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Fest-und Gedenktage

In Lettland werden gerne Feste gefeiert, dazu gehören sowohl offizielle Fest- und Gedenktage, als auch beliebte Volksfeste. Die meisten staatlichen Feste sind zugleich auch arbeitsfreie Tage. In Lettland werden folgende Feste und Gedenktage gefeiert:

  • Ostern: zu Ostern wird in Lettland von den Christen, ebenso wie auf der ganzen Welt, die Auferstehung Christi gefeiert. Diejenigen, die Ahnenfeste abhalten, feiern auch die Frühlingssonnenwende. Karfreitag, Ostersonntag und der Ostermontag sind in Lettland arbeitsfreie Tage.
  • Der 1. Mai: Einberufung der konstituierenden Versammlung der Republik Lettland, als die staatliche Verfassung verabschiedet wurde. Am 1. Mai wird auch der Tag der Arbeit gefeiert. Das ist ein arbeitsfreier Tag.
  • Der 4. Mai: Verabschiedung der Unabhängigkeitsdeklaration.

    An diesem Tag hat das Parlament im Jahr 1990 den Beschluss gefasst, der den Weg zur Wiederherstellung der staatlichen Unabhängigkeit geebnet hat. Dies ist ein arbeitsfreier Tag.

  • Muttertag: wird am zweiten Sonntag im Mai gefeiert. An diesem Tag werden die Mütter geehrt und gefeiert.
  • Pfingsten: wird am 50. Tag nach Ostern gefeiert, meist zwischen dem 10. Mai und 13. Juni. Dies ist das größte christliche Fest nach Weihnachten und Ostern.
  • Der 23. und der 24. Juni: das größte traditionelle lettische Fest. Am 23. Juni ist das Fest des Līgo (Līgo-Vorabend), an dem die Sommersonnenwende, die kürzeste Nacht des Jahres, gefeiert wird.   Dabei werden Lagerfeuer angezündet, es wird gesungen, Bier getrunken und Kümmelkäse gegessen. Die mutigsten springen über das Feuer. Ein wichtiges Ritual für junge Paare ist das Suchen der mythischen Farnblüte. Am 24. Juni feiert man den Johannistag (Jāņu diena). Jānis ist der häufigste lettische Männername. Am 24. Juni feiert Janis seinen Namenstag. Der 23. und der 24. Juni sind arbeitsfreie Tage.
  • Der 11. November, der Lāčplēsis-Tag: Gedenktag für die lettischen Freiheitskämpfer. An diesem Datum im Jahre 1919 gelang es der lettischen Armee die Bermont-Streitkräfte zu besiegen und Rīga vor dem Angriff zu schützen. 
  • Der 18. November: Ausrufung der Republik Lettland. Am 18. November 1918 wurde Lettland vom Lettischen Volksrat im Nationaltheater als ein unabhängiger Staat ausgerufen. Dies ist ein arbeitsfreier Tag.
  • Der 24. Dezember: Weihnachtsabend, der 25. und der 26. Dezember sind Weihnachtsfeiertage. Die Christen feiern Christi-Geburt. Diejenigen, die Ahnenfeste abhalten, feiern auch die Wintersonnenwende. In wichtiges Ritual sind das Ziehen und das Verbrennen eines Holzklotzes, dadurch befreit man sich von allem Bösen, das sich während des Jahres gesammelt hat. Weihnachten ist ein wichtiges Familienfest, wo Jung und Alt zusammen kommen, Geschenke verteilen und am geschmückten Christbaum Gedichte aufsagen. Weihnachtsabend und Weihnachten sind arbeitsfreie Tage. 
  • 31. Dezember: Silvester. Es werden das Ende des alten und der Beginn des neuen Jahres gefeiert. Dies ist ein großes Fest. Der 31. Dezember und der 1. Januar sind arbeitsfreie Tage.

In Lettland gibt es auch mehrere Gedenktage. An diesen Tagen wird an die in den Kämpfen um Lettland gefallenen Soldaten gedacht. Die lettischen Fahnen wehen auf halbmast und mit Trauerbinden gehisst.

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Zuletzt aktualisiert: 
24.09.2014