Das besagte Projekt genoss ein großes Interesse und Zuspruch der Gesellschaft, und nach der erfolgreichen Ausstellung kam NOASS auf die Idee, auf Basis der geschenkten Werke von A. Skrastiņs eine größere Sammlung der Naiven Kunst zu bilden. Zur Bildung dieser Sammlung hat der Kunstwissenschaftler Aivars Leitis viel beigetragen.
Mit der Unterstützung vom Unternehmen SIA „Jaunrīgas attīstības uzņēmuma” (GmbH) wurde im Herbst 2006 in Andrejsala, in einem ehemaligen Zolllager, das Lettische Museum für Naive Kunst gegründet. Dank der erfolgreichen Zusammenarbeit öffnete es am 20. Mai, in der Museumsnacht, seine Tür für Besucher. Die Eröffnung des Museums, bei der eine Festansprache die Kulturministerin Helēna Demakova gehalten hat, wurde zum einen der eindrucksvollsten Ereignissen dieses Abends.
In der Sommersaison 2006 hat das Museum mit einigen interessanten Ausstellungen die Blicke der Rigaer Einwohner und Besucher auf sich gezogen und einen Zuspruch der Gesellschaft erlebt, daher hat das Lettische Museum für Naive Kunst schon am 6. Juni 2007 die Akkreditierung (mit der Stempel-Nr. 99) erhalten und wurde in der Liste der akkreditierten Museen Lettlands aufgenommen. Die Akkreditierung wurde für fünf Jahre, d. h., bis zum 5. Juni 2010 verliehen.
Bis jetzt bildeten den Museumsbestand Schenkungen und Privatsammlungen, die dem Museum für eine unbefristete Zeit zum Aufbewahren übergeben wurden, und erworbene Werke. Zurzeit bilden den Hauptbestand, der auch in dem Lettischen Nationalbestand aufgenommen ist, 179 Meisterwerke der naiven Kunst. Den Zusatzbestand bilden mehr als 900 Werke und Fotoreproduktionen. Kontinuierlich wird der Museumsbestand erweitert und immer neue Autoren der naiven Kunst und deren Arbeiten erkundet.
















