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Die Nordfestung

Die Festung wurde Ende des 19. Bis Anfang des 20. Jh. erbaut, um die Marinestützpunkt von Liepāja vor einem möglichen Angriff zu schützen. Das Befestigungssystem umgab die ganze Stadt.

  • Ziemeļu forti
  • Foto: Māris Ankevics
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Im November 1908 wurde die Festung geschliffen, denn es war anerkannt worden, dass deren Bau ein strategischer Fehler war. Ein Teil der Kanonen wurde demontiert und nach Litauen, in die Festung von Kaunas gebracht, der andere Teil wurde eingeschmolzen. Es wurde versucht, die Batterien der Artillerie, Untergrundbauten und den Pulverspeicher in die Luft zu sprengen, doch dies brachte nicht das erwartete Ergebnis. Deshalb sind Reste der neuesten und modernsten Festung des zaristischen Russlands bis zum heutigen Tag erhalten geblieben.

Die Nordfestung sind mit einer Führung zu besichtigen. In den Festungsanlagen wird auch das Geländespiel „Die Flucht aus der UdSSR” angeboten. Sinn des Spiels ist den Teamgeist zu fördern ‒ ein Freund, der von sowjetischen Grenzwachen festgenommen wurde, muss gemeinsam gefunden und bis zum U-Boot gebracht werden.

 
56.592777, 21.015455
Arbeitszeit: 

Täglich für Besucher geöffnet

Information verändert: 02.09.2014