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  • Die ev.-luth. Kirch von Aizkraukle - Koknese
Die ev.-luth. Kirch von Aizkraukle - Koknese

Schlossgut Dzerbene

Ein Teil der zentralen Bebauung des Schlossguts wurde von einer Feldsteinmauer mit einem Tor umgeben.  Bis heute sind nur Torsäulen erhalten. Die Blütezeit des Schlossguts Dzerbene ist mit der Familie der Freiherrn Weissmann von Weissenstein verbunden, in deren Eigentum das Gut 1771 überging, als die russische Kaiserin Katharina II das Gut dem Freiherrn Otto Weissmann von Weissenstein schenkte. Am Ende des 19. Jh. wurde der neogothische Turm des Schlosses gebaut.

Die Geschichte des Schlossgutes bewahrt hinreiβende Spuksagen. 1832 habe sich der letzte Nachkomme der Freiherrn Gottlieb von Weissenstein zum Adelball in Cesis (auf deutsch: Wenden) begeben. Der Besitzer von Rauna (auf deutsch: Ronneburg) Alexander Wulf habe den Hagestolz Weissenstein gehänselt, dass seine Familie seinetwegen erlöschen wird.  

Weissenstein sei auf Wulf zornig geworden und habe ihn zum Zweikampf herausgefordert, den er verloren habe. Der Verletzte sei unterwegs nach Hause gestorben. Der Verschiedene sei heimlich in sein Schlafzimmer eingetragen und mit der Pistole ins Bett gelegt worden, denn Zweikämpfe waren damals verboten. Für schuldig wurde das Hausmädchen Maria erklärt, die Geliebte des Freiherrn.   

Nach Gewissensbissen haben die Sekundanten des Zweikampfs die Wahrheit erzählt. Es war aber schon zu spät. Maria erkrankte an Schwindsucht und starb. Ab und zu sieht man am späten Abend Marias Gestalt über dem Schloss. Im Schloss Dzerbene geistert auch der Freiherr selbst. Auf seinen Wunsch wurde er auf dem Hof des Schlosses beerdigt, später aber in der Familiengruft neu bestattet, in der er keine Ruhe mehr gefunden habe. 

 
57.191765, 25.674318
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    Vecpiebalgas novads, Dzērbenes pagasts, Dzērbene, Dzērbenes pils, LV-4118
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Information verändert: 23.07.2013