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Ein Museum für Kinder und andere Interessenten, die Lust am Mitmachen haben – mit Spielen, Brotbacken, Butterschlagen und sonstigen bäuerlichen Arbeiten. Das Museum ist dem beliebten Buchhelden Pastariņš gewidmet, der  vom Schriftsteller E. Birznieks-Upītis (1871-1960) geschaffen wurde, als er sich an die Abenteuer seiner Kindheit erinnerte.

  • Degustation von Roggenbrot und Landbutter
  • Brotbacken
  • Holzfiguren

Der Schriftsteller wurde in der Gemeinde Zentenes auf dem Bauernhof “Bisnieki” geboren und dort wuchs er auf. Der Hof, der bereits seit dem 18. Jh. existiert, wurde von der Familie Birznieks mehr als 200 Jahre lang bewirtschaftet. Die Bebauung des Hofes wurde in den letzten Jahrzehnten radikal geändert, deshalb haben die Mitarbeiter des Museums gemeinsam mit Schülern ein Modell des Hofes erstellt, das die Situation in der Kindheit des Schriftstellers darstellt. 

Die Umgebung von Dzirciems verfügt immer noch über ein reiches immaterielles Kulturerbe: Traditionen, Volksglauben, alte Handwerkerfertigkeiten sowie Kenntnisse, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. In der Nähe befindet sich der Graue Stein, der viele Geschichten erzählen kann. Einige von ihnen wurden auch vom Schriftsteller E. Birznieks-Upītis aufgeschrieben.

Gegenüber dem Wohnhaus befindet sich der Reihenspeicher des Bauernhofes "Bisnieki" mit mehreren Speicherteilen unter einem Dach. Die Fleischkammer verfügt immer noch über einen Fleischbottich und eine große Waage. Daneben stehen die Getreidekammer mit ihrer ursprünglichen Fachanordnung und Mehlkisten. Mit einer Handmühle kann jeder  Besucher des Museums eine Handvoll Getreide mahlen.

In der Sachkammer wurden unterschiedliche auf einem Bauernhof benötigte Gegenstände untergebracht: Milchgefäße, Backtröge, Saatkörbe, Pflüge, Forken, Rechen usw. Am Ende der Getreidekammer steht ein Wagenschuppen, wo die Wagen und Schlitten untergebracht wurden.

57"7'30 23"1'4
57.124920, 23.017738
  • Gesprochene Sprachen: 
    • Englisch
    • Lettisch
    • Russisch
  • Admission fee: 
    Bezahlt
  • Zahlungsmethoden: 
    • Barzahlung
    • Überweisung
  • Preis: 
    Ls 1.00
  • Rabat: 

    Vorschulkinder frei. Rentner: Ls 0.60
    Führungen:  Ls 5.00 lettische Sprache, Ls 10.00 Fremdsprache Gruppen bis 30 Personen.

Services: 
  • Aktivitäten für Kinder
  • Ausstellungen
  • Informationstafeln
  • Reiseführer verfügbar
  • Slow food
  • Themenveranstaltungen
  • Workshops
Tourismusobjekt Funktionen: 
  • Kostenloses Parken
  • Raucherfreundlich
  • Zugang für Behinderte
Arbeitszeit: 

Montag, Dienstag – geschlossen

Mittwoch – Sonntag -  10.00 - 17.00.

Im Winter ist vorzeitige Anmeldung wünschenswert.

Information verändert: 12.06.2013

Der archäologische Museumspark Āraiši ist ein kulturhistorisches Denkmal in der Region Cēsis. Der Park umfasst wiederaufgebaute Gebäude aus der Stein- und  Bronzezeit, eine Wasserburg, eine Siedlung der alten Lettgallen aus dem 9. bis 11. Jahrhundert sowie eine livländische Burgruine. Die Wasserburg von Āraiši gilt derzeit als das erste tiefer erforschte Denkmal dieser Art in ganz Nordost-Europa.

