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Burgruine in Dobele

Die aus Steinen gebaute Ordensburg ist der älteste Bau in Dobele und Kulturdenkmal vom nationalen Wert. Sie wurde an Stelle der Holzburg der Semgaller von 1335 bis 1359 erbaut. Die Ordensburg wurde bis 1730 bewohnt. Im Jahr 2002 wurde mit den Konservierungsarbeiten der Burgruine begonnen.

  • Burgruine in Dobele
  • Foto: Dobeles TIC
  • Burgruine in Dobele
  • Foto: A.Banziņa
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  • Foto: A.Banziņa
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  • Foto: A.Banziņa

Der Burghügel der Semgaller und die Ruine der livländischen Ordensburg befindet sich in Dobele, am rechten Ufer der Bērze. Die Siedlung der früheren Einwohner von Dobele – der Semgaller – entstand an diesem Platz schon 1000 Jahr v.Chr. In einem Bogen der alten Stadt wurde die Holzburg der Semgaller errichtet, wo sich einer der administrativen Zentren der alten Semgaller befand. Diese burg wurde mehrmals in der Reimchronik erwähnt, wo über die Kämpfe zwischen den Einheimischen und den deutschen Rittern im 13. Jahrhundert berichtet wird.

Von  1279 bis 1289 konnte die Burg in Dobele sechs  Belagerungen der Feinde abwähren. 1289 haben die Semgaller unbesiegt die Burg verlassen, indem sie selbst die Burg abgebrannt hatten und sich nach Rakte in Litauen begaben.

Von 1335 bis 1347  hat der Livländische Orden an Stelle der Holzburg der Semgaller eine Burg aus festen Mauern erbaut, später kam die Kirche dazu und es wurde ein Park angelegt. Bis 1562 war die Burg der Sitz des Garnisonskommandeurs und des Gebietsverwalters. Während der Zeit des Herzogtums von Kurland und Semgallen wurde die Burg von mehreren Verwaltern verwaltet. Der letzte von denen war der Kapitän Christoph Georg von Offenberg. Nach 1729 wurde die Ordensburg nicht mehr bewohnt und verfiel langsam. 2002 wurde mit den Konservierungsarbeiten der Burgruine begonnen.

 
56.622894, 23.273024
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Tourismusobjekt Funktionen: 
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Zusatzinformationen: 
Information verändert: 08.09.2014