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Schloss Rundale (dt. Ruhenthal, lett. Rundāles pils) befindet sich im Süden Lettlands, auf der fruchtbaren Ebene von Zemgale (dt. Semgallen). Das Ensemble von Rundale-Schloss ist eines der hervorragendsten Architekturdenkmälern der Barock- und Rokokoepoche in Lettland, das von 1736 bis 1740 als Sommerresidenz des kurländischen Herzogs Ernst Johann von Biron, den Favoriten der russischen Königin Anna Joanovna, erbaut wurde. Das Schloss wurde nach dem Entwurf und unter Leitung des berühmten Architekten des russischen Hofs - Francesco Bartolomeo Rastrelli erbaut.

  • Schlosspark
  • Foto: Vita Balckare
  • Der Weiße Saal des Schlosses Rundāle
  • Foto: Vita Balckare
  • Decken und Wanddekor
  • Foto: Vita Balckare
  • Schloss Rundāle aus der Vogelperspektive

Der größte Teil der Innenausstattung ist von 1765 bis 1768 errichtet, als der Berliner Bildhauer Johann Michael Graff und die italienischen Maler aus St. Petersburg - Francesco Martini und Carlo Zucchi im Schloss wirkten.

Im östlichen Schlossflügel sind für die Besucher repräsentative Räumlichkeiten – der Goldene Saal, der Weiße Saal und die Große Galerie geöffnet. Im zentralen Teil befinden sich die Appartements des Herzogs – Gesellschafts- und Privaträume, aber im westlichen Flügel – die vollständig restaurierten Appartements der Herzogin.

Das Schloss der Barockepoche ist ohne einen „französischen Garten”, einer „architektonisierten“ Einrahmung aus grünen Anpflanzungen, kaum vorstellbar, der den Sieg der Kunst über die Natur zu zeigen hatte. Der Park erstreckt sich im südlichen Teil des Schlosses und wurde vom Architekten Francesco Bartolomeo Rastrelli gleichzeitig mit dem Schlossgebäude entworfen. Das Schloss, die Pferdeställe und der Park sind von einem speziell ausgegrabenen Kanal umringt. Obwohl der „französische Garten” zu Rundale eine Fläche von knapp 10 ha hat, ist es Rastrelli gelungen, darin eine komplizierte Allee, eine Querallee, eine Pergola und das Labyrinth Boskett anzulegen. Im Entwurf von Rastrelli waren vor dem Schloss 3 Fontänen vorgesehen, die aber im 18. Jahrhundert nicht funktioniert haben – anstelle deren waren Bassins. Das zentrale Bassin wird heutzutage von vier ornamentalen Parterres mit kunstvoll verschnittenen Buchsbaumhecken, Schotter aus Ziegelstein und weißem Marmor, so wie auch mit Rasenflächen eingeschlossen. Diese sind nach dem Entwurf von Rastrelli wiederhergestellt. Beidseitig von den Parterres ist auf den Boskett-Plätzen auf einer Fläche von fast 1 Hektar ein großer Rosengarten angelegt – um die Geschichte der Rosenkultivierung in Europa von der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis zum heutigen Tag zu zeigen.

Auf einem der Boskette wurde nach der Konfiguration, die im Entwurf von Rastrelli und auch in der Natur erhalten worden war, das “Grüne Theater” in Form eines Amphitheaters erbaut, das am11. Juli 2004 mit der Aufführung der Oper von Georg Friedrich Händel “Rinaldo” eröffnet wurde.

Im ruhigen Landgut von Zemgale entstand das „Versailles von Kurzeme“, das an Bedeutung weit über die Grenzen von Zemgale und Lettland hinaus gewonnen hat.

Das Schlossmuseum von Rundale wirkt als Forschungszentrum für die Kunst des Altertums, in dem die Kollektionen gesammelt, Ausstellungen veranstaltet und die Publikationen vorbereitet werden.

In den Ausstellungsräumen können die Besucher die Ausstellungen der angewandten und der bildenden Kunst, so wie auch kulturhistorische Ausstellungen besichtigen, im Schloss findet das Festival für Alte Musik und die Konzerte der klassischen Musik statt.

