Im Laufe der Jahrhunderte herrschten in der Burg unterschiedliche Herren: Russen, Schweden und Polen. Der Nordische Krieg erwies sich für die Stadt Alūksne als schicksalhaftes Geschehen. Im August 1702 marschierte in Alūksne die russische Armee unter der Führung des Grafen Boris Schweremetjew ein. Damit die Burg nicht in die Hände der Russen gelangt, sprengte der schwedische Kapitän Wolff die Burg. Aus lauter Wut brannte die russische Armee das ganze Dorf nieder und Einwohner wurden entweder umgebracht oder verschleppt.
Die Leute aus Alūksne gedenken immer noch das Mädchen Marija, die anscheinend in die Burgmauer eingemauert wurde. Darum wird die Insel, auf der sich die Burg befand, sowohl Pilssala als auch Marijas-Insel genannt.
Heutzutage befindet sich in der Burgruine eine Freilichtbühne. Zur Insel Pilssala gelangt man über eine Brücke, die 2007 renoviert wurde. Nach dem Nordischen Krieg wurde die Festung nicht mehr in ihrer ursprünglichen Pracht erneuert. Der Entwurf der Festung ist im Museum von Alūksne zu sehen.
Die Burgruine der Ordensburg in Alūksne

- Burgruine der Livländischen Ordensburg in Alūksne
- Foto: Aus dem Archiv des TIC in Alūksne

- Burgruine der Livländischen Ordensburg in Alūksne
- Foto: Aus dem Archiv des TIC in Alūksne


57.428780,
27.051945
- Adresse:Alūksnes novads, Alūksne, Pilssala
- E-Mail:
- Telefon:+371 64322804
- Mobile:+371 29130280
- Website:
Tourismusobjekt Funktionen:
- WC
- Zugang für Behinderte
Information verändert: 14.11.2012