Der archäologische Museumspark besteht aus einer befestigten Siedlung der Lettgallen aus dem 9. – 10. Jahrhundert, einer mittelalterlichen Burgruine, der Tochter-Insel (Meitu sala) und wiederaufgebauten Gebäuden aus der Stein- und Bronzezeit auf einer 12 ha großen Fläche am Ufer des  Sees Āraišu. Im Vergleich zu anderen ähnlichen europäischen Museen zeichnet sich der Museumspark von Āraiši durch seine einzigartigen archäologischen Funde, die wiederaufgebauten Gebäude in ihrer ursprünglichen Umgebung sowie eine guterhaltene kulturhistorische Landschaft von Livland aus.

Der Park verfügt über mehr als 20 Holzhäuser auf einer kleinen Insel im See Āraiši sowie zahlreiche kulturhistorische Denkmäler, darunter eine holländische Mühle. Die holländische Mühle wurde mit einer verputzten Feldsteinmauer erbaut. Der Durchmesser der Mühle beträgt am Fundament 11 m, aber im oberen Teil 6 m. Die Gebäudehöhe beträgt 12 m. Die Mühle war bis zum Ersten Weltkrieg in Betrieb.

Sie wurde in den 80-er des 20. Jahrhunderts wiederhergestellt. Die Besucher können die restaurierte Mühleneinrichtung besichtigen und den Mahlvorgang beobachten. Im Museum finden regelmäßig verschiedene Veranstaltungen statt.

Das Schloss Igate wurde1880 im Neorenaissancestil erbaut. Es ist das zweitbekannteste Schloss in der Region Limbazi, auf der derselben Reiseroute wie das Schloss Birini, da beide Schlösser an der Strecke Limbazi–Ragana liegen. Das Schloss Igate hat jedoch ein anderes architektonisches "Gesicht".

In der Architektur dominieren die Renaissanceformen. Das Schloss zeigt sanfte Farben frei von übermäßigen Verzierungen. Die feierliche Stimmung wird durch einen viereckigen Turm an einer Seite des Schlosses verstärkt. 1934 hat der Kinderschutzverband Lettlands das Hauptgebäude  des Landgutes gekauft und dort ein Internat eingerichtet, das "Erholung von Igate" genannt wurde. Zurzeit wird im Schloss ein Gästehaus eingerichtet, das Seminar- und Konferenzräume, Räume für Feiern, Bankette, Jubiläen und Hochzeiten bietet. Das Schloss bietet sowohl Sauna und Schwimmbecken als auch einen Swimmingpool mit einer Kaskade und die Kneipe "Dzirnavu krodziņš".

Der Gebäudekomplex Ungurmuiža mit einem im Barockstil erbauten Herrenhaus ist das einzige Architekturdenkmal eines Holzgebäudes aus dem 18. Jh., das in Lettland erhalten geblieben ist. Das Herrenhaus wurde 1732 vom Baron von Campenhausen als sein Stammhaus gebaut. Zurzeit entsteht das Landgut im Stolz der vergangenen Jahre neu.

Die Bebauung und der Park des Landgutes Ungurmuiža sind ein Architekturdenkmal von staatlicher Bedeutung. Das Landgut liegt im Nationalpark Gauja, die Umgebung ist reich an wunderschöner Natur und geschützten Objekten: gewaltige Bäume, Höhlen und Felsen, Seen und Burghügel. Es ist das einzige Herrenhaus in Lettland, das aus dieser Zeit bis heute erhalten geblieben ist.

Überraschend gut sind auch die Innenraumverzierungen erhalten geblieben. Während eines Spaziergangs durch den Park unter den riesigen Eichen oder beim Teetrinken im Teehaus können Sie die besondere Atmosphäre des Landgutes erleben. Das Angebot des Landgutes Ungurmuiža umfasst:

  • Besichtigung des Herrenhauses des Landgutes Ungurmuiža in Begleitung eines Führers in der lettischen Sprache oder einer Fremdsprache;
  • Seminar- und Festräume;
  • Doppelzimmer für die Übernachtung;
  • Gruppenmahlzeiten;
  • Teenachmittage sonntags.

 

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  • Das Schloss Vecauces wurde (1841‒1845) im englisch-sächsischen oder pseudogotischen Stil für die Grafen Medems erbaut, in deren Familienbesitz sich das Landgut von 1760 bis zum Anfang des 20. Jhs. befand. Projektautor – der deutsche Architekt Friedrich Stüler.

