Der Altar der Gaiķu- Kirche ist charakteristisch für das Schaffen des ostpreußischen Bildhauers Christian Ackermann. In den 70er Jahren des 17. Jh. Kam dieser nach Reval und möglicherweise wurde der Altar auch dort gefertigt.
Die Gaiķu-Kirche zeichnet sich besonders durch ihre eigenartige Bemalung der Bänke aus. Der Stil der Bemalungen ist für die Spätrenaissance charakteristisch. In den Bemalungen spiegeln Geschichten und Gestalten aus der Bibel indirekt auf nicht traditionelle Weise wider, in dem diese mit Hilfe von verschiedenen Symbolen dargestellt werden. Der Autor, möglicherweise der kurländische Maler Cornelius Bergholz, hat dazu die um die Wende des 16.‒17. Jh. in Nürnberg gedruckte, von Joachim Camerarius zusammengestellte Emblemsammlung benutzt.
Hier befinden sich auch andere wertvolle Gegenstände. Die beiden Weltkriege des 20. Jh. hat die Kirche ohne besondere Verluste und Schäden überstanden.










