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Englisch

 


 

56"13'11 26"59'34
56.219852, 26.992722
  • Gesprochene Sprachen: 
    • Englisch
    • Lettisch
    • Russisch
  • Zimmer insgesamt: 
    8
    Betten insgesamt: 
    28
  • Zahlungsmethoden: 
    • Barzahlung
    • Überweisung
Services: 
  • Bootsverleih
  • Haustiere erlaubt
  • Internet
  • Lagerfeuerstelle
  • Picknick-Bereich
  • Raucherfreundlich
  • Sauna
  • Schwimmen
  • Skifahren
  • Sportplatz
  • Veranstaltungsort
  • Workshops und Tagungen
Bewertung:
Quality grade: 
3
Mitglied des Lettischen Landurlaub Verbandes: 
Ja
Information verändert: 29.08.2014

Ragakāpa (dt. Horndüne) ist eine 800m lange und 100m breite Düne. Im Park findet man bis zu 340 Jahre alte Kiefern, wie auch 5 seltene Pflanzenarten und geschützte Vögel. Der Naturlehrpfad besteht aus 4 einzelnen Pfaden - Dabas skatu taka (Landschaftspfad), Kukaiņu taka (Insektenpfad), Priežu taka (Kiefernpfad) und Augu taka (Pflanzenpfad). Aussichtplattformen, Bänke und Informationsstände laden den Parkbesucher zum Verweilen ein. Linie 36 in Bulduri-das Freilichtmuseum Jūrmala. Wie kommt man bis zum Park mit dem Linienminibus 11. 

Services: 
  • Ausstellungen
  • Mitmachen
  • Reiseführer verfügbar
Tourismusobjekt Funktionen: 
  • Kostenloses Parken
  • WC
  • Zugang für Behinderte
 

Im Jahre 1910 wurde von gespendeten Mitteln in Bulduri die erste Gartenbauschule in Lettland gegründet. Sie befindet sich im historischen Zentrum des Gutshofes Bulduri. Für Belange der Schule wurde 1911 das erste Schulgebäude aufgebaut, das in diesem Jahr 100 Jahre alt wird. Vor dem Ersten Weltkrieg wurde in der Schule eine Musterwirtschaft errichtet, in deren Obstgärten mehr als 200 verschiedene Obstbaumarten angebaut wurden, hier wurden auch Möhren, Tomaten und Mais gepflanzt. Heutzutage kann jeder Interessent das Geschick der Lehrkräfte und Schüler der Gartenbauschule Bulduri bewundern, indem man malerische Blumenbeete und Rosenbaumalleen des 12 ha großen dendrologischen Parks der Schule begeht. Jährlich, am letzten Julisamstag sind alle bei den traditionellen „Blumentagen” herzlich willkommen. Hier ist auch ein Schulmuseum eröffnet, das man nach vorheriger Absprache besuchen kann.

Der Spaziergang entlang dieses 600 m langen Stegs ermöglicht den Fluss Vēršupīte und von diesem geschaffene Welt – den Morast der Schwarzerle, den man auch Hochflutbett- Wald nennt, weil er im Frühling von Hochwasserfluten überschwimmt wird, kennenzulernen. Der Morast beherbergt viele einzigartige Gattungen und Arten der Flora und Fauna, die sich an die Änderungen der Feuchtigkeit und des Wasserstands besonders angepasst haben. Infolge der reichen Fülle an Nahrung siedeln sich hier auch 8 von 9 in Lettland hausenden Arten von Spechten. Hier ist es interessant zu jeder Jahreszeit, aber inbesondere im Frühling zeigt sich der Morast in voller Pracht, wenn das murmelnde Wasser von Dotterblumen- Blüten verdeckt wird und die Luft vom Vogelgesang und Trommeln der Spechte vibriert.

Das 1896 fertiggestellte Gebäude einer Pension wurde 1924 um einen Anbau erweitert. In der Sowjetzeit war es ein Teil des Erholungsheimes „Majori”. 2001 wurde das Gebäude nach dem Projekt von U. Šēnbergs rekonstruiert.

