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Das Schulungszentrum des Staatlichen Forstdienstes "Pakalnieši" in der Region Madona bietet unterhaltsame Bildungsprogramme im Wald an sowie die Möglichkeit die Tierwelt kennen zu lernen. Auf dem Naturpfad "Tierzuhause" (1 km lang) können Sie Tierbauten, Vogelnester und einen Insektenstaat erforschen und an einem Rollenspiel mit lustigen Verkleidungen teilnehmen.

  • "Pakalnieši" ir lieliska starta vieta veiksmīgai dienai
  • Ezera zivis
  • Foto: Inese Mailīte
  • Meža tēli danci veda
  • Foto: Inese Mailīte
  • Ekskursija "Dzīvnieku mājas"
  • Foto: Inese Mailīte
  • Ezera zivju atpazīšanas ekskursija
  • Foto: Inese Mailīte
  • Mācību stunda par putniem
  • Foto: Inese Mailīte

Kinder können auf dem Großen Fisch schaukeln, hier finden Sie auch Zeltplätze oder die Möglichkeit zum Übernachten in einer Höhle. In Begleitung der Mutter des Waldes können Sie Bäume kennen lernen, unterschiedliche Farbtöne erkennen und Muster vergleichen, unterschiedliche Waldklänge heraushören sowie Waldweisheiten und etwas über die großen Waldgeheimnisse erfahren.

In der näheren Umgebung gibt es die Möglichkeit zum Reiten. Sie können mehr über das Leben der Kaninchen und Ziegen erfahren, das gesunde Wasser aus der Quelle Bolēnu trinken und den Gaiziņkalns hochsteigen.

Das Schulungszentrum "Pakalnieši" liegt am Ufer des wundervollen Sees Viešūra (Kaķīša) (3km vom Gaiziņkalns und 4km vom LIDO-Berg entfernt) und bietet das unterhaltsame Bildungsprogramm "Ereignisse im Wald des Wolfenberges (Vilku kalns)" an.

Das Programm bietet Groß und Klein die Möglichkeit, zusammen mit der Mutter und dem Vater des Waldes einen Erkundungsrundgang zu machen: aus den Spuren lesen, wer im Wald wohnt; in eine Höhle klettern; mit einem Karussell aus zahmen Tieren fahren sowie am Feuer den "Waldarbeiterbrei" probieren.

Sie sind auch am Abend herzlich willkommen! Jeder ist herzlich eingeladen! Teilnehmerzahl bis 30 Personen empfehlenswert. Dauer 3 Stunden, Anmeldung per Telefon +37126141853.

56"53'36 25"57'0
56.893448, 25.949879
  • Adresse: 
    Madonas novads, Vestienas pagasts, Pakalnieši, LV-4855
  • Telefon: 
    +371 64828108
  • Mobile: 
    +371 26141853
  • Gesprochene Sprachen: 
    • Englisch
    • Lettisch
    • Russisch
  • Admission fee: 
    Bezahlt
  • Zahlungsmethoden: 
    • Barzahlung
Services: 
  • Mitmachen
  • Reiseführer verfügbar
  • Themenveranstaltungen
Tourismusobjekt Funktionen: 
  • Kostenloses Parken
  • Raucherfreundlich
  • WC
Arbeitszeit: 

täglich 9:00 - 17:00

Information verändert: 12.06.2013

Schloss Jaunmoku, dessen neogotische Stilformen sich mit Elementen des Jugendstils verbinden, nimmt einen besonderen Platz unter lettischen architektonischen Meisterwerken. Er befindet sich im Landkreis Tukums und wurde 1901 nach Projekt des Architektors Vilhelms Bokslafs – als Jagdhaus für Stadtbürgermeister von Riga Džordžs Armitsteds gebaut.

Während des 2. Weltkriegs wurde Jaunmoku Schloss von beiden - russischer und auch von deutscher Armee benutzt. Zuerst wurde im Schloss russische Schule für Feldwebel eingerichtet, danach befand sih da deutsches Telegraf und  am Ende des Krieges wurde da ein deutsches Kriegslazarett eigerichtet. In den Nachkriegsjahren begann die Büros-, Kino-, Geschäfts- und Wohnungszeit für den Schloss.

Keiner von den Besitzern machte Renovierungsarbeiten und so übernahm den Schloss im Jahr 1974 das Ministerium für Forstwirtschaft und –betrieb. Es hat die Renovierungsarbeiten angefangen, die über 20 Jahre lang dauerten.

