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Lettische Küche

Die nationale lettische Küche hat sich unter Einfluss vieler Völker herausgebildet, und es ist ziemlich schwierig eine Grenze zu ziehen, wo sie sich begonnen hat und wo – sich endet. Unsere Ureltern haben graue Erbsen und Bohnen, Schweinefleisch mit Kohl, Brei, schwarzes Roggenbrot und Honig gegessen.

Jetzt wird als lettische Speise Frikadellen, die aus dem Schweinehackfleisch vorbereitet werden, und Karbonade aufgefasst, die eine mit Ei oder Semmelbrösel panierte Schweinefleischscheibe ist. Bei der Abendgesellschaft kommen wir selten ohne Rasols aus – einen besonderen Snack, dessen Hauptbestandteile vor allem Kartoffeln, Wurst oder Schinken, Eier und saure Gurken sind. Ebenso finden wir Kuchen lecker – das sind Teigerzeugnisse mit der Fleischfüllung. Sind diese wirklich lettische Speisen, oder ist das nur unsere Auffassung?

Es ist auch nicht leicht, die Frage über lettische Küche zu beantworten, weil heute viele berühmte Köche sie schöpferisch erneuern und Geschmack Lettlands mit ungewöhnlichen Nuancen bereichern, nicht selten schalten sich auch die „Slow Food” Traditionen ein.

Hervorragende Milch- und Fleischprodukte, Honig- und Körnererzeugnisse – Lettland ist schon lange her auf seine Landesqualitäten stolz gewesen. Auch heute produzieren viele Landwirten ökologische bzw. biologische Lebensmittel, indem sie die Arbeitstraditionen der Ureltern und Liebe gegenüber der Natur und Menschen berücksichtigen.