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Herbstfestival der Kammermusik

11.08.2011

In mehreren Rigaer Konzertsälen wird vom 14. September bis 7. Oktober das Herbstfestival der Kammermusik stattfinden, in dem den Zuschauern eine Fülle von Vorführungen in hochklassiger Darbietung angeboten werden.

Das Motto des Festivals lautet tête-à-tête  oder „Auge in Auge“, auf diese Weise wird auf die intime Stimmung des Kammermusizierens und den vollkommen, besonderen Dialog hingewiesen, der in diesem Musikbereich zwischen Musikern und Zuhörern entsteht. Schon seit mehreren Jahren ist der Schirmherr des Festivals der in der Welt bekannteste lettische Komponist Pēteris Vasks. Die Zustimmung des Meisters, Ehrengast des Festivals zu sein, motiviert die Musiker in jedes Programm, entweder die Werke von Pēteris Vasks oder eines anderen lettischen Komponisten aufzunehmen.

Die Konzerte finden zum größten Teil im Konzertsaal der Speicher statt, in einem Kulturzentrum, das sich in den im 19. Jahrhundert gebauten Gebäuden herausgebildet hat und in den letzten Jahren zu einem Ort, an dem populäre Kunstereignisse ausgerichtet, geworden ist. Weitere Konzerte des Festivals finden auch im Schwarzhäupterhaus, in der alten Gertruden-Kirche und in der Großen Gilde statt.Bei der Eröffnung des Festivals wird im Schwarzhäupterhaus das die Anerkennung der Kritiker erhaltene internationale Quartett „Raro” spielen – am Abend des 14. Septembers werden dort Werke von Schnittke, Schubert, Schumann und Vasks erklingen.

Einer der intensivsten Festivaltage wird der 1. Oktober sein, der im Veranstaltungskalender als „Tag der Kammermusik in den Speichern“ vermerkt ist. Im Laufe des Tages, von 12 Uhr bis in die späten Abendstunden, sind verschiedene Konzertveranstaltungen vorgesehen, auch die Konzerte der Schubertiade und der Lisztomanie, in denen Interpretationen der Werke von Schubert und Liszt und Geschichten über das Leben der Komponisten zu hören sind. Den Tag werden der Saxophonist Nik Gotham und die Gruppe „Riga Libre” abschließen.

Zum Abschluss des Festivals kann man Symphonien von Haydn, das „Concerto funebre” des größten deutschen Symphonisten des 20.
Jahrhunderts, Karl Amadeus Hartmann, sowie auch die „Epiphanien“ von Vasks, die zum ersten Mal gespielt werden, hören.

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