Heutzutage laufen die Schlosseinrichtungsarbeiten. Als Ziel setzt man,  Jaunmoku pils zu wesentlichen Tourismus- und Kulturzentren Lettlands mit breiten Entwicklugsperspektiven zu machen. Im Schloss ist eine Ausstellung über lettische Forstwirtschaft und Jagd dargestellt. Im Schloss ist ein Ofen mit unikalen Panoramabildern von Riga geblieben. Im Pferdestall ist ein Hotel und Räume für Durchführung von Veranstaltungen eigerichtet.

Die Burg von Ēdole (Edwahlen) liegt im Park am Ufer eines Mühlensees. Die Burg ist immer noch bewohnt. Sie wurde von 1264 bis 1276 erbaut und danach mehrmals umgebaut. Im mittelalterlichen Burgmuseum können Sie den weißen, roten und grünen Saal, die Bibliothek, das runde Turmzimmer sowie das Spielzimmer für Kinder besuchen.

Sie können unterschiedliche Ausstellungen besichtigen, z.B. Skulpturen, alte Uhren, Schatullen sowie besondere Handarbeiten und sonstige Räume der mittelalterlichen Burg. Die Burg verfügt über zahlreiche Gemälde sowie eine Ausstellung, die ab und zu geändert wird. Im Laufe der Zeit wurde die Burg umgebaut und erweitert, jedoch hat sie ihre altertümliche Eigentümlichkeit immer noch erhalten. Ursprünglich setzte sich die Burg von Ēdole aus zwei parallel angeordneten Wohngebäuden zusammen, die durch eine Mauerwand miteinander verbunden waren. Inmitten der südöstlichen Wand erhob sich der Torturm.

1905 wurde die Burg von Ēdole niedergebrannt. Im Laufe des Wiederaufbaus ging der neogotische Charakter der Burg verloren. Man musste neue Türen und Fenster sowie die inneren Läden und sonstige Tischlereierzeugnisse bestellen. Diese besitzen einen hohen künstlerischen Wert, sie wurden um prächtiges Metallschmiedewerk ergänzt und an den besonderen Stil der Räume angepasst. Die Restaurierungsarbeiten wurden auch im Wirtschaftshof durchgeführt, dessen unbebaute Ränder um eine Mauerwand erweitert wurden. Es wurde auch ein kleiner Turm errichtet, der höchstwahrscheinlich nach dem russischen Zaren Alexander III benannt wurde.

Ein Museum für Kinder und andere Interessenten, die Lust am Mitmachen haben – mit Spielen, Brotbacken, Butterschlagen und sonstigen bäuerlichen Arbeiten. Das Museum ist dem beliebten Buchhelden Pastariņš gewidmet, der  vom Schriftsteller E. Birznieks-Upītis (1871-1960) geschaffen wurde, als er sich an die Abenteuer seiner Kindheit erinnerte.

Der Schriftsteller wurde in der Gemeinde Zentenes auf dem Bauernhof “Bisnieki” geboren und dort wuchs er auf. Der Hof, der bereits seit dem 18. Jh. existiert, wurde von der Familie Birznieks mehr als 200 Jahre lang bewirtschaftet. Die Bebauung des Hofes wurde in den letzten Jahrzehnten radikal geändert, deshalb haben die Mitarbeiter des Museums gemeinsam mit Schülern ein Modell des Hofes erstellt, das die Situation in der Kindheit des Schriftstellers darstellt. 

Die Umgebung von Dzirciems verfügt immer noch über ein reiches immaterielles Kulturerbe: Traditionen, Volksglauben, alte Handwerkerfertigkeiten sowie Kenntnisse, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. In der Nähe befindet sich der Graue Stein, der viele Geschichten erzählen kann. Einige von ihnen wurden auch vom Schriftsteller E. Birznieks-Upītis aufgeschrieben.

Gegenüber dem Wohnhaus befindet sich der Reihenspeicher des Bauernhofes "Bisnieki" mit mehreren Speicherteilen unter einem Dach. Die Fleischkammer verfügt immer noch über einen Fleischbottich und eine große Waage. Daneben stehen die Getreidekammer mit ihrer ursprünglichen Fachanordnung und Mehlkisten. Mit einer Handmühle kann jeder  Besucher des Museums eine Handvoll Getreide mahlen.

