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Lettisch

Am Ufer der Gauja, in einer Umgebung von mit Wald bewachsenen Schluchten wurden mehrere Naturpfade angelegt. Ihre Gesamtlänge beträgt etwa 5 km, für einen Pfad braucht man ca. 2‒2,5 Stunden. Hier kann man die für die lettische Fauna und Flora charakteristischen Tiere und Vögel beobachten.

  • Eichhörnchen hat sein Mittagsessen
  • Foto: Velga Vītola
  • Gästezentrum auf den Pfaden des Naturparks Līgatne
  • Wölfin im Naturpark
  • Foto: Velga Vītola
  • Hirsch mit Rehkalb
  • Foto: Velga Vītola
  • Naturparkfußweg
  • Wildschwein
  • Foto: Velga Vītola

Die Naturpfade von Līgatne im Nationalpark Gauja wurden 1975 angelegt, um Interessenten mit der Natur, den in Lettland beheimatetenSäugetierarten, der Vielfalt der Natur und der Notwendigkeit des Naturschutzes bekannt zu machen.


Die Wildtiere, denen man auf den Naturpfaden von Līgatne begegnen kann, wurden von den verschiedensten Orten Lettlands hierher gebracht. Dies waren verletzte oder gezähmte junge Tiere, die ohne menschliche Pflege nicht überlebt hätten oder und Futter finden können hätten.

Wir erinnern Sie daran, dass es nicht erlaubt ist, die Tiere zu füttern.
Das Mitnehmen von Hunden, auch an der Leine, ist auf den Naturpfaden von Līgatne nicht erlaubt.

Es werden Führungen in Lettisch, Russisch, Englisch und Deutsch angeboten. Die Führungen sind im Naturpark Ligatne oder im Besucherzentrum vorher telefonisch anzumelden.

57"14'56 25"1'48
57.248779, 25.029987
  • Adresse: 
    Līgatnes novads, Līgatne, LV-4110
  • E-Mail: 
  • Telefon: 
    +371 64153313
  • Mobile: 
    +371 28328800
  • Website: 
  • Gesprochene Sprachen: 
    • Deutsch
    • Englisch
    • Lettisch
    • Russisch
  • Admission fee: 
    Bezahlt
  • Zahlungsmethoden: 
    • Barzahlung
    • Kredit-/Debitkarte
Services: 
  • Reiseführer verfügbar
  • Souvenirs
  • Themenveranstaltungen
Tourismusobjekt Funktionen: 
  • Kostenloses Parken
  • Raucherfreundlich
  • WC
  • Zugang für Behinderte
Arbeitszeit: 

Die Naturpfade Līgatne sind ab 1. Mai 2010 eröffnet:
werktags: 9.00–18.00 Uhr
Sonn- und Feiertage: 9.00–19.00 Uhr

Information verändert: 19.05.2014

Die Flussfähre von Līgatne ist die einzige, erhalten gebliebene Flussfähre auf der Gauja. Im 17. Jh. gab es auf der Gauja 9 Flussfähren, die einen bequemen Verkehr mit Estland und Russland sicherstellten. In den 20-er und 30-er Jahren des vorigen Jahrhunderts waren diese Flussfähren, außer den schon lange vorher erwähnten Valmiera- und Siļķu-Flussfähren, die wichtigsten Verkehrsmittel, mit denen das gegenüberliegende Flussufer zu erreichen war.

Die Flussfähre bilden zwei parallele Holzboote, die nach dem Katamaran-Prinzip mit einem Bretterdeck verbunden sind. Das über den Fluss gezogene Drahtseil sichert die Stabilität der Flussfähre in der Strömung, von einem Ufer zum anderen wird die Fähre mit Stromkraft fortbewegt.

Die Flussfähre ist dann außer Betrieb, wenn das Wasserniveau in der Gauja zu hoch der zu niedrig ist und im Winter, falls der Fluss zugefroren ist. Zusätzliche Informationen über die Flussfähre: im Zentrum für Naturlehrpfade in Ligatne oder auf der Webseite  www.tourism.cesis.lv

Das Schloss Zvārtava bietet eines der wenigen kompletten Interieurs im neogotischen Stil in Lettland an. Das Schloss selbst ist ein kleines, prächtiges zweistöckiges Kalksteingebäude mit einem polygonalen Turm bei der Hauptfassade.

