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Ein Journalist aus den USA ist begeistert vom Rigaer Jugendstil, dem Zentralmarkt und dem Okkupationsmuseum

30.11.2011

Der US-amerikanische Journalist Dave Wood von der Zeitschrift „River Falls Journal“ aus Wisconsin besuchte in diesem Herbst mit einer Gruppe Riga und sammelte dabei positive Eindrucke. Besonders angetan hatten es ihm die Jugendstilgebäude, der Zentralmarkt und das Okkupationsmuseum. 

Der US-amerikanische Journalist Dave Wood von der Zeitschrift „River Falls Journal“ aus Wisconsin besuchte in diesem Herbst mit einer Gruppe Riga und sammelte dabei positive Eindrucke. Besonders angetan hatten es ihm die Jugendstilgebäude, der Zentralmarkt und das Okkupationsmuseum.  

Er gab zu, das er bei der Anmeldung zu der Reise gedachte hatte, dass „es in den kleinen ehemaligen Sowjetstaaten nicht genug zu sehen und tun geben würde".

Auf dem Weg von Litauen nach Riga haben die Touristen einen gewissen Schrecken bekommen vor der von dem Reiseleiter beschriebenen populärsten lettischen Nationalspeise – Felderbsen mit Sauermilch, allerdings wurde ihnen das Kennenlernen dieser ungewöhnlichen Mahlzeit während des 3 Tage-Besuches in Riga erspart. 

„Wir spazierten über den riesigen Zentralmarkt, den größten Lebensmittelversorger in Europa. Gebildet wird er aus sechs großen Hangars, die in der Zeit des 1. Weltkriegs von den Deutschen gebaut wurden,” schreibt Wood und fügt hinzu, dass in jedem Hangar mit anderen Warengruppen gehandelt wird. 

Bezüglich des Okkupationsmuseums gibt der Autor an, das in diesem „eine großartige Ausstellung darüber zu sehen ist, wie die Sowjetunion die Macht in Lettland nach dessen kurzer Unabhängigkeit an sich riss, die Deutsche diese vertrieben, wie die Sowjetmacht 1944 zurückkehrte und noch 50 Jahre blieb.”

Ein besonderes Erlebnis war die Bekanntschaft mit der Rigaer Jugendstilarchitektur. 

„Anfang des vergangenen Jahrhunderts war Riga dank des Hafens eine der reichsten Städte des Russischen Zarenreiches. Zur Feier des 700. Geburtstages begann eine umfangreiche Bautätigkeit, und heute gibt es in Riga mehr als 900 Jugendstilgebäude,” erklärt der Journalist den geschichtlichen Kontext und betonte, das der Anblick der schönen Gebäude ein echtes Fest war.  

„Am besten gefielen mir die exzellent geplanten Bauten von Michael Eisenstein, dem Vater des Kinoregisseurs Sergej Eisenstein („Panzerkreuzer Potjomkin”), die einfach erschüttern mit ihren Wasserspeiern und den Fassaden mit antiken Helden“, zeigt sich der Autor begeistert.  

http://www.riverfallsjournal.com/event/article/id/100066/

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