Für die Besucher ist der regelmäßige französische Park mit dem Rosengarten, mit dem Theater im Grünen, mit ornamental gestalteten Parterres und einer Fontäne geöffnet. Jährlich werden hier im Sommer Gartenfeste veranstaltet.

Das Schlossmuseum von Rundale bietet folgende Dienstleistungen:

  • Große festliche Empfänge, Ballabende und Konzerte in den Festsälen des Schlosses – im Goldenen Saal, im Weißen Saal und in der Großen Galerie
  • Die Trauungszeremonien mit dem ersten Walzer im Weißen Saal

Der Garten und der Theater im Grünen sind für unterschiedliche Veranstaltungen geeignet:

  • für Präsentationen
  • Ballabende
  • Konzerte
  • Theater- und Opernaufführungen
  • Zum Drehen von Kino- und Videofilmen
56"24'53 24"1'31
56.414616, 24.025383
  • Gesprochene Sprachen: 
    • Deutsch
    • Englisch
    • Lettisch
    • Russisch
  • Admission fee: 
    Bezahlt
  • Zahlungsmethoden: 
    • Barzahlung
    • Kredit-/Debitkarte
Services: 
  • Ausstellungen
  • Essen
  • Reiseführer verfügbar
  • Seminare und Konferenzen
  • Souvenirs
  • Themenveranstaltungen
Tourismusobjekt Funktionen: 
  • Kostenloses Parken
  • WC
Arbeitszeit: 
  Januar - April Mai Juni, Juli, August September, Oktober November, Dezember
Schloss, Museum* 10:00-17:00 10:00-18:00 10:00-18:00 10:00-18:00 10:00-17:00
Park 10:00-17:00 10:00-18:00 10:00-19:00** 10:00-18:00 10:00-17:00
Kasse 10:00-16:30 10:00-17:30 10:00-18:30 10:00-17:30 10:00-16:30

Museum und Park geöffnet täglich, kein Ruhetag.
Öffnungszeiten an den Feiertagen: am 1. Januar, 24. Juni, 25. Dezember ist das Museum/Park/Kasse geöffnet von 13:00.
Die letzte Führung/Besichtigung im Museum/Park erfolgt 30 Min. vor Schließung.

 

* In den letzten 30 Min. werden in der Kasse die Eintrittskarten nur für die Besichtigung des Kleinen Bogens vom Museum verkauft.
** Am Wochenende (Freitag/Samstag/Sonntag) ist der Park bis 21:00 Uhr geöffnet.

Information verändert: 13.06.2014

Der erste Eigentümer des Schlosses Stāmeriena war Baron Johann Gottlieb von Wolff. Das Schloss wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Stil des Historismus erbaut. Wenn das Schloss während der Revolution im Jahre 1905 niedergebrannt wurde, wurde es später mit Jugendstilmerkmalen iederaufgebaut.

Das Schloss Stāmeriena befindet sich in einer sehr schönen Umgebung an dem Stāmerienas See und an dem Pogas See. Um das Schloss herum liegt ein 25 ha großer Park, der im englischen oder im Stil von Landschaftsgarten angelegt wurde. Der Park ist nach sogenannter Fächerform eingerichtet. Hierher kam der italienische Schriftsteller Giuseppe Tomasi di Lampedusa, Autor des Romans „Der Gepard“ mehrfach zu Besuch. Wenn man vom Landgut Stāmeriena spricht, muss man zuallererst erwähnen, dass es in einer sehr schönen Gegend an zwei Seen, dem Stāmeriena und Poga, errichtet wurde.

Im Jahre 1919 wurde in dem Schloss eine Abendschule eingerichtet, nach dem Zweiten Weltkrieg – eine landwirtschaftliche Hochschule. In späteren Jahren befand sich dort Büro der sowjetischen Wirtschaft.

Heutzutage wird das Schloss von der Selbstverwaltung Stāmeriena verwaltet und es ist ein Kulturzentrum geworden, in dem Ausstellungen, Theater aufführungen und andere Veranstaltungen stattfinden. Es werden Touren für die Besichtigung des Schlosses angeboten, als auch die Räume des Schlosses für die Hochzeit, Bankette und andere Veranstaltungen vermietet. Der Park ist ein beliebter Ort zum Spaziergängen geworden, wo man mehrere Veranstaltungen in freier Natur und Feste organisieren kann.

