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  • Die ev.-luth. Kirch von Aizkraukle - Koknese
Die ev.-luth. Kirch von Aizkraukle - Koknese

Nordlettland Biosphärenreservat

Das malerische und von Sandsteinfreilegungen umgebene Tal des Flusses Salaca, der sagenhafte und fischreiche See Burtnieku, die livländische Ostseeküste mit Strandwiesen und steilen Felsen, Burgberge, Moore, heilige Orte und bezaubernden Kleinstädte. Das alles umfasst das nordkurländische Biosphärenreservat. Auf dem Reservatgebiet befindet sich einer der größten unberührten Hochmoorkomplexe im Baltikum. Die Küsten- oder Strandwiesen bilden den größten Strandwiesenkomplex in Lettland.

  • Veczemju klintis. Salacgrīvas novads.
  • Stārķu kolonija Matīšu pagastā
  • Sarkanās klintis. Pietrags.
  • Foto: "Lauku ceļotājs"
  • Skatu tornis Randu pļavās

Das Nordlettland Biosphärenreservat ist das einzige besonders geschützte Naturgebiet dieser Art in Lettland. Es ist ein großes Gebiet, in dem international bedeutende Naturräume und Landschaften unter Naturschutz gestellt wurden, unter der Voraussetzung, dass eine nachhaltige soziale und wirtschaftliche Entwicklung sichergestellt wird.

Das Gebiet des Nordlettland Biosphärenreservats umfasst 457 600 ha Festland und 16 750 ha Ostsee, es wurde 1997 geschaffen und bereits am 15. Dezember 1997 als ein Naturschutzgebiet von internationaler Bedeutung im Rahmen des UNESCO-Programms MaB anerkannt. Das Ziel des Biosphärenreservats ist es, auf nationaler und internationaler Ebene das Gleichgewicht zwischen dem Schutz der natürlichen Vielfalt und der Förderung einer wirtschaftlichen Entwicklung sowie Bewahrung kultureller Werte zu erreichen.

Das Biosphärenreservat vertritt international anerkannte für die gemäßigte Waldzone typische Ökosysteme und Ökosysteme der Ostseeküste. Das Reservatgebiet gehört zum nördlichen Teil der Regionen Limbazu, Valkas und Valmieras und liegt im Becken von Salaca, Vitrupe, Svetupe und Liepupe. Die Gesamtfläche des Reservatgebietes bildet 6 % der Gesamtfläche von Lettland und umfasst auch den Naturpark des Salaca-Tals, 16 Naturschutzgebiete, 3 Naturschutzzonen (die Nordmoore, Augstroze und Vidusburtnieks, die als für Vögel bedeutende Gebiete gelten und in die Liste der Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung aufgenommen wurden sowie Natura 2000-Schutzgebiete sind), 4 dendrologische Anpflanzungen und 25 geologische sowie geomorphologische Naturdenkmäler.

Im Reservatgebiet befinden sich auch wertvolle historische Denkmäler, z. B. eine der ersten Siedlungen in Lettland – eine Fischersiedlung und ein Gräberfeld (5.-2. Jahrtausend v. Chr.) sowie auch die Siedlung des Riņņu-Bergs am linken Ufer des Flusses Salaca.

Die bedeutendsten und interessantesten Naturobjekte sind:

  • Strandwiesen an der kurländischen Ostseeküste von Ainazi bis Kuivizi, die einzigen Strandwiesen in Lettland mit einer einzigartigen Pflanzenvielfalt, ein international anerkannter Ort für die Vogelwanderung und Vogelbrut;
  • Altländische Felsen (Veczemju klintis) an der Ostseeküste – eine 200 m lange und bis 4 m hohe rote Sandsteinformation mit Grotten und Höhlen – die prächtigste an der Ostseeküste in Lettland;
  • Livische Opferhöhlen am Hof Kuikulu am rechten Ufer des Flusses Svetupe, 10 km östlich der Stadt Salacgriva. Eine der längsten Höhlen in Lettland in mitteldevonischen Sandsteinen. Die Länge des Hauptganges einschließlich Abzweigungen beträgt 47 m, die des kleineren - 19,5 m. Die bedeutendste Kultstätte der Region Metsepole, die von Liven besiedelt wurde;
  • Der Fluss Salaca. Die Länge des Flusses beträgt 95 km, er entspringt aus dem See Burtnieks und ist ein ausgezeichneter Ort für den Wassersport – mit beeindruckender Landschaft und einer abwechslungsreichen Strömung, bei der ruhige Stellen mit Stromschnellen sich abwechseln. Berühmt für den Fischreichtum mit der größten natürlichen Lachspopulation in der ganzen ostbaltischen Region, deshalb wurde dem Fluss der Status eines Lachsflusses mit  einer besonderen Schutzordnung verliehen (Angelkarten für das Angeln im Gebiet der Selbstverwaltung Salacgriva sind im Hotel „Brīze“ erhältlich, in Salacgriva, Valmieras iela 7, Tel.: +371 64071717).
  • Die roten Felsen liegen in der Region Salacgriva, unweit der Metallbrücke und dem ehemaligen Eisenbahndamm am linken Ufer des Flusses Salaca. Es handelt sich um eine Sandsteinformation mit einer Länge von mehr als 400 m. Die Steilwand ist nicht hoch – nur ca. 10 m, aber sehr malerisch, besonders, wenn sie von der untergehenden Sonne beleuchtet wird. In den Felsen findet man auch kleine und flache Höhlen und Grotten, die nur von der Flussseite zugänglich sind. Gegenüber den Felsen wurde an der Flussbiegung Ziedoņu ein Rastplatz eingerichtet.
  • Skaņaiskalns und der Naturpark von Skaņaiskalns - eine besonders malerischer Abschnitt des Flusses Salaca unterhalb der Stadt Mazsalaca. Skaņaiskalns ist ein 20 m hoher Sandsteinfels am linken Ufer des Flusses mit dem stärksten Echo in Lettland.

Mehr Informationen über Mazsalaca und den Naturpark von Skaņaiskalns bei der Tourismusinformation in Mazsalaca, Rīgas iela 1, Tel. +371 64251776, E-Mail: ticmazsalaca@inbox.lv. Tourismusinformation der Region Salacgriva in Salacgriva, Rīgas iela 10a, Tel.: +371 64041254, Fax: +371 26463025 und die Tourismusinformation von Ainazi – in Ainazi, Valdemāra iela 50a, Tel.: +371 64043241, +371 29377378, E-Mail: tic.parsla@salacgriva.lv

 
57.769390, 24.393768
  • Adresse: 
    Rīgas iela 10a, Salacgrīvas novads, Salacgrīva
  • Telefon: 
    +371 64041254
  • Gesprochene Sprachen: 
    • Englisch
    • Lettisch
    • Russisch
Zusatzinformationen: 
Information verändert: 13.05.2014