen. Besonders schockierende Folgen dieser Entwicklung sieht man in Valgalciems, wo einige Gebäude schon praktisch im Meer stehen.

Das größte Dorf der lettischen kurländischen Küste ist Roja - ein alter Hafen, der bereits von den Wikingern benutzt wurde. Zur Zeit des Herzogtums Kurland wurden in Roja Schiffe gebaut, im Moment gibt es im Hafen Roja Fischer, Frachtumschlag und die Möglichkeit, zu der estnischen Roņu-Insel zu fahren. Auf Roja gibt es ein Fischerei- und Seefahrtsmuseum, aber in der Celtnieku-Straße Nr. 5 kann man sich eine private Sammlung von Segelschiff-Modellen ansehen. Zusätzliche Informationen zu den Erholungsmöglichkeiten auf Roja erhalten Sie im örtlichen Tourismusinformationszentrum.

Der weiteste Ort der kurländischen Küste des Rigaischen Meerbusens ist das Kolka-Horn mit dem alten livischen Dorf Kolka. Das Kolka-Horn ist eines der beliebtesten Tourismus- und Erholungsobjekte.

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