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Geschichte von Sigulda

 

Unweit des Stadtzentrums liegt die Ruine der Ordensburg Sigulda/Segewold, die sich schon 18 Jahre lang allsommerlich zum Opernfestival in eine Konzertarena unter freiem Himmel verwandelt.

Daneben erhebt sich das unter Fürst Kropotkin erbaute Neue Schloß Sigulda, dessen Inneneinrichtung Anfang des 20. Jahrhunderts im nationalromantischen Stil vollendet wurde.

Die wohl populärste Sehenswürdigkeit ist die unweit von Turaida gelegene Gutmannshöhle, die größte Auswaschungshöhle im Baltikum. Sie bildete den Schauplatz einer Legende – ein Gärtner soll sie in den Sandstein gehauen haben als Treffpunkt für sich und seine rosengleich schöne Geliebte. Doch auch ein polnischer Offizier hatte es hier auf das Mädchen abgesehen, das aber aus Treue zu ihrem Geliebten lieber den Tod wählte.

Die Burg Turaida  ist eines der beliebtesten Touristenziele Lettlands. Sie zieht nicht nur eine stattliche Zahl von Besuchern an, sondern auch einheimische Kunsthandwerker mit ihren Erzeugnissen. Die im 13. Jahrhundert als Burg Treiden erbaute Festungsanlage ist ein eindrucksvolles Beispiel der Backsteingotik in der Ostseeregion. Im Burgkomplex werden spannende Führungen angeboten. Im Museumsreservat Turaida kann man die älteste Holzkirche der Region Vidzeme besichtigen und durch den malerischen Dainas-Garten spazieren – ein Skulpturenpark, der den lettischen Volksliedern gewidmet ist. Die gesamte Tour ist mit Auto machbar.

Sigulda ist auch mit Bus (www.autoosta.lv) und Bahn (www.ldz.lv) zu erreichen.

In der Reisestrecke inkludierte Sehenswürdigkeiten (Orte der Besichtigung)

Information verändert: 08.04.2013