In der Sachkammer wurden unterschiedliche auf einem Bauernhof benötigte Gegenstände untergebracht: Milchgefäße, Backtröge, Saatkörbe, Pflüge, Forken, Rechen usw. Am Ende der Getreidekammer steht ein Wagenschuppen, wo die Wagen und Schlitten untergebracht wurden.

Der archäologische Museumspark Āraiši ist ein kulturhistorisches Denkmal in der Region Cēsis. Der Park umfasst wiederaufgebaute Gebäude aus der Stein- und  Bronzezeit, eine Wasserburg, eine Siedlung der alten Lettgallen aus dem 9. bis 11. Jahrhundert sowie eine livländische Burgruine. Die Wasserburg von Āraiši gilt derzeit als das erste tiefer erforschte Denkmal dieser Art in ganz Nordost-Europa.

Der archäologische Museumspark besteht aus einer befestigten Siedlung der Lettgallen aus dem 9. – 10. Jahrhundert, einer mittelalterlichen Burgruine, der Tochter-Insel (Meitu sala) und wiederaufgebauten Gebäuden aus der Stein- und Bronzezeit auf einer 12 ha großen Fläche am Ufer des  Sees Āraišu. Im Vergleich zu anderen ähnlichen europäischen Museen zeichnet sich der Museumspark von Āraiši durch seine einzigartigen archäologischen Funde, die wiederaufgebauten Gebäude in ihrer ursprünglichen Umgebung sowie eine guterhaltene kulturhistorische Landschaft von Livland aus.

Der Park verfügt über mehr als 20 Holzhäuser auf einer kleinen Insel im See Āraiši sowie zahlreiche kulturhistorische Denkmäler, darunter eine holländische Mühle. Die holländische Mühle wurde mit einer verputzten Feldsteinmauer erbaut. Der Durchmesser der Mühle beträgt am Fundament 11 m, aber im oberen Teil 6 m. Die Gebäudehöhe beträgt 12 m. Die Mühle war bis zum Ersten Weltkrieg in Betrieb.

Sie wurde in den 80-er des 20. Jahrhunderts wiederhergestellt. Die Besucher können die restaurierte Mühleneinrichtung besichtigen und den Mahlvorgang beobachten. Im Museum finden regelmäßig verschiedene Veranstaltungen statt.

Das Schloss Igate wurde1880 im Neorenaissancestil erbaut. Es ist das zweitbekannteste Schloss in der Region Limbazi, auf der derselben Reiseroute wie das Schloss Birini, da beide Schlösser an der Strecke Limbazi–Ragana liegen. Das Schloss Igate hat jedoch ein anderes architektonisches "Gesicht".

In der Architektur dominieren die Renaissanceformen. Das Schloss zeigt sanfte Farben frei von übermäßigen Verzierungen. Die feierliche Stimmung wird durch einen viereckigen Turm an einer Seite des Schlosses verstärkt. 1934 hat der Kinderschutzverband Lettlands das Hauptgebäude  des Landgutes gekauft und dort ein Internat eingerichtet, das "Erholung von Igate" genannt wurde. Zurzeit wird im Schloss ein Gästehaus eingerichtet, das Seminar- und Konferenzräume, Räume für Feiern, Bankette, Jubiläen und Hochzeiten bietet. Das Schloss bietet sowohl Sauna und Schwimmbecken als auch einen Swimmingpool mit einer Kaskade und die Kneipe "Dzirnavu krodziņš".

Der Gebäudekomplex Ungurmuiža mit einem im Barockstil erbauten Herrenhaus ist das einzige Architekturdenkmal eines Holzgebäudes aus dem 18. Jh., das in Lettland erhalten geblieben ist. Das Herrenhaus wurde 1732 vom Baron von Campenhausen als sein Stammhaus gebaut. Zurzeit entsteht das Landgut im Stolz der vergangenen Jahre neu.

Die Bebauung und der Park des Landgutes Ungurmuiža sind ein Architekturdenkmal von staatlicher Bedeutung. Das Landgut liegt im Nationalpark Gauja, die Umgebung ist reich an wunderschöner Natur und geschützten Objekten: gewaltige Bäume, Höhlen und Felsen, Seen und Burghügel. Es ist das einzige Herrenhaus in Lettland, das aus dieser Zeit bis heute erhalten geblieben ist.

