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St. Katharinakirche von Kuldīga

Die evangelische Sankt Katharinakirche von Kuldīga ist das älteste Gotteshaus und eins der ältesten Gebäude von Kuldīga. Am 29. Dezember 1967 wurde die Kirche zum architektonischen Denkmal von staatlicher Bedeutung ernannt.

An diesem Ort habe sich die Kirche schon 1252 befunden, später aber wurde sie neu gebaut. Den Altar  schmücken im Manierismus-Stil gehaltene Holzschnitzereien. In der Kirche wurde der Kurländische Herzog Jakob (lettisch: Hercogs Jēkabs) getauft und mit Charlotte Luisa, Prinzessin von Brandenburg, getraut. Der Legende nach lebte einst ein frommes Mädchen namens Katharina, das Geld für den Bau der Stadtkirche Kirche gespart hat, aber es wurde verleumdet und auf dem Folterrad wegen angeblichen Kontakt mit dem Teufel bestraft.

Nach ihrem Tod wurde Katharina entlastet und zur Heiligen ernannt. Die Gemeinde und die Kirche haben ihren Namen bekommen. Mit der Krone einer Märtyrerin, auf dem Folterrad und mit einem Schwert in der Hand… So wird sie im Medaillon oberhalb des Seiteneinganges von der Kirche dargestellt. Heute ist das das jetzige Stadtwappen von Kuldīga. Für die Katharinakirche, sowie für die meisten Gotteshäuser der Zeit Kurländischen Barocks ist der Gegensatz zwischen dem einfachen, fast schon strengen Äußeren und dem reichen und prachtvollen Innenraum charakteristisch. Die Formen der Innenraumkonstruktionen haben schwere, stämmige Proportionen. Dicke und kleine Säulen auf hohen und breiten Postamenten.

Wegbeschreibung: 

Coordinates:
56.970093, 21.973000
An alternative description

Kuldīgas novads, Baznīcas iela 31/33, Kuldīga, LV-3301
+371 63324394
Rabatte: 

Zuletzt aktualisiert: 
30.09.2014