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Das mittelalterliche Cēsis

 

Unweit von Cēsis, in Āraiši, gibt es reichlich Sehenswertes, wie die auf einer Insel im gleichnamigen See liegende Pfahlbautensiedlung Āraišu ezerpils. Hier hat man bei archäologischen Grabungen Reste von etwa 150 Bauten aus dem 9. Jahrhundert entdeckt und die Siedlung nach dem Vorbild der Funde teilweise rekonstruiert. Schauen Sie sich ganz in der Nähe auch die Burgruine des Livländischen Ordens und die aus dem 19. Jahrhundert stammende lutherische Kirche von Āraiši an. Sehenswert ist das Ensemble des Dorfkrugs Vāvere, wo Anfang des 19. Jahrhunderts gern lettische Bauern und Wandersleute einkehrten. Eben dort befindet sich auch die alte Windmühle von Āraiši nebst Müllerhaus.

Cēsis/Wenden ist eine achthundertjährige Stadt mit besonderem Flair. Besichtigen Sie die Burg des Livländischen Ordens – das eindrucksvollste und am besten erhaltene Ruinenensemble und einer der ältesten Steinbauten in Lettland. An der Burgruine liegt auch das Neue Schloß, in dem das Museum für Geschichte und Kunst untergebracht ist. Hier werden thematische Führungen zum Beispiel mit mittelalterlichen Aktivitäten (Bogenschießen, Kraftund Geschicklichkeitsspielen) angeboten. Sehenswert sind auch die krummen Pflasterstraßen, die Johanniskirche und der Stadtplatz Rožu laukums, wo im Mittelalter wichtige Verordnungen verlesen, aber auch Delinquenten öffentlich gerichtet wurden. Die gesamte Tour ist mit dem Auto durchführbar.

Nach Cēsis kommt man auch mit Bus (www.autoosta.lv) und Bahn (www.ldz.lv).

In der Reisestrecke inkludierte Sehenswürdigkeiten (Orte der Besichtigung)

Information verändert: 08.04.2013