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Barzahlung

Datum: 
24.04 - 10.07.2014
Izstāde "Marks Šagāls un Eiropas avangardisti"
  • Izstāde "Marks Šagāls un Eiropas avangardisti"
Venue: 
Daugavpils Mark Rothko Art Center
Adresse: 
Mihaila iela 3, Daugavpils novads, Daugavpils, LV-5401
Ziegruppe: 
  • Familien mit Kindern
  • Geschäftsreisende
  • Jugendliche und Budget-Reisende
  • Senioren
55"53'2 26"29'51
55.883778, 26.497574
  • Admission fee: 
    Bezahlt
  • Zahlungsmethoden: 
    • Barzahlung
    • Kredit-/Debitkarte
Information verändert: 11.06.2014

 


 

  • Gesprochene Sprachen: 
    • Englisch
    • Lettisch
    • Russisch
  • Zimmer insgesamt: 
    8
    Betten insgesamt: 
    28
Services: 
  • Bootsverleih
  • Haustiere erlaubt
  • Internet
  • Lagerfeuerstelle
  • Picknick-Bereich
  • Raucherfreundlich
  • Sauna
  • Schwimmen
  • Skifahren
  • Sportplatz
  • Veranstaltungsort
  • Workshops und Tagungen
Bewertung:
Quality grade: 
3
Mitglied des Lettischen Landurlaub Verbandes: 
Ja

Das 1896 fertiggestellte Gebäude einer Pension wurde 1924 um einen Anbau erweitert. In der Sowjetzeit war es ein Teil des Erholungsheimes „Majori”. 2001 wurde das Gebäude nach dem Projekt von U. Šēnbergs rekonstruiert.

Services: 
  • Essen
  • Seminare und Konferenzen
Tourismusobjekt Funktionen: 
  • Kostenloses Parken
  • WiFi Internet
  • Zugang für Behinderte

Das zentrale Hotelgebäude wurde Anfang des 20.Jhs. als eine Pension mit üppigen Fensteröffnungen-, Gesims-, Verandenpaneele-Holzschnitzereiendekorierungen errichtet. Auf demselben Grundstück gibt es noch ein historisches Gebäude, in dem während der ersten Republik Lettland die Pension “Imperial” eingerichtet war, aber nach dem 2. Weltkrieg wurden die Gebäude vom Allunionskurortrat benutzt. Nach der Denationalisation wurden die Gebäude verkauft und die neuen Eigentümler haben, die infolge einer Rekonstruktion von neuem aufgebaut. Seit 2004 stand hier das Hotel “Europa”.

Anfang des 20.Jh. wurde hier dort ein Sommerhaus errichtet, das später abbrannte ist. Anstattdessen wurde hier ein einstöckiges Kaufhaus gebaut, das 1930 als Lager der Bierbrauerei „Iļģuciems” genutzt wurde. In den 50. Jahren des 20.Jh.befand sich hier ein Lebensmittelgeschäft, danach die Bierkneipe „Sencis (der Ahne)”. 1996 wurde das Gebäude rekonstruiert und ein Restaurant eingerichtet.

Datum: 
15.05 - 03.08.2014

Die sich wandelnde Rolle von Kunst in der Gesellschaft besteht nicht nur darin, eine neue Ästhetik zu schaffen, sondern auch an den Mustern des sozialen, wissenschaftlichen und technologischen Wandels beteiligt zu sein. Die Ausstellung „Felder“ im „Arsenāls“ Ausstellungssaal des lettischen Nationalmuseum der Kunst präsentiert eine lebendige Kunstlandschaft, die bestehende Blickpunkte anficht, soziale Fragen dekonstruiert und positive Vision für die Zukunft vorschlägt. Künstler in der „Felder“-Ausstellung erschaffen neue Kombinationen in bestehenden Feldern, die als Disziplinen begriffen werden - fusionieren und navigieren zwischen Sozialem und Natur, Wissenschaft und Emotionen, der Vernunft und der Realität auf imaginative Art und Weise.