Für die Fassade wurden rote Ziegel verwendet. Das Schloss ist von einem kaskadenartigen Park umgeben, mit Blick auf den See. Das Herrenhaus wurde 1881 im neogotischen Tudor-Stil erbaut. Die architektonische Ausführung des Schlosses Zvārtava entspricht nicht mehr den Formen der Tudor-Neugotik der 1830-er bis 1860-er Jahre. Diese ist originell und drückt örtliche Vorstellungen über die Stile der Vergangenheit aus. Die Interieur-Bearbeitung ist teilweise erhalten geblieben.

In Zvārtava finden internationale Künstlerseminare, Ausstellungen und andere interessante Veranstaltungen statt. Besucher sind im Schlosshotel immer herzlich willkommen. Die Natur, der schöne Zvārtavas-See, Spazierfahrten auf dem See (Bootsverleih am Seeufer), Spaziergänge im Schlosspark - eine wunderbare Möglichkeit, um die Alltagssorgen zu vergessen, ein bisschen Romantik zu genießen und sich zu erholen.  

Dank seiner künstlerischen Qualitäten, starken Bühnentraditionen und der Offenheit gegenüber neuen Impulsen, ist das Dramatheater von Valmiera nicht nur ein wichtiges Kulturzentrum der livländischen Region, sondern auch eines der besten Theater in Lettland. Nach und nach überzeugt das Dramatheater von Valmiera auch im internationalen Kontext. 1885 wurde vom Lettischen Verein in Valmiera ein Theatergebäude für das Amateurtheater erbaut.

Seit 1919 ist das Dramatheater von Valmiera ein professionelles Theater. Mindestens viermal pro Woche veranstaltet das Theater Gastspielreisen in andere Theater Lettlands, auf Freilichtbühnen und in Kulturhäuser, somit wird das Theater bekannter und die Zuschauerzahl außerhalb der Region erweitert. Innerhalb der letzten Jahre hat das Theater ein immer größer werdendes Echo bei Theaterkritikern und Medien hervorgerufen.

Seit 1996 hat das Theater ständig Nominierungen und Auszeichnungen in der Jahresschau des lettischen Theaters und innerhalb der letzten 10 Jahre mehr als 80 Nominationen und 22 Auszeichnungen erhalten. Das Theater bietet Führungen in die Welt der Theaterkulissen, Treffen mit beliebten Schauspielern und den Einkauf im Theatersalon sowie die Möglichkeit zum Kaffeetrinken in einer besonderen Atmosphäre.

Das Theater umfasst vier unterschiedliche Säle – den runden Saal, den kleinen Saal, den großen Saal und die Bühne des großen Saals, wo Zuschauer auf der Bühne zusammen mit den Schauspielern sitzen und sowohl die Geräumigkeit als auch die Höhe der Bühne genießen können, ohne dabei die Intimität zu verlieren, die die Nähe auszeichnet. Tickets an der Ticketkasse oder unter www.bilesuparadize.lv.

In geschichtlichen Quellen wird die Burg Rauna zum ersten Mal 1381 erwähnt, die Historiker meinen jedoch, dass die Burg bereits vor dieser Zeit erbaut wurde. In der Literatur des 18.Jhs. wird erwähnt, dass die Burg 1262 auf Anregung des Erzbischofs von Riga Albert II. erbaut wurde und eines der wichtigsten Zentren des Erzbistums war. Das Hauptgebäude der Burg ist dreieckig und nimmt eine 47,40m x 35,49m große Fläche mit dem einst bewohnten Innenhof ein.

Die Burg wurde neunmal von russischen, polnischen und deutschen Armeen verwüstet.  Die Burgruine von Rauna ist eine der am besten erhalten gebliebenen Burgruinen in Lettland. Zurzeit erfolgt die Konservierung des nördlichen Teiles der Burg.

Die Kirche von Rauna wurde in demselben Jahr wie die Burg erbaut auf Anregung des Erzbischofs von Riga Albert II. Seit Anfang des  16.Jhs. besteht hier die evangelisch-lutherische Gemeinde.

