An der Fernstraße Riga-Daugavpils liegt Ikšķile/Uexküll – einer der ältesten Orte in Lettland. Vom Daugava-Ufer aus blickt man auf die Insel des Hl. Meinhard/Sv. Meinarda sala, auf der sich die Reste des ältesten Steinbaus in Lettland – der Kirche von Uexküll befinden, die der Ende des 12. Jahrhunderts von Lübeck kommende Augustinermönch Meinhard hatte errichten lassen.
In Lielvārde ist die Besichtigung der in der mittelalterlichen Heinrichschronik erwähnten Holzburg des Uldevens/Uldevena koka pils ein Muß. Sie ist nach verschiedenen vorzeitlichen Bauvorbildern mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden rekonstruiert worden. Direkt an der Daugava liegt romantisch die Ruine der im 13. Jahrhundert errichteten Burg des Rigaer Erzbischofs im Landschaftspark des Gutes Lielvārde. Wer in Erfahrung bringen möchten, warum der Held des lettischen Nationalepos Bärenohren hat, der sollte das ihm gewidmete Lāčplēsis-Museum aufsuchen. Hier erfährt man auch Näheres über den legendären Gürtel von Lielvārde, einen Bestandteil der traditionellen lettischen Volkstracht, in den traditionell 22 alte mythologische Symbole eingewebt werden.
Wenn noch Zeit bleibt, lohnt die Fahrt zur Burgruine Koknese/Kokenhusen. Wo einst die Burgen altlettischer Stammesfürsten und des Rigaer Stadtgründers Bischof Albert thronten, findet man heute eine der am schönsten gelegenen Burgruinen Lettlands. Für die gesamte Strecke sollte man ein Auto benutzen.
Ikšķile ist auch mit Bus (www.autoosta.lv) und Bahn (www.ldz.lv) erreichbar.




