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Die Tourismusperspektive von Liepāja wird im Licht der wertvollen unterirdischen Gewässer betrachtet

11.08.2011

Eines von Liepājas Infrastrukturobjekten, das durch seine Renovierung die Touristen auch im Winter nach Liepāja ziehen könnte, ist das Sanatorium von Liepāja, meint Uldis Sesks, Vorsitzender des Stadtrates von Liepāja.

Er deutet darauf hin, dass sich unter der Stadt gesunde unterirdische Gewässer befinden, die man für die Behandlung sowohl von Haut- als auch Nervenkrankheiten nutzen könnte.

Es handelt sich dabei um das sogenannte „Sonnenwasser“, das dem chemischen Gehalt nach sehr ähnlich dem Meereswasser des Toten Meeres ist, sagte der Bürgermeister.

„Das Wasser ist circa 40 Grad warm, deshalb könnte man es auch im Winter in offenen Schwimmbädern nutzen“, skizziert Liepājas Bürgermeister die Zukunftsperspektiven, betonend, dass dies eine der Entwicklungsmöglichkeiten für den Tourismus in Liepāja sei. Er informiert darüber, dass das Heilwasser, das aus dem ungefähr 500 m tiefen Brunnen, der in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts gebohrt wurde, entnommen wird, in der regionalen Klinik von Liepāja für Heilverfahren genutzt wird.

Wie Sesks meint, ist die Erneuerung des Sanatoriums eine umfangreiche Arbeit, da man mehrere neue Bohrungen durchführen muss.

Als Badeort ist Liepāja seit 1810 bekannt. Seit 1834 war am Strand von Liepāja die Anstalt für warme Bäder tätig, besonders bekannt wurde der Badeort von Liepāja 1860, als die „Nikolajs Badeanstalt“ gebaut wurde.

http://www.liepajaturisms.lv/index.php?Itemid=478