Die Tradition der Fischerfeste hat seine Wurzeln bereits in der Zeit der ersten Unabhängigkeit – im Jahr 1936. Normalerweise werden sie am zweiten Juliwochenende gefeiert, dieses Jahr also am 9. Juli.
Von Ainaži und Salacgrīva an der estnischen Grenze bis nach Pāvilosta und Liepaja an der südkurländischen Küste wird mit Freilufttheater und Konzerten, Sportfesten und Wettbewerben sowie Bällen bis zum Morgengrauen gefeiert. Jahrmärkte, auf denen man Handwerkererzeugnisse und Fischdelikatessen erwerben kann, dürfen natürlich nicht fehlen.
Gemäß den strengen Traditionen stellt das Erscheinen des Herrschers der Meere den Höhepunkt der Feierlichkeiten dar. Der sagenumwobene Gast mit Bart und Dreizack in den Händen wird mit einem Boot zu den Feiernden kommen. Allerdings erwarten nicht alle Fischer den Neptun ähnlichen Gast, denn einige Organisatoren „sündigen“ und präsentieren „Zirkuskünstler aus Riga“.
Wenn das Fest näher rückt, kann man sich über die konkreten Festprogramme bei den Fremdenverkehrsämtern der Küstenorte erkundigen.

