Heutzutage ist im Gutshofgebäude die Berufsschule von Zaļenieki untergebracht, neben dem Gutshof befindet sich ein Park mit landschaftlicher Planung, einer Brücke und Teichen.
Der Grünhof (lett. Zaļā muiža) bzw. Zaļenieki ist einer der ältesten Ordenslehen in Zemgale. Im Jahr 1562 wurde der Gutshof zum Domänehof des Herzogs von Kurland. 1768 wurde auf Anordnung des Herzogs Ernst Johann Biron mit dem Bau der Schlossgebäudes begonnen.
Von Interieur aus dem 18. Jahrhundert sind der Profilfries der Decke in den Sälen des zweiten Stockwerkes, die Deckenbemalung im Treppenhaus, Parkettfragmente und einige Türflügel erhalten geblieben. Im grossen Schlosssaal sind unter den späteren Farbschichten schöne Wandmalereien erhalten geblieben.
Das Schlossgebäude von Zaļenieki ist damit einzigartig, weil die Fassaden nicht verändert wurden. Es sind Originalverputz, Profilierungen und Dekoreinzelheiten erhalten geblieben.
Das Ziegeldach wurde mit einem Blechdach ausgewechselt, doch die Schlossplanung vom Ende 19. Jhr. und Anfang 20. Jhr. ist wenig verändert worden: in ersten Stock ist ein Gang ausgebaut worden und von der Vorhalle wurden mehrere kleine Räume abgetrennt.














