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Schlossgut Dzerbene

Das heutige Schloss Dzerbene (auf deutsch: Serben) wurde am Ende des 18. Jh. als klassizistisches Gebäude an der Stelle der alten mittelalterlichen Burg erbaut. 

Die Geschichte des Schlossgutes bewahrt hinreiβende Spuksagen. 1832 habe sich der letzte Nachkomme der Freiherrn Gottlieb von Weissenstein zum Adelball in Cesis (auf deutsch: Wenden) begeben. Der Besitzer von Rauna (auf deutsch: Ronneburg) Alexander Wulf habe den Hagestolz Weissenstein gehänselt, dass seine Familie seinetwegen erlöschen wird.  

Weissenstein sei auf Wulf zornig geworden und habe ihn zum Zweikampf herausgefordert, den er verloren habe. Der Verletzte sei unterwegs nach Hause gestorben. Der Verschiedene sei heimlich in sein Schlafzimmer eingetragen und mit der Pistole ins Bett gelegt worden, denn Zweikämpfe waren damals verboten.

Für schuldig wurde das Hausmädchen Maria erklärt, die Geliebte des Freiherrn.   

Nach Gewissensbissen haben die Sekundanten des Zweikampfs die Wahrheit erzählt. Es war aber schon zu spät. Maria erkrankte an Schwindsucht und starb. Ab und zu sieht man am späten Abend Marias Gestalt über dem Schloss. Im Schloss Dzerbene geistert auch der Freiherr selbst. Auf seinen Wunsch wurde er auf dem Hof des Schlosses beerdigt, später aber in der Familiengruft neu bestattet, in der er keine Ruhe mehr gefunden habe. 

Wegbeschreibung: 
Coordinates:
57.194658, 25.66895
An alternative description

Vecpiebalgas novads, Dzērbenes pagasts, Dzērbene, Dzērbenes pils, LV-4118
+371 64166208
+371 29408315
+371 64166241
Eintritt: 
Rabatte: 
Funktionen: 
Kostenloses Parken
Zuletzt aktualisiert: 
30.09.2014