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Der Miķeļbāka-Leuchtturm

Der Miķeļbāka-Leuchtturm ist 1884 erbaut worden, er ist 62 m hoch und somit der höchste Leuchtturm im Baltikum. In der Höhe von 56 m gibt es einen Aussichtspunkt. Früher waren die Wände des Leuchtturms etwa einen Meter dick, für den Dünensand war er jedoch zu schwer und im Laufe der Zeit wurde der Leuchtturm immer schiefer.

Mit der Zeit wurde der schiefe Leuchtturm so gefährlich, dass er 1932 abgetragen wurde. Der nächste Leuchtturm wurde 1941, während des Zweiten Weltkriegs, in die Luft gesprengt. Die heutige Gestalt hat der Leuchtturm seit 1957. In der Nähe befindet sich die evangelische Kirche der Gemeinde Miķeļtornis, erbaut 1893.

Der Leuchtturm im alten Livendorf, das früher Pize genannt wurde (das Wort „Pize” bedeutet auf Lettisch „Weidenrute”), wurde trotzdem nicht Pizas-Leuchtturm genannt, sondern Mihail-Leuchtturm (Mihailabāka), denn seine Aufgabe war, die Seeleute vor einer Sandbank mit dem gleichen Namen zu warnen. Später wurde der Name der lettischen Sprache angepasst, und jetzt heißt es Miķeļbāka (Michael-Leuchtturm) oder auch Miķeļtornis (Michael-Turm).

Um auf den Leuchtturm hinaufzusteigen, ist eine Treppe mit unterschiedlich steilen Stufen zu überwinden.

 
57.598473, 21.972206
  • Gesprochene Sprachen: 
    • Englisch
    • Lettisch
    • Russisch
Tourismusobjekt Funktionen: 
  • Kostenloses Parken
Information verändert: 03.09.2014