Auf der Ausstellung werden etwa 40 Kunstwerke von Künstlern auf der ganzen Welt gezeigt, wobei ein besonderes Hauptaugenmerk auf Zentral-, Ost- und Nordeuropa liegt. Auf der Ausstellung sind Werke der Künstler Oliver Ressler, Shu Lea Cheang, Lisa Jevbratt, Superflex, Ines Doujak, Hans Scheirl, Gints Gabrans, Marko Peljhan, Cecile Babiole, Graham Harwood & Matsuko Yokokoji (YoHa), Voldemars Johansons, Erich Berger, Martins Ratniks, Hayley Newman, Annemie Maes (Okno), Martin Howse, Franz Xaver, Robert Adrian und vieler anderer zu sehen. Kuratoren - Raitis Smits, Rasa Smite (Lettland) und Armin Medosch (Österreich). Produzent - RIXC.   Begleitet wird die Ausstellung vom Festivalprogramm „Kunst + Kommunikation 2014" mit öffentlichen Vorlesungen, Live-Auftritten und das Symposium „Renewable Futures - Erneuerbare Zukunften“.   Das Festival umfasst die Konferenz „Renewable Futures - Erneuerbare Zukunften“ und Workshops zu Kunst, Wissenschaft, Kultur der Innovation und nachhaltigen Unternehmen, und audiovisuelle Performances für die breite Öffentlichkeit im RIXC Media Space und Spikeri-Viertel.
Venue: 
"Arsenāls" Exhibition Hall of the Latvian National Museum of Art, RIXC Media Space and Spikeri Quarter
Datum: 
23.04 - 12.09.2014
Zeit: 
Montag - DienstagGeschlossen
Mittwoch11:00 - 18:00
Donnerstag13:00 - 20:00
Freitag11:00 - 18:00
Samstag11:00 - 16:00
SonntagGeschlossen

Unter der Schirmherrschaft von Riga als europäische Kulturhauptstadt eröffnet das Riga Film Museum am 22. April eine neue Ausstellung mit dem Titel „Filmtrophäen/Kino trofejas“.

Hier wird die Politik und die Realität der Filmindustrie direkt nach dem 2. Weltkrieg unter die Lupe genommen. Außerdem werden Richtungen und Trends in der Kinoarchitektur dieser Zeit betrachtet.   Parallel zu dieser Ausstellung läuft im „Splendid Palace“-Kino ein Sonderprogramm von Filmen von 1940 - 1950.
Venue: 
Riga Film Museum
Datum: 
15.04 - 15.10.2014
Zeit: 
MontagGeschlossen
Dienstag - Mittwoch11:00 - 17:00
Donnerstag11:00 - 19:00
Freitag - Samstag11:00 - 17:00
SonntagGeschlossen

Die Ausstellung: „Bernsteinstraße: Die Legenden und Wissenschaft“ und ähnliche Veranstaltungen verfolgen die Interaktion zwischen Bernstein und Menschen bis zurück in die Zeit der Mittelmeernationen, die das Baltikum für das legendäre Land des Bernsteins hielten.

Die Ausstellung präsentiert Anmerkungen zu Bernstein von Avicenna, Tacitus und Plinius, und erläutert, wofür die alten Völker des Baltikums Bernstein verwendet haben. Außerdem zeigt die Ausstellung, wofür Bernstein heute Verwendung findet und wie lettische Wissenschaftler zur Forschung und der Entwicklung neuer Produkte aus Bernstein beitragen.   Am Projekt „Amber Vein - Bernsteinader“  in Riga, der europäischen Kulturhauptstadt, sind fünf Museen und fünf Galerien beteiligt, die jeweils von ihrem eigenen Blickwinkel aus die Ursprünge, Geschichte, Identität und Anwendungen von Bernstein näher betrachten.

Venue: 
Pauls Stradins Museum for history of medicine

Entstand im Jahre 1207 als Festung, die als Kastell aufgebaut wurde, später wurde sie umgebaut und bekam die Umrisse eines Konventbaus. Seit 2012 ist es möglich, auf den nördlichen und Haupttorturm zu steigen, die Burgmauern zu betreten und die mittelalterliche Atmosphäre zu genießen.

