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Rigaer Kunstraum

Um auf den Mangel professioneller Ausstellungsräume in Riga hinzuweisen, organisierte 2003 das Museum des Lettischen Künstlerverbandes im Rahmen der Kunsttage die Initiative „Mākslas telpa” („Der Kunstraum”). Jeder der Teilnehmer – Künstler, Kuratoren, Kunsthistoriker – hat einen Brief an Ingūna Rībena, die damalige Kulturministerin der Republik Lettland, und Gundars Bojārs, den damaligen Bürgermeister der Stadt Rīga, mit Vorschlägen für die Situationsänderung geschickt.

Das Resultat dieser Kunstinitiative und der bisherigen Bemühungen war, dass das Kommitee für Kultur, Kunst und Religion des Stadtrates von Riga nach dem Vorschlag der Abgeordneten Sarmīte Pīka am 9. September 2003 das Projekt für den Bau eines Ausstellungssaales der Stadt Riga im Untergeschoss des Rathausplatzes begonnen hat.

Am 9. September 2003 hat die Kulturverwaltung des Stadtrates Riga eine Initiativgruppe des Ausstellungssaales der Stadt Riga zusammen gestellt, in der neben den offiziellen Beamten und den Abgeordneten des Stadtrates Riga Experten verschiedener Kunst- und Kultureinrichtungen eingeladen wurden, mitzumachen.

Am 11. November 2003 hat der Stadtrat Riga mit dem Beschluss Nr. 2638 die Arbeitsgruppe für die Ausarbeitung des Ausstellungssaales der Stadt Riga zusammen gestellt. Ihre Aufgabe war mit der Ausarbeitung des Projekts für den Ausstellungssaal zu beginnen. Im Jahr 2004 und 2005 hat das Unternehmen SIA „BM&DR” unter der Leitung des Architekten Andis Kalniņš die Entwurfsarbeiten für die unterirdischen Räume des Rathauses vorgenommen. 2007 wurde mit dem Bau begonnen, damit Räume für Ausstellungen angepasst werden können.

Anfang 2007 hat der Stadtrat Riga die Agentur „Rīgas kultūras aģentūra” der Selbstverwaltung der Stadt Riga mit dem Ziel die Vielfalt der kulturellen Ereignisse, Zugang zum Kulturerbe und dessen zielgerechte Anwendung in der Stadt zu sichern, gegründet. Innerhalb der Agentur wirken drei im europäischen Kontext strategisch wichtige Einrichtungen wie das Kino „Rīga”, das Zentrum „Jūgendstila centrs” („Jugendstil-Zentrum”) und der Ausstellungssaal der Stadt Riga „Rīgas mākslas telpa” („Rigaer Kunstraum”).

Anfang 2007 wurde in einer offenen Ausschreibung Kuratorin und Kunsthistorikerin Ieva Kulakova als Direktorin für den Ausstellungssaal der Stadt Riga „Rīgas mākslas telpas“ gewählt, die ehemalige Leiterin des Projekts für den Ausstellungssaal der Stadt Riga.

Am 17. Januar 2008 wurde der Rigaer Kunstraum offiziell eröffnet. Im Rahmen der Ausarbeitung des Projekts für den Ausstellungssaal wurden schon mehrere beachtenswerte Kunstprojekte realisiert, darunter zählen das Projekt „Neatliekamā Biennale” („Unaufschiebbare Biennale”), Kunstinitiativen „Saruna” (Gespräch) und „I-tag”, sowie die Personalausstellung des Malers Miķelis Fišers.

Die bedeutendsten realisierten Kunstprojekte im Jahr 2008 waren die Personalausstellung „Paraspoguļi II. Kristāli” („Paraspiegel II. Kristalle”) von Gints Gabrāns, dem Teilnehmer der 52. Biennale von Venedig, die Personalausstellung „Neredzamās pērles” („Unsichtbaren Perlen”) von Jāns Tomiks, des internationale Anerkennung gewonnenen Künstlers, die Kunstausstellung der neuen Medien „Spektropija” („Spektroskopie”) und die Personalausstellung „Personīga izstāde” („Persönliche Ausstellung”) von Katrīna Neiburga, der „Ars Fennica” Preiskandidatin.

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Zuletzt aktualisiert: 
30.09.2014