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Römisch-katholische Kirche St. Ludwig von Krāslava

Das schlagende Beispiel für die Barock-Architektur von Lettgallen (lettisch: Latgale). Nach dem Entwurf des italienischen Architekten Antonio Paracco wurde 1755 der Bau der katholischen Mauer-Kirche angefangen. Die neue Kirche war ursprünglich als eine Residenz des Bischofs von Inflanty geplant, jedoch aufgrund der Anschließung von Lettgallen an Russland 1772 wurde dieses Vorhaben nicht verwirklicht.

  • Kirche von Krāslava

Die Hauptbauarbeiten wurden 1767 beendet. Der Kirche wurde nach St. Ludwig benannt. In der Zeit um 1760 – 1762 war der italienischer Maler Fllippo Castaldi (1730 – 1814), der in verschiedenen Genres der Malerei tätig war und verscheiden Techniken angewendet hat, bei den Innenarbeiten beteiligt. In der Kirche hat er eine Fresken-Gruppe: die „optischen Gemälde” des Hauptaltars und der Seitenaltäre, geschaffen. Das Motiv des Altarbildes sei mit einer historischen Episode aus den Kreuzzügen verbunden bzw. St. Ludwig bekommt den Segen vom Erzbischof, bevor er in die Kreuzzüge zieht. In den Dachfirsten der Kirche befinden sich zwei Porträts aus den 60ern Jahren des 18. Jahrhundertes.

Das sind die Porträts von Konstantin Ludwig Plater (lettisch: Plāters) und Auguste Plater (geb. Oginska), Gründer und Stifter der katholischen Kirche von Krāslava. Der Künstler der Porträts ist der italienischer Maler Fllippo Castaldi, der in Polen gearbeitet hat und als der Künstler von der Wandmalerei der katholischen Kirche von Krāslava bekannt war. Wenn man von der katholischen Kirche von Krāslava und ihre Bedeutung in der nächsten und etwas weiteren Umgebung spricht, müssen insbesondere die Reliquien des heiligen Märtyrers St. Donatus (lettisch: Svētais Donats) erwähnt werden, die Pilger anziehen und somit Krāslava zur zweitgrößten Pilgerstätten Lettlands (nach Aglona) machen. 1790 wurde mit Hilfe des Papstes Pius IV. (lettisch: Pijs) das St.-Donatus-Fest mit vollen Ablässen, das am ersten Sonntag nach dem Peter-und-Paul-Fest gefeiert wird,  ins Leben gerufen.

Aufgrund des großen Zuströmens von Gläubigern auf dem St.-Donatus-Fest Fest bestand der Bedarf nach einer separaten Gruft, für die das nötige Geld Gräfin Auguste Plater gespendet hat. Auf der Ostseite der Kirche wurde eine Gruft erbaut. Im Sommer 1941, als die Rote Armee sich zurückzog, haben die einheimischen Atheisten die Kirche angezündet. Der St.-Donatus-Altar und Orgeln sind ausgebrannt. In der Gruft hat man es geschafft, das Feuer zu löschen und somit konnte auch in der Kirche der Hauptaltar mit dem einzigartigen Altarbild gerettet werden.

 
55.897373, 27.170580
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    Für Spenden
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Services: 
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Tourismusobjekt Funktionen: 
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Arbeitszeit: 

Montag: Ruhetag

Information verändert: 11.06.2013