Die Kirche von Rauna hat viele Kriege überstanden, sie wurde mehrmals stark verwüstet und umgebaut. Im 18.Jh.wurden die Anbauten der Kirche errichtet, der letzte Umbau erfolgte Ende der 30er Jahre des 19. Jahrhunderts. Über dem westlichen Portal ist das einzigartige Relief "Adam und Eva", gefertigt im 13. bis 14. Jh., zu sehen, und über dem Haupteingang in die Kirche ‒ "Christus am Kreuz". In der Kirche von Rauna haben bekannte Pfarrer, wie Jānis Reiters, Ādams Jende, Pēteris Apkalns u. a., gepredigt.

Die Ruine der livländischen Ordensburg mit einer mittelalterlichen Befestigungsanlage aus dem 13. Jh. an einem strategisch günstigen Ort erbaut, wahrscheinlich anstatt der ursprünglichen lettgallischen Burg Beverīna. Die Burgmauern wurden aus großen Feldsteinen gemauert, die Zwischenräume wurden mit Granitschotter und Dolomitfragmenten gefüllt. Die Burg wurde 1702 während des Nordischen Krieges niedergebrannt.

Ende des 17.Jhs. wurden die Burgmauern verwüstet. Die Ruine der Ordensburg und der mittelalterlichen Befestigungsanlage am Fluss Gauja erinnern an das Zentrum von Valmiera in der Zeit vom 13. Jahrhundert bis heute. Als ein Teil des Schutzsystems der Stadt sind ein Schutzgraben und Burgmauerfragmente immer noch erhalten geblieben. Auf dem Burggelände findet man eine Bebauung aus dem 18. bis 19. Jahrhundert, die den Kern des kleinen historischen Zentrums von Valmiera bildet. Die Burgruine ist ein bedeutender Erholungsort sowohl für die Bewohner des Ortes als auch für Gäste der Stadt Valmiera.

Das Lettgallische Kulturhistorische Museum wurde 1959 als eine Niederlassung des Landeskunde-Museums von Ludza gegründet. Seine Tätigkeit begann es aber in den 30er Jahren des 20. Jh., als das Zentrale Lettgallische Museum gegründet wurde. Bis zum Zweiten Weltkrieg befand sich dies in den Räumen des jetzigen Museums.

Nach einer 15-jährigen Pause nahm das Museum seine Tätigkeit in demselben Gebäude wieder auf. Seit 1960 ist es als das Landeskunde-Museum von Rēzekne bekannt. Entsprechend dem Charakter der Sammlungen und dem Arbeitsinhalt wurde das Landeskunde-Museum von Rēzekne 1990 in Lettgallisches Kulturhistorisches Museum umbenannt.

Seit 1989 ist für die Besucher des Museums ein Lesesaal geöffnet, in dem nicht nur Werke der lettgallischen Literatur, sondern auch fremdsprachliche Literatur, Lyrik und Prosa angeboten werden. Hier gibt es Werke geschichtlichen, philosophischen, religiösen, pädagogischen Inhalts sowie vieles mehr, insgesamt mehr als 28 000 Ausgaben. 1996 hat die Kommune von Rēzekne dem Museum ein dreistöckiges Gebäude neben dem zentralen Gebäude des Museums zur Verfügung gestellt, das als Ausstellungsgebäude benutzt wird. 

In diesem Ausstellungsgebäude werden jährlich ca. 20 Kunst- und thematische Ausstellungen organisiert (Malerei, Grafik, Bildhauerei, angewandte Kunst örtlicher Künstler und von Gästen, Ausstellungen aus den Beständen der lettischen Museen, internationale Ausstellungen, die traditionelle Ausstellung der lettgallischen Künstler "Der Herbst" u.a.).

Zu sehen ist sowohl die ständige Exposition  lettgallischer Keramik "Ein Wunder, geschaffen durch die Wandlung des Tons und des Feuers" als auch die Exposition über die Stadtgeschichte "Rēzekne zu verschiedenen Zeiten" und die Exposition der lettgallischen Malerei im Kunstgebäude der RMDV (18.novembra iela 26, Rēzekne). Die Kunstausstellungen sind im Kunstgebäude der RMDV und im Konferenzsaal der Zentralbibliothek von Rēzekne (Atbrīvošanas alejā 81/5, Rēzekne) zu ersehen.

Der Naturpark befindet sich in der Niederung der Daugava, von der westlichen Grenze von Kraslava bis Naujene, seine Fläche beträgt 120 km2. Der Park wurde 1990 gegründet, um die einzigartige und ungewöhnliche Landschaft des Daugava-Mittellaufs, ihre wertvolle Natur, die biologische Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt und die kulturhistorischen Denkmäler zu erhalten.