    1905 wurde das Schloss während Unruhen teilweise niedergebrannt, aber 1907 wurde es wiederhergestellt. 1921 wurde in Vecauce ein Schulungs- und Forschungshof der Universität Lettlands für Studenten des landwirtschaftlichen Bereichs eingerichtet, der immer noch seine Arbeit verrichtet.

    Das Schloss ist von einem 13 ha großen Landschaftspark umgeben, der bei vielen Bewohner des Ortes beliebt ist, mit mehreren Teichen, ausländischen Bäumen und Sträuchern, Spazierpfaden und Denkmälern – z. B. für den ersten Leiter des Schulungs- und Forschungshofes "Vecauce" Janis Bergs (Jānis Bergs) und für den Professor Janis Apsitis (Jānis Apsītis), sowie einem Friedhof der während des Ersten Weltkrieges gefallenen deutschen und russischen Soldaten.

    Zurzeit ist das Schloss Vecauces ein Tourismus- und Kulturzentrum mit einem Hotel, hier finden Konferenzen, Seminare, Bankette und Hochzeiten statt. Das Schloss wird vom Schulungs- und Forschungshof der Universität Lettlands "Vecauce" bewirtschaftet.

    Angebot: Konferenzsaal mit bis zu 150 Sitzplätzen, Bankettsaal mit bis zu 100 Sitzplätzen, Seminar- und Festsaal mit bis zu 40 Sitzplätzen, Kaminsaal mit bis zu 20 Sitzplätzen, Ausstellungsräume im Schlossturm, Kunstgalerie. Das Schloss bietet Unterkunft für 20 Personen in Doppelzimmern. Hochzeiten und Bankette werden von der Schlossküche ausgerichtet.

    Schloss Rundale (dt. Ruhenthal, lett. Rundāles pils) befindet sich im Süden Lettlands, auf der fruchtbaren Ebene von Zemgale (dt. Semgallen). Das Ensemble von Rundale-Schloss ist eines der hervorragendsten Architekturdenkmälern der Barock- und Rokokoepoche in Lettland, das von 1736 bis 1740 als Sommerresidenz des kurländischen Herzogs Ernst Johann von Biron, den Favoriten der russischen Königin Anna Joanovna, erbaut wurde. Das Schloss wurde nach dem Entwurf und unter Leitung des berühmten Architekten des russischen Hofs - Francesco Bartolomeo Rastrelli erbaut.

    Der größte Teil der Innenausstattung ist von 1765 bis 1768 errichtet, als der Berliner Bildhauer Johann Michael Graff und die italienischen Maler aus St. Petersburg - Francesco Martini und Carlo Zucchi im Schloss wirkten.

    Im östlichen Schlossflügel sind für die Besucher repräsentative Räumlichkeiten – der Goldene Saal, der Weiße Saal und die Große Galerie geöffnet. Im zentralen Teil befinden sich die Appartements des Herzogs – Gesellschafts- und Privaträume, aber im westlichen Flügel – die vollständig restaurierten Appartements der Herzogin.

    Das Schloss der Barockepoche ist ohne einen „französischen Garten”, einer „architektonisierten“ Einrahmung aus grünen Anpflanzungen, kaum vorstellbar, der den Sieg der Kunst über die Natur zu zeigen hatte. Der Park erstreckt sich im südlichen Teil des Schlosses und wurde vom Architekten Francesco Bartolomeo Rastrelli gleichzeitig mit dem Schlossgebäude entworfen. Das Schloss, die Pferdeställe und der Park sind von einem speziell ausgegrabenen Kanal umringt. Obwohl der „französische Garten” zu Rundale eine Fläche von knapp 10 ha hat, ist es Rastrelli gelungen, darin eine komplizierte Allee, eine Querallee, eine Pergola und das Labyrinth Boskett anzulegen. Im Entwurf von Rastrelli waren vor dem Schloss 3 Fontänen vorgesehen, die aber im 18. Jahrhundert nicht funktioniert haben – anstelle deren waren Bassins. Das zentrale Bassin wird heutzutage von vier ornamentalen Parterres mit kunstvoll verschnittenen Buchsbaumhecken, Schotter aus Ziegelstein und weißem Marmor, so wie auch mit Rasenflächen eingeschlossen. Diese sind nach dem Entwurf von Rastrelli wiederhergestellt. Beidseitig von den Parterres ist auf den Boskett-Plätzen auf einer Fläche von fast 1 Hektar ein großer Rosengarten angelegt – um die Geschichte der Rosenkultivierung in Europa von der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis zum heutigen Tag zu zeigen.

