In den 90-er Jahren wurde hier ein Erholungspark eingerichtet, wo die Feldsteine Lettlands die Besucher mit ihrer urzeitlichen Erhabenheit anreden. Das Schloß wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gebaut. In 1920 wurde es in Brand gesetzt, zu einer späterer Zeit aber erneuert und an die Bedürfnisse einer Schule angepasst. Ab 1930 funktioniert hier das Gymnasim, jetzt – die Elementarschule.
Das Schloß hat von seinem ehemaligen Aussehen wenig bewahrt – verschwunden sind die Säulen an dem Eingang und die Wendeltreppe am Hinterteil des Gebäudes. Das zweite Stockwerk, das früher nur in dem Zentralteil war, ist aber über das ganze Gebäude ausgebaut worden. Die ungewöhnlich dichten Wände und Gewölben im Kellergeschoß vermitteln den Eindruck der Altertümlichkeit.
Zwischen dem Schloß und der Brivibas-Straße sind Grünanlagen eingerichtet worden. Zu Zeiten des Langutes gab es keine Bäume hier, um die Aussicht auf den weiten Obstgarten auf der anderen Seite der Straße nicht zu verdecken. Der Obstgarten wird durch eine Erdbank und die Haselallee halbkreisweise umgerahmt. Heute hat die Haselallee durch einigen wirtschaflichen Aktivitäten leider gelitten.
In dem Zentralteil des Gartens ist ein Teich zu sehen. Die ausgegrabene Erde wurde in der Mitte des Teiches aufgehäuft, so daß ein kleiner Hügel entstanden ist. Am Anfang der 90-er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde hier ein eigenartiger Erholungspark eingerichtet. In dem Garten sind 23 Steinkompositionen aus 49 Feldsteinen aufgestellt worden.














