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Die Nationaloper eröffnet die Saison

11.08.2011

Eines der wichtigsten Ereignisse nach dem Eintreffen in Riga ist für den Kulturtouristen der Besuch von Opern- und Ballettaufführungen in der Lettischen Nationalen Oper.

Eines der wichtigsten Ereignisse nach dem Eintreffen in Riga ist für den Kulturtouristen der Besuch von Opern- und Ballettaufführungen in der Lettischen Nationalen Oper.

In der neuen Saison, die am 15. September beginnt, stehen die von den Zuschauern und Kritikern Anerkennung erhaltenen Stücke der „goldenen Klassik” auf dem Spielplan. Im Repertoire des Balletts sind auch in dieser Saison „Schwanensee” von Tschaikowski und „Giselle” von Adam enthalten, unter den Opern sind „La Traviata” von Verdi und „Turandot” von Puccini zu finden.

Die erste Neuinszenierung der Saison ist noch vor der Eröffnung der offiziellen Saison zu erwarten – am 2. September wird in der Lettischen Nationaloper die multimediale Manga-Oper „Natur des Krieges” („War Sum Up”), in der die Ästhetik des Genres des japanischen Comics genutzt wurde, ihre Weltpremiere erleben.Die japanische Kultur und deren stark expressive Dichtung, Popmusik, Genauigkeit und Brutalität, die in der Musik der Aufführung, in den Liedern, im Libretto und in der Welt des Bildes spürbar sein werden, hat die Entstehung der Manga-Oper „Natur des Krieges” beeinflusst.

In der Musik des britischen Performancepoporchesters „The Irrepressibles” und in der von Santa Ratniece geschriebenen Musik vermischen sich mehrere Ausdrucksarten und Musikstile, darunter auch der Kammerpop, elektronische Musik, ätherische Chormusik und japanische Volksmusik. Das Libretto ist aufgrund der originellen japanischen „No“ Theaterstücke geschrieben worden und wird auf Japanisch vorgetragen.

„Natur des Krieges” kann man nach den Aufführungen in Riga auch beim Ultima Festival, in der Oslo Oper, im Theater von Odense (Dänemark), im Zentrum für Musik und Bühnenkunst in Århus und im dänischen Königlichen Theater von Kopenhagen sehen.

„4 Welten. 4 Elemente” wird die erste Ballettinszenierung der neuen Saison sein, sie wird vier Balletteinakter enthalten – jeder von ihnen wurde durch einen anderen Choreographen geschaffen. Die Vertreter der Teams der Neuinszenierung weisen darauf hin, dass „die Welten der Emotionen, die von den Artisten des Lettischen Nationalen Balletts dargestellt werden, vielfältig und breit sind, die Farben, in denen sich Schmerzen und Freude widerspiegeln, grell und echt sind”. Vier Balletteinakter offenbaren das Weltall im Tanz. Die musikalische Begleitung wird für jeden Teil der Inszenierung jeweils ein Werk von Artūrs Maskats, Cesar Puni, Camille Saint-Saëns und Pēteris Vasks bilden.

http://www.opera.lv/en/what-s-new/

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