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  • Die ev.-luth. Kirch von Aizkraukle - Koknese
Die ev.-luth. Kirch von Aizkraukle - Koknese

Die Burgruine der Ordensburg in Alūksne

Im Jahr 1342 wurde auf der grössten Insel des Alūksnes-Sees – auf der Pilssala – der Bau der Linländischen Ordensburg abgeschlossen. Sie wurde am Tag der Mariä-Verkündigung eingeweiht, seit dem trägt die Burg den Namen - „Marienburg”.

  • Burgruine der Livländischen Ordensburg in Alūksne
  • Foto: Aus dem Archiv des TIC in Alūksne
  • Burgruine der Livländischen Ordensburg in Alūksne
  • Foto: Aus dem Archiv des TIC in Alūksne

Im Laufe der Jahrhunderte herrschten in der Burg unterschiedliche Herren: Russen, Schweden und Polen. Der Nordische Krieg erwies sich für die Stadt Alūksne als schicksalhaftes Geschehen. Im August 1702 marschierte in Alūksne die russische Armee unter der Führung des Grafen Boris Schweremetjew ein. Damit die Burg nicht in die Hände der Russen gelangt, sprengte der schwedische Kapitän Wolff die Burg. Aus lauter Wut brannte die russische Armee das ganze Dorf nieder und Einwohner wurden entweder umgebracht oder verschleppt.
Die Leute aus Alūksne gedenken immer noch das Mädchen Marija, die anscheinend in die Burgmauer eingemauert wurde. Darum wird die Insel, auf der sich die Burg befand, sowohl Pilssala als auch Marijas-Insel genannt.
Heutzutage befindet sich in der Burgruine eine Freilichtbühne. Zur Insel Pilssala gelangt man über eine Brücke, die 2007 renoviert wurde. Nach dem Nordischen Krieg wurde die Festung nicht mehr in ihrer ursprünglichen Pracht erneuert. Der Entwurf der Festung ist im Museum von Alūksne zu sehen.

 
57.428780, 27.051945
  • Adresse: 
    Alūksnes novads, Alūksne, Pilssala
  • E-Mail: 
  • Telefon: 
    +371 64322804
  • Mobile: 
    +371 29130280
  • Fax: 
    +371 64322804
Tourismusobjekt Funktionen: 
  • WC
  • Zugang für Behinderte
Information verändert: 05.06.2014