    Auf einem der Boskette wurde nach der Konfiguration, die im Entwurf von Rastrelli und auch in der Natur erhalten worden war, das “Grüne Theater” in Form eines Amphitheaters erbaut, das am11. Juli 2004 mit der Aufführung der Oper von Georg Friedrich Händel “Rinaldo” eröffnet wurde.

    Im ruhigen Landgut von Zemgale entstand das „Versailles von Kurzeme“, das an Bedeutung weit über die Grenzen von Zemgale und Lettland hinaus gewonnen hat.

    Das Schlossmuseum von Rundale wirkt als Forschungszentrum für die Kunst des Altertums, in dem die Kollektionen gesammelt, Ausstellungen veranstaltet und die Publikationen vorbereitet werden.

    In den Ausstellungsräumen können die Besucher die Ausstellungen der angewandten und der bildenden Kunst, so wie auch kulturhistorische Ausstellungen besichtigen, im Schloss findet das Festival für Alte Musik und die Konzerte der klassischen Musik statt.

    Für die Besucher ist der regelmäßige französische Park mit dem Rosengarten, mit dem Theater im Grünen, mit ornamental gestalteten Parterres und einer Fontäne geöffnet. Jährlich werden hier im Sommer Gartenfeste veranstaltet.

    Das Schlossmuseum von Rundale bietet folgende Dienstleistungen:

    • Große festliche Empfänge, Ballabende und Konzerte in den Festsälen des Schlosses – im Goldenen Saal, im Weißen Saal und in der Großen Galerie
    • Die Trauungszeremonien mit dem ersten Walzer im Weißen Saal

    Der Garten und der Theater im Grünen sind für unterschiedliche Veranstaltungen geeignet:

    • für Präsentationen
    • Ballabende
    • Konzerte
    • Theater- und Opernaufführungen
    • Zum Drehen von Kino- und Videofilmen

    Der erste Eigentümer des Schlosses Stāmeriena war Baron Johann Gottlieb von Wolff. Das Schloss wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Stil des Historismus erbaut. Wenn das Schloss während der Revolution im Jahre 1905 niedergebrannt wurde, wurde es später mit Jugendstilmerkmalen iederaufgebaut.

    Das Schloss Stāmeriena befindet sich in einer sehr schönen Umgebung an dem Stāmerienas See und an dem Pogas See. Um das Schloss herum liegt ein 25 ha großer Park, der im englischen oder im Stil von Landschaftsgarten angelegt wurde. Der Park ist nach sogenannter Fächerform eingerichtet. Hierher kam der italienische Schriftsteller Giuseppe Tomasi di Lampedusa, Autor des Romans „Der Gepard“ mehrfach zu Besuch. Wenn man vom Landgut Stāmeriena spricht, muss man zuallererst erwähnen, dass es in einer sehr schönen Gegend an zwei Seen, dem Stāmeriena und Poga, errichtet wurde.

    Im Jahre 1919 wurde in dem Schloss eine Abendschule eingerichtet, nach dem Zweiten Weltkrieg – eine landwirtschaftliche Hochschule. In späteren Jahren befand sich dort Büro der sowjetischen Wirtschaft.

    Heutzutage wird das Schloss von der Selbstverwaltung Stāmeriena verwaltet und es ist ein Kulturzentrum geworden, in dem Ausstellungen, Theater aufführungen und andere Veranstaltungen stattfinden. Es werden Touren für die Besichtigung des Schlosses angeboten, als auch die Räume des Schlosses für die Hochzeit, Bankette und andere Veranstaltungen vermietet. Der Park ist ein beliebter Ort zum Spaziergängen geworden, wo man mehrere Veranstaltungen in freier Natur und Feste organisieren kann.