Das Museumsreservat Turaida ist ein besonders geschütztes Kulturdenkmal. Das 42 ha große Gebiet des Museumsreservats ist reich an archäologischen, architektonischen, geschichtlichen und Kunstdenkmälern, die über die Geschichte seit dem 11. Jh. erzählen. Die Aufgaben des Museumsreservats Turaida sind vielfältig, neben der Organisation von Ausstellungen werden kulturelle Initiativen unterstützt, die Landschaft gepflegt und gestaltet sowie verschiedenste Veranstaltungen für Besucher ausgerichtet.

Das Museumsreservat Turaida befindet sich 50 km von Riga entfernt und es ist für seine schöne Umgebung und reiche Geschichte bekannt. Das Wort Turaida bedeutet in der Sprache des alten Volkes der Liven „Gottesgarten“. 1996 gelangte das Museum auf die Preisträgerliste des europäischen Museumsjahrs. Wenn man einem Ballon oder vom gegenüberliegenden Ufer von Gauja aus am späten Herbstnachmittag hinüberschaut, sieht man, wie sich die Burg Turaida über den grünen Baumkronen wie ein aus roten Ziegeln gebautes, mächtiges Schiff erhebt. Jeder Besucher des Museumsreservats Turaida kann beim Rundgang entlang der Burgmauer interessante mittelalterliche Burgbauelemente kennen lernen.

Der Volksliederberg des Museums ist ein der lettischen Folklore gewidmeter Skulpturengarten. Er wurde zur Ehre des bedeutendsten Volksliedersammlers Krišjānis Barons gestaltet. Die Kirche in Turaida ist eine der ältesten Holzkirchen in Lettland, sie wurde 1750 gebaut. Archäologische Untersuchungen zeugen davon, dass sich an diesem Ort vormals mindestens zwei Kirchen befanden. Auf dem Gebiet des Museumsreservats wurden mehrere Naturpfade angelegt, deren Länge von ein paar hundert Metern bis zu einem Kilometer beträgt. Während der Wanderung kann man seltene Pflanzen kennen lernen, Wasserläufe untersuchen, Sandsteinaufschluss, Burgmauern und –türme aus einer neuen, ungewöhnlichen Perspektive beobachten.

Der Schwertbrüderorden begann den Bau der Burg Sigulda 1207. Anfänglich war es eine  Festung in der Art eines Castellums. Nach der Niederlage der Schwertbrüder 1236 wurde sie vom Livonischen Orden umgebaut. Während des Nordischen Kriegs wurde die Burg zerstört und danach nicht wieder aufgebaut. Bis heute ist der südwestliche Teil des Konventgebäudes mit den gotischen Fensteröffnungen und dem Turm der Haupttore erhalten geblieben.

Mit der Entwicklung der Feuerwaffen verloren mittelalterliche Burgen allmählich ihre ursprüngliche Bedeutung. Heute ist die Sommerbühne in der Burgruine mit 2000 Zuschauerplätzen ein wichtiger Veranstaltungsort. Folgen Sie den Ereignissen in der Burgruine Sigulda via Webcam.

Die Neue Burg Sigulda wurde 1881 errichtet. Nach dem 1. Weltkrieg ging das Landgut in das Eigentum des Lettischen Presseverbandes über und die daraufhin vorgenommenen Umgestaltungen betrafen alle Gebäude und Innenausstattungen. Nach dem 2. Weltkrieg richtete das Gesundheitsministerium der UdSSR auf dem Landgut ein Sanatorium ein. Zurzeit wird die Burg vom Stadtrat Sigulda bewirtschaftet. Der Burgturm bietet eine wunderschöne Aussicht auf die Umgebung.

Schloss Dikļi wurde 1896 im Neubarock erbaut und 2003 erneuert. Der zweite wesentliche Bestandteil des Landguts Dikļi ist die Scheune, die älter als das Schloss ist und Ende des 18. Jh. in Form des Spätklassizismus, mit einer für die Scheunen von Vidzeme nicht charakteristischen majestätischen Säulenhalle errichtet wurde.

