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  • Die ev.-luth. Kirch von Aizkraukle - Koknese
Die ev.-luth. Kirch von Aizkraukle - Koknese

Das Landgut "Nēķena muiža"

In den historischen Quellen erscheinen die ersten Zeugnisse über das Landgut „Nēķena oder Nēķina muiža” im 15. Jh. Im Jahr 1426 teilte der Erzbischof Henning dieses Landgut (damals unter dem Namen Gerslau) Johann Frogt zu. Danach hatte das Landgut mehrere Besitzer, die sich um das Landgut kaum kümmerten. Das wirtschaflliche Leben und das Landgut selbst blühte wieder auf, als 1856 der Gardeleutnant August Joachim von Pander zu seinem Besitzer wurde.

  • Nēķena muiža
  • Foto: No Vecpiebalgas TIP arhīva
  • Das Landgut „Nēķena muiža”
  • Foto: Aus dem TIP-Archiv von Vecpiebalga

Das Landgut gehörte der Familie Pander bis zur Agrarreform im unabhängigen Lettland, d.h. bis 1922. Während der Revolution von 1905 blieb das Herrenhaus des Landgutes „Nēķena muiža” aufgrund der humanen Art des Wirtschaftens der Familie Pander unversehrt. Es wird berichtet, dass sich gegen die Brandstifter die Bauern und Diensleute von Nēķena gestellt haben.

Derzeitiges Landgutsensemble von „Nēķena muiža” wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jhr. gebaut, als die früheren etwa hundert Jahre alten Gebäude ersetzt wurden. Das Herrenhaus wurde nach dem Projekt des Architekten R.G. Schmeling in den 80er Jahren des 19. Jhr. erbaut. Heinrich Pander liess sich von den Architekturformen der Villen der italienischen Renaissance beeinflussen.
Zum Landgutkomplex gehören das Herrenhaus, zwanzig Wirtschaftsgebäude und der Park.

Zurzeit werden die Gebäude des Landgutes „Nēķena muiža” vom Gemeinderat von Taurene und dem Kulturhaus genutzt. Das Landgut ist nur von aussen zu besichtigen.


 

 
57.159519, 25.663891
Tourismusobjekt Funktionen: 
  • Kostenloses Parken
Information verändert: 02.06.2014