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Die Groβe Gilde

Die Große Gilde zu Riga oder die St. Marien-Gilde war die Bruderschaft der Rigaer Kaufleute, die von 1354 bis 1939 bestand und ihre Sitzungen in der Münsterstube abhielt, die bis zum heutigen Tag im Gildenhaus der Großen Gilde erhalten ist. 

Sie bestand neben der Kleinen Gilde oder St. Johannes-Gilde, die Rigaer Handwerker vereinigte. In den Gildenstatuten wurde vorgeschrieben, dass die Aufgabe dieser Gilde „die Pflege der Geselligkeit, des höflichen Gemeinschaftslebens, der Festmahle, der Wohltätigkeit und der Seeligkeit” war.  Um 1252 gründeten die Bürger die Heilig-Kreuz-Gilde. Als 1282 Riga der Hanse beitrat, wurden Sitzungen der Gildenbrüder in Öffentlichkeitsräumen abgehalten, die Münsterstube oder Groβe Stube (lateinisch: stuba de Monasterio, niederdeutsch: den groten Gildenstoven) und Stube von Soest oder Kleine Stube genannt  und um 1300 gebaut wurden und sich neben dem  St. Katharina-Kloster befanden. 1354 schieden die Kaufleute der Münsterstube aus und bildeten ihre eigenen Statuten (Schragen), deshalb wird dieses Jahr als Gründungsjahr der Großen Gilde betrachtet.

 
56.949650, 24.108248
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Dienstag - Freitag 12:00 - 19:00;
Samstag 12:00 - 18:00

Information verändert: 21.02.2014