Eine charakteristische Eigenart der Landschaft sind hier die acht großen Daugava-Bögen (eingesenkte Mäander), deren Länge 4‒6 km beträgt. An den Ufern haben sich Steilwände gebildet. Auf dem Territorium des Parks gibt es viele Natur- und kulturhistorische Denkmäler ‒ die Gletschermulde von Daugava, den Park des Juzefova-Gutes mit einer einmaligen Schlucht (dem Maria-Pfad), den Schlossberg von Vecpils mit der Burgruine des Livländischer Orden aus dem 13. Jh. und den Markova-Naturpfad.

Das Schulungszentrum des Staatlichen Forstdienstes "Pakalnieši" in der Region Madona bietet unterhaltsame Bildungsprogramme im Wald an sowie die Möglichkeit die Tierwelt kennen zu lernen. Auf dem Naturpfad "Tierzuhause" (1 km lang) können Sie Tierbauten, Vogelnester und einen Insektenstaat erforschen und an einem Rollenspiel mit lustigen Verkleidungen teilnehmen.

Kinder können auf dem Großen Fisch schaukeln, hier finden Sie auch Zeltplätze oder die Möglichkeit zum Übernachten in einer Höhle. In Begleitung der Mutter des Waldes können Sie Bäume kennen lernen, unterschiedliche Farbtöne erkennen und Muster vergleichen, unterschiedliche Waldklänge heraushören sowie Waldweisheiten und etwas über die großen Waldgeheimnisse erfahren.

In der näheren Umgebung gibt es die Möglichkeit zum Reiten. Sie können mehr über das Leben der Kaninchen und Ziegen erfahren, das gesunde Wasser aus der Quelle Bolēnu trinken und den Gaiziņkalns hochsteigen.

Das Schulungszentrum "Pakalnieši" liegt am Ufer des wundervollen Sees Viešūra (Kaķīša) (3km vom Gaiziņkalns und 4km vom LIDO-Berg entfernt) und bietet das unterhaltsame Bildungsprogramm "Ereignisse im Wald des Wolfenberges (Vilku kalns)" an.

Das Programm bietet Groß und Klein die Möglichkeit, zusammen mit der Mutter und dem Vater des Waldes einen Erkundungsrundgang zu machen: aus den Spuren lesen, wer im Wald wohnt; in eine Höhle klettern; mit einem Karussell aus zahmen Tieren fahren sowie am Feuer den "Waldarbeiterbrei" probieren.

Sie sind auch am Abend herzlich willkommen! Jeder ist herzlich eingeladen! Teilnehmerzahl bis 30 Personen empfehlenswert. Dauer 3 Stunden, Anmeldung per Telefon +37126141853.

Kap Kolka oder Lettisch "Kolkasrags" ist ein naturgegebener Ort der Begegnung. In Kolkasrags treffen sich Seen und Völker. Hier treffen Menschen die Natur und der Sonnenaufgang trifft den Sonnenuntergang. Das Zusammentreffen des öffentlichen und privaten Kapitals hat zu der gepflegten und schön gestalteten Landschaft beigetragen, die sowohl im Sommer als auch im Winter betreut wird.

 

 

 

 

 

 

 

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  • Für die Schifffahrt ist dieser Ort gefährlich, davor warnt der 1884 auf einer künstlichen Insel erbaute Leuchtturm am Ende einer 6 km langen Sandbank. Im Frühling ist Kolkasrags ein idealer Platz zur Beobachtung der Vogelwanderung, im Sommer jedoch – ein Paradies zum Baden und Surfen. Das Dorf Kolka ist auf den Duft der geräucherten Fische, Vogelgesänge und seine kulturhistorischen Denkmäler stolz.

     

     

    In der näheren Umgebung liegen Mazirbe, Košrags und alte livische Fischerdörfer. Die Liven waren ein kleines finnougrisches Volk, das so gut wie ausgestorben ist und das im westlichen Teil an der Ostsee lebte. Die kleinen  Fischerdörfer an der kurländichen Ostseeküste  erwarten ihre Gäste  mit zahlreichen Bootsanlegeplätzen, Netzhäusern, einer historischen Holzbebauung (ab 18. Jh.), Antiquitätenausstellungen sowie einem umfassenden Angebot an ländlichen Unterkünften.