Das gegenwärtige eindrucksvolle Neubarock-Gebäude des Schlosses Dikļi wurde 1896 errichtet, als das Schloss dem Freiherren Paul von Wolff gehörte. Der zweite wesentliche Bestandteil des Landguts Dikļi ist die Scheune, die älter als das Schloss ist und Ende des 18. Jh. in Form des Spätklassizismus, mit einer für die Scheunen von Vidzeme nicht charakteristischen majestätischen Säulenhalle errichtet wurde.

Die Gebäude des Landguts Dikļi werden durch einen 20 ha großen Park ergänzt. Am Schloss befindet sich ein Teich, über den es erzählt wird, dass er einen Eichenboden hatte. Hinter dem Teich beginnt der Fluss Mazbriede, an dessen Ufern ein Landschaftspark bzw. Waldpark angelegt wurde. In den 60er Jahren des 20. Jh. wurde bei einer Untersuchung des Parks festgestellt, dass darin ca. 20 exotische Bäume wachsen.

Das Schloss des Landguts Dikļi ist eines der wenigen Landgüter und Herrenhäuser in Vidzeme, die noch verhältnismäßig viele originale Teile der Innenausstattung besitzen. Im Schloss befindet sich eine Sammlung prächtiger alter Öfen und Kamine. Schloss Dikļi wurde im Jahre 2003 restauriert. Heute befindet sich im Schloss Dikļi ein Hotel, Restaurant, SPA und es werden auch Räumlichkeiten für die verschiedensten Anlässe angeboten.

Sie sind herzlich willkommen in Klajumi. Das Haus liegt zwischen dem Naturpark Bernāti und dem Naturpark Pape, 25 km von Liepāja und 33 km von der litauischen Grenze entfernt. Bis zum Meer sind es nur 300 m!

Unberührte Natur und Stille. Das Haus ist bekannt unter den Touristen, die von Liepāja weiter Richtung Litauen fahren. Hier gibt es auch das Informationszentrum des Vereins für Tourismus Liepāja. Fahrradverleih, Fahrradrouten. Führungen möglich! 

Services: 
  • Angeln
  • Fahrradvermietung
  • Haustiere erlaubt
  • Internet
  • Lagerfeuerstelle
  • Platz für Zelte
  • Sauna
  • Sportplatz
Bewertung:
Mitglied des Lettischen Landurlaub Verbandes: 
Ja

Ein renoviertes Gästehaus im Stil des 19. Jahrhunderts in den verwinkelten Gassen der Altstadt von Liepāja.

2. Im 1. Stock des linken Flügels befinden sich ein Erholungsraum mit Kamin, Doppelzimmer und eine Wohnung mit zwei Zimmern mit WC, Dusche und TV. In dem rechten Flügel befinden sich Doppelzimmer und Dreibettzimmer sowie Dusche und WC zur gemeinschaftlichen Nutzung.

BRĪZE ist ein Hostel. Wir bieten für die Gäste günstige Übernachtungsmöglichkeiten an. Es gibt Einzelzimmer und Doppelzimmer, sowie Drei- und Vierbettzimmer.

Für Gäste mit größeren Ansprüchen haben wir LUX Apartments - bequeme Doppelzimmer mit Kabel-TV. Für die Sportfans gibt es in gleichem Gebäude einen Kraftsaal und einen Aerobicsaal.    

Ein Hotel im Zentrum der Stadt Liepāja gelegen. Das einzigartige Gebäude, in dem das Hotel eingerichtet ist, wurde 1914 gebaut.

25 gemütliche Zimmer, ein Restaurant, ein SPA-Komplex, eine Billardbar, Konferenzräume für Veranstaltung von Seminaren und Banketts. Nur 15 Minuten zu Fuß vom Strand Liepājas, dessen Wasserqualität mit der Blauen Flagge ausgezeichnet ist.

Ein Hotel in der Stadt Liepāja auf einer stillen Gasse gelegen, ca. 100m vom Strand. Im Hotel sind sieben exklusive Jugendstilzimmer. In dem Gebäude gegenüber ist es möglich, separate Wohnungen und ein Konferenzsaal zu mieten.