Das zentrale Hotelgebäude wurde Anfang des 20.Jhs. als eine Pension mit üppigen Fensteröffnungen-, Gesims-, Verandenpaneele-Holzschnitzereiendekorierungen errichtet. Auf demselben Grundstück gibt es noch ein historisches Gebäude, in dem während der ersten Republik Lettland die Pension “Imperial” eingerichtet war, aber nach dem 2. Weltkrieg wurden die Gebäude vom Allunionskurortrat benutzt. Nach der Denationalisation wurden die Gebäude verkauft und die neuen Eigentümler haben, die infolge einer Rekonstruktion von neuem aufgebaut. Seit 2004 stand hier das Hotel “Europa”.

Anfang des 20.Jh. wurde hier dort ein Sommerhaus errichtet, das später abbrannte ist. Anstattdessen wurde hier ein einstöckiges Kaufhaus gebaut, das 1930 als Lager der Bierbrauerei „Iļģuciems” genutzt wurde. In den 50. Jahren des 20.Jh.befand sich hier ein Lebensmittelgeschäft, danach die Bierkneipe „Sencis (der Ahne)”. 1996 wurde das Gebäude rekonstruiert und ein Restaurant eingerichtet.

1870 wurde auf diesem Grundstück von dem ersten Pächter Horn Hotel, Restaurant, Kinemathograph, Konzertsaal und Konzertgarten ausgebaut, in dem berühmte Sinfonieorchester aufgetereten sind. 1896 fand hier zum ersten Mal in Jūrmala eine Filmvorführung statt, aber 1905 – das erste Konzert der lettischen Musik, mit dem Lied “Gott, segne Lettland!“, da später zur Hymne Lettlands aufstieg ist vorgetragen wurde. Sämtliche Gebäude des Gartens wurden 1913 ein Raub der Flammen. 1970 wurde das Lichtspielhaus „Jūrmala”, das heutige Kulturzentrum Jūrmala gebaut. 1991 wurde am Rande des Gartens in der Jomas iela das Denkmal „Krauklītis”, das den Dichtern Rainis und Aspazija gewidmet ist, enthüllt. Sie beide sind im Hornschen Garten während einer Veranstaltung aufgetreten. 2005 wurde der Garten neu ausgebaut und hier erklingt wieder Musik.

Gebaut 1907 – 1909 von dem Architekten W.Bockslaff. Eigenwilliges Jugendstilgebäude mit den Merkmalen der Nationalromantik. 1962 – 1990 wurde die Kirche Dubulti nationalisiert und das Museum der Geschichte und Kunst Jūrmalas eingerichtet. 2014 feiert die Kirche von Dubulti ihr 125. Jubiläum.

Der Name des Stadtteils „Melluži” ist schon seit 17. Jh. bekannt – 1693 gab es hier einen Hof mit den Namen „Melluži”. Es ist durchaus möglich, dass der Ursprung des Namens mit den an Brombeeren reichen Wäldern in diesem Gebiet zusammenhängt. Das Land gehörte der Familie von Fircks.

1827, als Karl von Fircks hier ein Kurhaus baute, begann man diesen Ort Karlsbad II zu nennen. Während des ersten Weltkrieges wurde der Kursaal jedoch niedergebrannt. Auf dessen Gelände wurde der Park Melluži errichtet und 1930 eine hölzerne Freilichtkonzertbühne gebaut. Auf der Freilichtbühne im Park Melluži klang sowohl Musik als auch wurde Theater gespielt. Heute ist die Freilichtbühne Melluži eine von zwei, am Anfang des 20.Jh. gebauten, akustischen hölzernen Muscheln in der ganzen baltischen Region. Die Zweite befindet sich in Estland, in der Hauptstadt von Saaremaa - Kuressaare. Die Parkbühne eignet sich herrlich für Familien mit Kindern. Hier befinden sich ein moderner Kinderspielplatz, ein Ententeich und in der Sommerzeit finden ab 11:00 Uhr verschiedene kostenlose Veranstaltungen für Kinder statt.