Überraschend gut sind auch die Innenraumverzierungen erhalten geblieben. Während eines Spaziergangs durch den Park unter den riesigen Eichen oder beim Teetrinken im Teehaus können Sie die besondere Atmosphäre des Landgutes erleben. Das Angebot des Landgutes Ungurmuiža umfasst:

  • Besichtigung des Herrenhauses des Landgutes Ungurmuiža in Begleitung eines Führers in der lettischen Sprache oder einer Fremdsprache;
  • Seminar- und Festräume;
  • Doppelzimmer für die Übernachtung;
  • Gruppenmahlzeiten;
  • Teenachmittage sonntags.

 

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  • Das Schloss Vecauces wurde (1841‒1845) im englisch-sächsischen oder pseudogotischen Stil für die Grafen Medems erbaut, in deren Familienbesitz sich das Landgut von 1760 bis zum Anfang des 20. Jhs. befand. Projektautor – der deutsche Architekt Friedrich Stüler.

    1905 wurde das Schloss während Unruhen teilweise niedergebrannt, aber 1907 wurde es wiederhergestellt. 1921 wurde in Vecauce ein Schulungs- und Forschungshof der Universität Lettlands für Studenten des landwirtschaftlichen Bereichs eingerichtet, der immer noch seine Arbeit verrichtet.

    Das Schloss ist von einem 13 ha großen Landschaftspark umgeben, der bei vielen Bewohner des Ortes beliebt ist, mit mehreren Teichen, ausländischen Bäumen und Sträuchern, Spazierpfaden und Denkmälern – z. B. für den ersten Leiter des Schulungs- und Forschungshofes "Vecauce" Janis Bergs (Jānis Bergs) und für den Professor Janis Apsitis (Jānis Apsītis), sowie einem Friedhof der während des Ersten Weltkrieges gefallenen deutschen und russischen Soldaten.

    Zurzeit ist das Schloss Vecauces ein Tourismus- und Kulturzentrum mit einem Hotel, hier finden Konferenzen, Seminare, Bankette und Hochzeiten statt. Das Schloss wird vom Schulungs- und Forschungshof der Universität Lettlands "Vecauce" bewirtschaftet.

    Angebot: Konferenzsaal mit bis zu 150 Sitzplätzen, Bankettsaal mit bis zu 100 Sitzplätzen, Seminar- und Festsaal mit bis zu 40 Sitzplätzen, Kaminsaal mit bis zu 20 Sitzplätzen, Ausstellungsräume im Schlossturm, Kunstgalerie. Das Schloss bietet Unterkunft für 20 Personen in Doppelzimmern. Hochzeiten und Bankette werden von der Schlossküche ausgerichtet.

    Schloss Rundale (dt. Ruhenthal, lett. Rundāles pils) befindet sich im Süden Lettlands, auf der fruchtbaren Ebene von Zemgale (dt. Semgallen). Das Ensemble von Rundale-Schloss ist eines der hervorragendsten Architekturdenkmälern der Barock- und Rokokoepoche in Lettland, das von 1736 bis 1740 als Sommerresidenz des kurländischen Herzogs Ernst Johann von Biron, den Favoriten der russischen Königin Anna Joanovna, erbaut wurde. Das Schloss wurde nach dem Entwurf und unter Leitung des berühmten Architekten des russischen Hofs - Francesco Bartolomeo Rastrelli erbaut.

    Der größte Teil der Innenausstattung ist von 1765 bis 1768 errichtet, als der Berliner Bildhauer Johann Michael Graff und die italienischen Maler aus St. Petersburg - Francesco Martini und Carlo Zucchi im Schloss wirkten.

    Im östlichen Schlossflügel sind für die Besucher repräsentative Räumlichkeiten – der Goldene Saal, der Weiße Saal und die Große Galerie geöffnet. Im zentralen Teil befinden sich die Appartements des Herzogs – Gesellschafts- und Privaträume, aber im westlichen Flügel – die vollständig restaurierten Appartements der Herzogin.

    Das Schloss der Barockepoche ist ohne einen „französischen Garten”, einer „architektonisierten“ Einrahmung aus grünen Anpflanzungen, kaum vorstellbar, der den Sieg der Kunst über die Natur zu zeigen hatte. Der Park erstreckt sich im südlichen Teil des Schlosses und wurde vom Architekten Francesco Bartolomeo Rastrelli gleichzeitig mit dem Schlossgebäude entworfen. Das Schloss, die Pferdeställe und der Park sind von einem speziell ausgegrabenen Kanal umringt. Obwohl der „französische Garten” zu Rundale eine Fläche von knapp 10 ha hat, ist es Rastrelli gelungen, darin eine komplizierte Allee, eine Querallee, eine Pergola und das Labyrinth Boskett anzulegen. Im Entwurf von Rastrelli waren vor dem Schloss 3 Fontänen vorgesehen, die aber im 18. Jahrhundert nicht funktioniert haben – anstelle deren waren Bassins. Das zentrale Bassin wird heutzutage von vier ornamentalen Parterres mit kunstvoll verschnittenen Buchsbaumhecken, Schotter aus Ziegelstein und weißem Marmor, so wie auch mit Rasenflächen eingeschlossen. Diese sind nach dem Entwurf von Rastrelli wiederhergestellt. Beidseitig von den Parterres ist auf den Boskett-Plätzen auf einer Fläche von fast 1 Hektar ein großer Rosengarten angelegt – um die Geschichte der Rosenkultivierung in Europa von der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis zum heutigen Tag zu zeigen.