Das Gauja Bassin war für die Erreichung der Ziele der Kreuzritter aus mehreren Gründen geeignet. Von dem geographischen Gesichtspunkt aus überquerte diese Region schon in den vorherigen Jahrhunderten ein entwickeltes Netz der Wasser- und Landwege. Von dem ethnischen Gesichtspunkt aus war das Gauja Bassin der Berührungspunkt mehrerer ethnischen Gruppen sowie auch die Zone mehrerer staatlichen Gebilden. Im 13.Jh. begann die Eroberung der Länder und die Gestaltung neuer staatlichen Gebilden.

Im Mittelalter war Lettland kein einheitlicher Staat, ihn bildeten vier autonome Territorien: das Rigasche Erzbistum, der Livländische Ordensstaat, das Kurländische Bistum und die Stadt Riga. Die Burg Sigulda wurde von dem Schwertbrüderorden erbaut, aber nach der vereinigung des Schwertbrüderordens mit dem Deutschen Orden ging die Burg in die Herrschaft des Livländischen Ordens über. 

Als der Bischoff Albert und der Schwertbrüderorden  im Jahr 1207 die Länder geteilt haben, bekam der Orden das Territorium auf dem linken Ufer der Gauja. Der Hauptfaktor, der die Erbauung jeder einzelnen Burg im Bassin der Gauja bestimmte, war der gegenseitige Wettstreit zwischen dem Rigaer Bischof und dem Schwertbrüderorden im Laufe der Eroberung des Landes und im nachfolgenden Kampf um die Hegemonie in Livland. In der Reimchronik steht geschrieben, daß die Burg Sigulda in der Zeit des Odensmeisters Venno erbaut wurde, er regierte vo 1204 bis zum Jahr 1209, deshalb nehmen die Historiker an, daß die Burg Sigulda in der Zeit zwischen den Jahren 1207 und 1209 erbaut ist. Sie war eine der vier ersten Konventbauten des Ordens zusammen mit Riga, Cēsis und Aizkraukle. In der Beschreibung des Jahres 1212 in der Chronik  Henricus de Lettis ist notiert, daß die Burg Sigulda vor kurzem erbaut ist. Es ist auch erwähnt, daß in diesem Jahr die Burg als Stützpunkt für die Ordensbrüder benutzt wurde, als sie die Burg der auferstandenen Liven Satesele, die nur einen halben Kilometer entfernt lag, zerstörten.  Die Burg Sigulda wurde zur Kontrolle des Wasserweges Gauja und als eine Festung gegen die am rechten Ufer der Gauja stehenden Bischofsburg Turaida erbaut. Im Jahr 1224 weilte auf der Burg Sigulda der Legat des Papstes Wilhelm von Modena, der hier eine Gemeinde und Kirche gegründet hat. Im Jahr 1237 übernahm die Besitze des Schwertbrüderordens in Lettland der deutsche Orden, der im Jahr 1290 die Eroberung der lettischen Länder beendete.  

Die Burg Sigulda ist schon zu Beginn des Livländischen Krieges gelitten, im Jahr 1562 wurde sie zu einer polnischen Starostei. In den 80-er Jahren des 16.Jh. haben die Polen eine Revision der Burggebäude gemacht. Im polnisch- schwedischen Krieg 1601-1621 wurde die Burg gründlich zerstört. In der von den Schweden gemachten Revision bald nach dem Kriegsende steht geschrieben, daß die Burg leer und verfallen ist, aber im Jahr 1622 wurde in der Burg zum Wohnen ein Holzgebäude und eine Badestube erbaut. Im Jahr 1625 hat der schwedische König Sigulda dem Grafen Uksenschern geschenkt, aber nach der Reduction der Güter hat die Krone oder der Staat es zurückgewonnen. Im Kriegsarchiv in Stockholm wird ein um das Jahr 1680 gezeichneter Plan von Sigulda aufbewahrt. Die Burg wurde während des Nordischen Krieges verlassen.

