Die Konzerte des 17. Festivals werden bereits vom 6. bis 9. Juli in den Kirchen und Konzertsälen der Rigaer Altstadt das Publikum anlocken, der Höhepunkt des Festivals findet aber in Lettlands prächtigstem Barockschloss statt, in Rundale, der ehemaligen Sommerresidenz der Herzöge von Kurland. Seinerzeit nannte man das von Bartolomeo Rastrelli erbaute Schloss auch Kurlands Versailles.
Jedes Jahr nehmen an dem Festival brillante Ensembles der Frühen Musik aus Europa und anderen Kontinenten teil. Prächtige altertümliche Trachten, alte Instrumente, authentische Interpretationen und das Feuer der alten Zeiten lassen keinen Festivalbesucher kalt.
Die Konzerte im Schloss Rundale am 9. Juli versprechen vielseitig zu werden. Im Weißen Saal wird man Georg Friedrich Händels schönste Arien hören können. Das Konzert „Concilium musicum Wien“ im Goldenen Saal des Schlosses bringt den Besuchern die Atmosphäre des Habsburger Hofes zurück.
Ein echter Leckerbissen wird sicherlich der Auftritt des Harfenisten Andrew Lawrence-King gemeinsam mit der „Sinfonietta Rīga” im Weißen Saal im Rahmen des Programms „Choregraphie“ sein, das sich auf Tanzmusik der Hofkomponisten von Ludwig XIV stützt und an dem sich auch Tänzer und der Barockgitarrist Steven Player beteiligen.
Den Abschluss des Festivals bildet der Zyklus „Jahreszeiten“ des italienischen Barockmeisters Antonio Vivaldi, der im Schlossgarten von der weltberühmten Violinistin Baiba Skride und dem Orchester „Kremerata Baltica” unter der Leitung des Dirigenten Andris Veismanis aufgeführt wird.

