A+
Beta

Der Bunker und die Gedenkstätte der nationalen Partisanen von Ile

Der wiederaufgebaute Bunker der Nationalpartisanen von Ile, der am 17. März 2009 feierlich eingeweiht wurde, ist nicht nur das Zeichen unserer Hochachtung für Nationalpartisanen, sondern auch ein interessantes Besichtigungsobjekt, das noch gründlicher noch eine tragische Seite der Geschichte Lettlands kennenlernen lässt.

  • Die Gedenkstätte der nationalen Partisanen von Ile
  • Foto: Tourismus-Informationsbüro von Dobele
  • Der Bunker der nationalen Partisanen von Ile
  • Foto: Tourismus-Informationsbüro von Dobele
  • Die Gedenkstätte der nationalen Partisanen von Ile
  • Foto: Tourismus-Informationsbüro von Dobele
  • Informationsstand am Iles Bunker
  • Foto: Tourismus-Informationsbüro von Dobele

Den größten Bunker im Baltikum haben im Jahr 1948 in den Wäldern von Ile die vereinigten lettisch-litauische Partisanengruppen errichtet, damit sie den Kampf gegen die sowjetische Macht fortsetzen könnten. Die Kämpfergruppe aus 27 Leuten hat der junge Kommandeur Karlis Krauja (echter Name - Visvaldis Brizga), geführt. Am 17. März 1949 haben 24 Partisanen, die damals im Bunker waren, ihren letzen Kampf gegen die 760 Leute große Truppen des Staatssicherheitsministeriums oder Tschekabesiegt. Damals fielen 15 Partisanen, neun von ihnen wurden gefangen genommen und zusammen mit ihren Gesinnungsgenossen nach Sibirien deportiert.

Im Jahr 1992 haben die Landwehrleute zusammen mit ‚Daugavas Vanagi‘ und mit den Vertretern der patriotischen Organisationen den gesprengten Bunker frei gegraben, die Knochen der Gefallenen gesammelt und auf dem Virkus Friedhof von Dobele beerdigt. Am Bunker wurden das weiße Kreuz, der Gedenkstein und eine Granitstele aufgestellt. Bereits in der Mitte der 90er Jahre wurden die Umrisse des Bunkers markiert, in dem die durch die Innenwände befestigt wurden. Aber erst zum 60. Jahrestag des Kampfes wurde der Bunker genau so wiederaufgebaut, wie er vor Zerstörung einst war. Der Wunsch der noch lebenden Partisanen - Modris Zihmanis und Alfons Kalnins, so wie auch ehemaliger Nachrichtenfrau der Partisanen und der Leiterin der Liepaja-Abteilung von Nationalen Partisanen - Biruta Rodovica ist in Erfüllung gegangen. Dieser Traum wurde mit Hilfe von vielen Unterstützern und Helfern verwirklicht. Im Bunker sieht man einen Ofen, Tisch und schmale Pritschen, wo die Partisanen geschlafen haben. Am Bunker befindet sich ein Infostand.

 
56.578751, 22.924990
  • Gesprochene Sprachen: 
    • Englisch
    • Lettisch
    • Russisch
Services: 
  • Reiseführer verfügbar
  • Themenveranstaltungen
Arbeitszeit: 

uneingeschränkt

Zusatzinformationen: 
Information verändert: 19.05.2014