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Historisches Zentrum Subbath

 Das Städtchen Subbath befindet sich fast an der Grenze mit Litauen. Es ist eine Kleinstadt, die größtenteils auf dem Westufer des Sees Subates (lett. Subates ezers) im 16-19 Jh. entstanden ist. Ganz zentral, am hiessigen Marktplatz (lett.: Tirgus laukums) gelegen, befindet sich die 1831 erbaute katholische Kirche, die in sich Ende 18. Jhs. entworfene Skulpturgruppe “Golgota” und Kruzifix verbirgt. Geht man der Krasta iela vom Marktplatz entlang, und überquert dann die Brücke, so gelangt man auf den Ostufer des Sees Subates. Hier auf der Erhöhung steht die evangelische Kriche; Erbaut in 1686 in bysantinischer Stilrichtung zählt diese Kirche zu den bedeutenden Architekturdenkmälern.

Das historische Zentrum der Stadt Subbath (lett.: Subate) gehört zu den Baudenkmälern von staatlicher Bedeutung. Die wichtigsten Objekte sind: Die Bebauung der nördlichen Seite des Marktplatzes, die Bebauung der Brivibas iela – Straßenseite mit geraden Nummern, Allee Richtung Südosten vom See, die Bebauung der Baznicas iela – Straßenseite mit ungeraden Nummern, Ilukstes iela – Straßenseite mit geraden Nummern.
Die Apotheke, die sich im historischen Stadtzentrum befindet, ist eine der ältesten Apotheken in Gebiet Daugavpils. Diese Apotheke haust in diesen Wänden bereits seit 1925. Diese Apotheke ist s.g. Neue Apotheke, die Benennung wurde gezielt so ausgewählt, um den Unterschied zwischen der Neuen und der Alten Apotheken hervorzuheben. Die Alte Apotheke wurde von Provisor Georg Weke 1814 eröffnet.
Die Alte Apotheke wurde 1936 auf dem Ostufer des Sees Subates (lett.: Subates ezers) geschlossen, am Rande des Weges Subate-Aksnites steht ein Birkental, diese Bäume hat hier K.Ulmanis angepflanzt. Im Birkental befindet sich ein Erinnerungsstein.
Laut einer Legende haben früher im Schloss von Subbath (lett. Subates pils) mächtige Kriegsknechte gewohnt. Angeführt von den Kriegsknechten haben die Einwohner von Subbath den Krieg gegen Litauer angefangen. Die Seele des Anführers hat die Gestalt eines Adlers angenommen. Der Adler ist auf dem Schlossturm hochgeflogen und hat dreimal laut geschrien. Das Schloss ist unter Wasser gegangen, die litauischen Kriegsknechte sind augenblicklich tot geworden. Noch heute findet man auf dieser Erhöhung menschliche Knochen. Mit dem Namen des Anführers der Kriegsknechte wurde auch der See genannt.

 
56.009899, 25.911942
  • Gesprochene Sprachen: 
    • Lettisch
    • Russisch
Information verändert: 01.09.2014