Die ältesten Gebäude des Landguts sind der 1788 gebaute Getreideboden und die Spirtbrennerei. Um 1830 wurden das Herrenhaus und 1838 das Knecht- und Wirtschaftshaus mit der Auffahrt zum Obergeschoss oder das sogenannte „Spritzhaus” erbaut, dessen südliche Teil für den Bedarf der von Wulf 1886 gegründeten freiwilligen Feuerwehr von Gaujiena genutzt wurde. Zur Gebäudegruppe gehören noch das Haus des Stallmeisters – Kutschers, die Remise, das Gärtnerhaus, das Treibhaus, der Eiskeller und das Braumeisterhaus, an dem auch heute die Wanderer das reine Wasser der Lauvasmutes-Quelle genieβen können.
Das schönste und das neueste Gebäude ist das neue Schloss, das der Freiherr Julius von Wulf 1850 erbauen lieβ. Im Erdgeschoss haben viele Räume noch die ursprünglichen Parkettböden. Die Innenausstattung des Saals ist eigenartig gestaltet, in der Kapelle hat sich die alte Deckenmalerei erhalten. Die Treppe vor dem Haupteingang wird von zwei liegenden Löwen bewacht. Seit 1922 ist im Schloss die Oberschule Gaujiena untergebracht.