    Der Schwertbrüderorden begann den Bau der Burg Sigulda 1207. Anfänglich war es eine  Festung in der Art eines Castellums. Nach der Niederlage der Schwertbrüder 1236 wurde sie vom Livonischen Orden umgebaut. Während des Nordischen Kriegs wurde die Burg zerstört und danach nicht wieder aufgebaut. Bis heute ist der südwestliche Teil des Konventgebäudes mit den gotischen Fensteröffnungen und dem Turm der Haupttore erhalten geblieben.

    Mit der Entwicklung der Feuerwaffen verloren mittelalterliche Burgen allmählich ihre ursprüngliche Bedeutung. Heute ist die Sommerbühne in der Burgruine mit 2000 Zuschauerplätzen ein wichtiger Veranstaltungsort. Folgen Sie den Ereignissen in der Burgruine Sigulda via Webcam.

    Die Neue Burg Sigulda wurde 1881 errichtet. Nach dem 1. Weltkrieg ging das Landgut in das Eigentum des Lettischen Presseverbandes über und die daraufhin vorgenommenen Umgestaltungen betrafen alle Gebäude und Innenausstattungen. Nach dem 2. Weltkrieg richtete das Gesundheitsministerium der UdSSR auf dem Landgut ein Sanatorium ein. Zurzeit wird die Burg vom Stadtrat Sigulda bewirtschaftet. Der Burgturm bietet eine wunderschöne Aussicht auf die Umgebung.

    Schloss Dikļi wurde 1896 im Neubarock erbaut und 2003 erneuert. Der zweite wesentliche Bestandteil des Landguts Dikļi ist die Scheune, die älter als das Schloss ist und Ende des 18. Jh. in Form des Spätklassizismus, mit einer für die Scheunen von Vidzeme nicht charakteristischen majestätischen Säulenhalle errichtet wurde.

    Das gegenwärtige eindrucksvolle Neubarock-Gebäude des Schlosses Dikļi wurde 1896 errichtet, als das Schloss dem Freiherren Paul von Wolff gehörte. Der zweite wesentliche Bestandteil des Landguts Dikļi ist die Scheune, die älter als das Schloss ist und Ende des 18. Jh. in Form des Spätklassizismus, mit einer für die Scheunen von Vidzeme nicht charakteristischen majestätischen Säulenhalle errichtet wurde.

    Die Gebäude des Landguts Dikļi werden durch einen 20 ha großen Park ergänzt. Am Schloss befindet sich ein Teich, über den es erzählt wird, dass er einen Eichenboden hatte. Hinter dem Teich beginnt der Fluss Mazbriede, an dessen Ufern ein Landschaftspark bzw. Waldpark angelegt wurde. In den 60er Jahren des 20. Jh. wurde bei einer Untersuchung des Parks festgestellt, dass darin ca. 20 exotische Bäume wachsen.

    Das Schloss des Landguts Dikļi ist eines der wenigen Landgüter und Herrenhäuser in Vidzeme, die noch verhältnismäßig viele originale Teile der Innenausstattung besitzen. Im Schloss befindet sich eine Sammlung prächtiger alter Öfen und Kamine. Schloss Dikļi wurde im Jahre 2003 restauriert. Heute befindet sich im Schloss Dikļi ein Hotel, Restaurant, SPA und es werden auch Räumlichkeiten für die verschiedensten Anlässe angeboten.

    Im Museum der kurländischen Festung in Zante sind Gegenstände und Materialien ausgestellt, die das Leben der Gemeindebewohner aus der näheren Umgebung in unterschiedlichen Etappen der Geschichte darstellen. Die ständige Ausstellung des Museums berichtet vorwiegend vom Zweiten Weltkrieg und den Ereignissen in Kurland in den Jahren 1944 und 1945. Hier sind mehrere hundert militärische Ausstellungsgegenstände zu besichtigen.

    Die Ausstellung berichtet über die Geschichte des Ersten und Zweiten Weltkrieges und umfasst auch die Militärausrüstung ‒ Flugzeuge, gepanzerte Fahrzeuge, einen Panzer der sowjetischen Armee u. a. Hier sind wiederhergestellte Schützengräben und Bunker zu besichtigen. Liebhaber von Abenteuern können hier übernachten.

    Mehr Informationen www.turisms.tukums.lv