1737 kam Sigulda in Besitz des Grafen Lassie, danach in Besitz von Brauns und Borchs. Im 19.Jh wurde in der äußeren Vorburg eine Pforte mit der Jahreszahl 1867 eingerichtet. Im Turm der Pforte der inneren Vorburg wurde das Wappen der Familie Borch eingemauert, aber in der Burgruine wurden die Mauern befestigt und zwei pseudogotische Bogen aufgebaut. In den Jahren 1878-1881 baute die Familie der Fürsten Kropotkins auf der äußeren Vorburg das Neue Schloß.

Zu Beginn des 19.Jh. lenkte die Burg erneut Aufmerksamkeit auf sich, als entsprechend den Kunsttendenzen der damaligen Zeit sie als eine romantische Burgruine bewundert wurde. Nach den damaligen Vorstellungen über den Denkmalschutz wurden Befestigungsarbeiten im Torturm und an anderen wichtigen Stellen durchgeführt. Seit dem 19.Jh. ist die Ruine der mittelalterlichen Burg Sigulda ein bedeutendes Tourismusobjekt, deshalb wurden im 20.Jh. mehrmals Erhaltungsarbeiten der Mauern durchgeführt. Als nach dem Ersten Weltkrieg der Staat Lettland gegründet wurde, kam die Ruine Sigulda unter die Obhut der Denkmalverwaltung. Zu dieser Zeit haben sich mehrere Forscher der Baugeschichte der Burg zugewandt. Im Jahr 1922 hat der baltendeutsche Forscher Carl Löwis of Menar den umgezeichneten Plan der Burg Sigulda aus dem 17.Jh., dessen Original in Stockholm aufbewahrt wird, veröffentlicht. Ein anderer Forscher- der estnische Kulturhistoriker Armin Tulse analysierte den Lauf der Burgerbauung. 

Im Jahr 2011 wurde ein von der Europäischen Union mitfinanziertes Projekt „Rekonstruktion der Burgruine Sigulda und die Anpassung der Infrastruktur der Entwicklung der Tourismusprodukte“ begonnen und im Jahr 2012 erfolgreich durchgeführt.

Wir laden Sie ein den Süd- und Nordturm der Burg, die bisher nicht zugänglich waren, zu besteigen, über die Mauern zu spazieren, den Geist der Altertümlichkeit und die Landschaften, die vom Turm auf das Urstromtal der Gauja und andere historischen Zentren des städtebaulichen Denkmals zum Anblick kommen, zu genießen. Das technische Projekt der Rekonstruktion hat das Büro der Architektin Ināra Caunīte erarbeitet.

Jedes Jahr finden auf der Bühne der Burgruine Sigulda verschiedene Konzerte und Festivals statt. Die Saison der Unterhaltungsmaßnahmen eröffnet traditionell der Ball der Faulbäumeblüte im Mai, dann folgen der Jazzfestival, der Blusfestival, der Theatertag. Besonders hervorzuheben ist das schon zum zwanzigsten Mal mit der Initiative von Dainis Kalns organisierte Opernfestival.

Das Herrenhaus ist im 18. Jh. im Auftrag des Barons von Medem gebaut. Auch Trockenkammer, Kornkammer und Schmiede des Landgutes sind erhalten geblieben.

Heute befindet sich da die Grundschule Vilce (Vilces pamatskola). Neben dem Gebäude wächst eine Eiche, die von K. Ulmanis 1937 gepflanzt wurde. Zum ersten Mal wurde der Name von Schule in Gemeinde Vilce in 1819 erwähnt, als diese im Landgut Vilce durch den Fronherr errichtet wurde. Da wurden das Lesen, Schreiben und Rechnen, so wie auch die Glaubenslehre unterrichtet.

Bis zum Jahr 1823 hatten die Schule 140 Kinder besucht. Der Unterricht war kostenlos. Als Lehrbuch für die Kinder wurde das Weisheitsbuch des alten Stenders ("Vecā Stendera gudrības grāmata") genutzt, und der Lehrer wurde gelöhnt. 1820 – 1822 wurden die Gemeinde Vilce, Mūrmuiža und Blankenfelde gegründet. 1823 wurde die Schule in Vilce geschlossen, da die Gemeinde nicht mehr allein die Sorge für die Schule tragen wollte.