    Auf einem der Boskette wurde nach der Konfiguration, die im Entwurf von Rastrelli und auch in der Natur erhalten worden war, das “Grüne Theater” in Form eines Amphitheaters erbaut, das am11. Juli 2004 mit der Aufführung der Oper von Georg Friedrich Händel “Rinaldo” eröffnet wurde.

    Im ruhigen Landgut von Zemgale entstand das „Versailles von Kurzeme“, das an Bedeutung weit über die Grenzen von Zemgale und Lettland hinaus gewonnen hat.

    Das Schlossmuseum von Rundale wirkt als Forschungszentrum für die Kunst des Altertums, in dem die Kollektionen gesammelt, Ausstellungen veranstaltet und die Publikationen vorbereitet werden.

    In den Ausstellungsräumen können die Besucher die Ausstellungen der angewandten und der bildenden Kunst, so wie auch kulturhistorische Ausstellungen besichtigen, im Schloss findet das Festival für Alte Musik und die Konzerte der klassischen Musik statt.

    Für die Besucher ist der regelmäßige französische Park mit dem Rosengarten, mit dem Theater im Grünen, mit ornamental gestalteten Parterres und einer Fontäne geöffnet. Jährlich werden hier im Sommer Gartenfeste veranstaltet.

    Das Schlossmuseum von Rundale bietet folgende Dienstleistungen:

    • Große festliche Empfänge, Ballabende und Konzerte in den Festsälen des Schlosses – im Goldenen Saal, im Weißen Saal und in der Großen Galerie
    • Die Trauungszeremonien mit dem ersten Walzer im Weißen Saal

    Der Garten und der Theater im Grünen sind für unterschiedliche Veranstaltungen geeignet:

    • für Präsentationen
    • Ballabende
    • Konzerte
    • Theater- und Opernaufführungen
    • Zum Drehen von Kino- und Videofilmen

    Der erste Eigentümer des Schlosses Stāmeriena war Baron Johann Gottlieb von Wolff. Das Schloss wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Stil des Historismus erbaut. Wenn das Schloss während der Revolution im Jahre 1905 niedergebrannt wurde, wurde es später mit Jugendstilmerkmalen iederaufgebaut.

    Das Schloss Stāmeriena befindet sich in einer sehr schönen Umgebung an dem Stāmerienas See und an dem Pogas See. Um das Schloss herum liegt ein 25 ha großer Park, der im englischen oder im Stil von Landschaftsgarten angelegt wurde. Der Park ist nach sogenannter Fächerform eingerichtet. Hierher kam der italienische Schriftsteller Giuseppe Tomasi di Lampedusa, Autor des Romans „Der Gepard“ mehrfach zu Besuch. Wenn man vom Landgut Stāmeriena spricht, muss man zuallererst erwähnen, dass es in einer sehr schönen Gegend an zwei Seen, dem Stāmeriena und Poga, errichtet wurde.

    Im Jahre 1919 wurde in dem Schloss eine Abendschule eingerichtet, nach dem Zweiten Weltkrieg – eine landwirtschaftliche Hochschule. In späteren Jahren befand sich dort Büro der sowjetischen Wirtschaft.

    Heutzutage wird das Schloss von der Selbstverwaltung Stāmeriena verwaltet und es ist ein Kulturzentrum geworden, in dem Ausstellungen, Theater aufführungen und andere Veranstaltungen stattfinden. Es werden Touren für die Besichtigung des Schlosses angeboten, als auch die Räume des Schlosses für die Hochzeit, Bankette und andere Veranstaltungen vermietet. Der Park ist ein beliebter Ort zum Spaziergängen geworden, wo man mehrere Veranstaltungen in freier Natur und Feste organisieren kann.