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Latgale (Ostlettland)

Datum: 
24.04 - 10.07.2014
Izstāde "Marks Šagāls un Eiropas avangardisti"
  • Izstāde "Marks Šagāls un Eiropas avangardisti"
Venue: 
Daugavpils Mark Rothko Art Center
Adresse: 
Mihaila iela 3, Daugavpils novads, Daugavpils, LV-5401
Ziegruppe: 
  • Familien mit Kindern
  • Geschäftsreisende
  • Jugendliche und Budget-Reisende
  • Senioren
55"53'2 26"29'51
55.883778, 26.497574
  • Admission fee: 
    Bezahlt
  • Zahlungsmethoden: 
    • Barzahlung
    • Kredit-/Debitkarte
Information verändert: 08.04.2014

 


 

  • Gesprochene Sprachen: 
    • Englisch
    • Lettisch
    • Russisch
  • Zimmer insgesamt: 
    8
    Betten insgesamt: 
    28
Services: 
  • Bootsverleih
  • Haustiere erlaubt
  • Internet
  • Lagerfeuerstelle
  • Picknick-Bereich
  • Raucherfreundlich
  • Sauna
  • Schwimmen
  • Skifahren
  • Sportplatz
  • Veranstaltungsort
  • Workshops und Tagungen
Bewertung:
Quality grade: 
3
Mitglied des Lettischen Landurlaub Verbandes: 
Ja

Nicht weit von Daugavpils liegt Jersika. Zwei Kilometer von Jersika entfernt, den Daugava-Strom abwärts, erhebt sich ein kleiner Hügel, auf dem sich früher die alte Burg Gerzike – die Hauptstadt des alten Königreiches Gerzike befand. Königreich , der sich von Kukeinose (heute Koknese) bis auf Dünaburg (heute Daugavpils) erstreckte.

Zu Ehren der altertümlichen Ereignisse wurde dem zweiten Bischof der russisch-orthodoxen Kirche Lettlands der Titel „Der Bischoff von Jersika” verliehen. In Zeiten des Russischen Reiches trug Jersika einen schönen und stolzen Namen - Zargrad. Aber in Zargrad gab es keine eigene orthodoxe Kirche.

Wenn man in Jersika seitens Līvāni kommen, sieht man ein interessantes Gebäude - aus Eisen hergestellte, versetzbare orthodoxe Kirche der Kaiserlichen Russischen Armee, die 1866 errichtet war. Auf ihrem jetzigen Standort wurde die Kirche 1904 aufgestellt. Diese Kirche erinnert an einen Wanderer, der nur für eine Weile stehen geblieben ist, um kurz Rast zu machen, aber bald wird wieder auf den Weg begeben.
Die Kirche ist 1866 aus zerlegbaren Bauteilen gebaut, die in Odessa hergestellt sind. Die Kirche wurde auf seinen jetzigen Standort im Jahr 1904 übersetzt und dort aufgestellt. Ursprünglich - im Jahr 1886 war diese Kirche in Daugavpils aufgestellt.

In der Kirche befindet sich ein Kunstdenkmal. Heutzutage befindet sich in Jersika die russisch-orthodoxe Christi Verklärung-Kirche.

Diese Kirche ist einzigartig, da es so eine ähnliche Kirche eher nirgendwo mehr zu finden ist, weil die äußere Gestaltung dieser Kirche – Wände, Fensterrahmen, Dachsparren, Dach, der Unterteil der Kuppel und Kuppel selbst – aus Eisen oder aus Gusseisen hergestellt sind. Im Volksmund heißt sie die „Eiserne Kirche”. Früher befand sich diese Kirche in Daugavpils, an dem Ort, wo jetzt die Boris und Gleb-Kathedrale steht.

Services: 
  • Reiseführer verfügbar
Tourismusobjekt Funktionen: 
  • Kostenloses Parken

Die Herstellung von Waffen und Munition wurde immer mit gewisser Verborgenheit und Heimlichkeit verbunden, deswegen hat man so großes Interesse an der Schrotkugelfabrik Daugavpils, die 1885 gegründet ist. Die älteste Munitionsherstellungsfabrik Nordeuropas, die einzige Fabrik dieser Art im Baltikum und eines der ältesten Objekte der Industriegeschichte Lettlands.

In der Fabrik befindet sich der einzige noch produzierende Bleigießturm.

Durch die Jahrhunderte - zu den Zeiten des zaristischen Russlands, des ersten lettischen Freistaates, zur Zeit der Sowjetunion, als auch zur Zeit des unabhängigen Lettlands - die Fabrik hat immer hochwertige Schrotkugeln für den Jagdbereich hergestellt, und dies wird nach wie vor fortgesetzt. In der Fabrik sind die Anlagen und Konstruktionen zu sehen, die im 19. Jh. errichtet, vor und nach den beiden Weltkriegen vervollständigt wurden, aber passen sehr gut mit den modernen Anlagen, die zur Herstellung der Munition genutzt werden, zusammen.

Die Fabrik bietet an, die historische Exposition und die Werkhalle zum Gießen von Schrotkugeln zu besichtigen, deren 37 m hohen Bleigießturm hochzusteigen, unter den sich ein 19 m tiefer Kühlbrunnen befindet. Von dem Fabrikturm aus eröffnet sich eine schöne Aussicht auf den bekannten Kirchberg (Baznīcu kalns)zu Daugavpils, auf das Stadtzentrum und auf den in der Ferne sichtbaren Festungswall. Die Munitionsfabrik ist das Endziel für viele ortsansässige und ausländische Touristen, die heutzutage das einzigartige Ambiente des 19. Jahrhunderts erleben und die alten Anlagen bei der Arbeit kennenzulernen wollen. Nach der Besichtigung der Fabrik hat jeder Besucher die Möglichkeit, die in der Fabrik hergestellte Produktion am Schießstand der Fabrik auszuprobieren. Den Besuch der Fabrik kann man mit der Besichtigung derFestung von Daugavpils (Daugavpils cietoksnis)und sonstiger militärischen Objekte vereinigen, und auf diese Weise umfangreiche Kenntnisse in vielen Aspekten der lettischen Militärgeschichte erwerben. 

Das Denkmal des Bildhauers K. Jansons, im Volk öfters als „Balvu Staņislavs” genannt, ist an der Kreuzung der Straßen Partizānu iela und Brīvības iela errichtet.

Das Denkmal hat eine eigenartige Geschichte: Zum ersten Mal wurde es am 14. August 1938 eröffnet. Zur Zeit der sowjetischen Besatzung wurde das Denkmal im Jahr 1940 und 1944 gestürzt, aber am 11. November 1993 wurde es wieder eröffnet. Dieses Mal wurde aber die Figur des Partisanen durch den Bildhauer A. Jansons, den Sohn des Autoren vom ersten Denkmal in Zusammenarbeit mit I. Folkmanis, geschaffen.

Der Stanislavs aus Balvi („Balvu Staņislavs”). Als die Bestätigung, dass wir die Gebiete, wo unsere Vorfahren früher lebten, nicht vergessen haben, gilt die Tatsache, dass es in der Region Balvi der Abrene-Bewohner-Verein (Abreniešu apvienība) gegründet ist, und dessen Vorsitzender ist gleichzeitig auch der jetzige Vorsitzender von Balvi-Abteilung der Lettischen Volksfront (LTF), ein bewundernswerter Mensch - Leontijs Vizulis. Als Bestätigung, dass unsere Menschen noch an die Ideen des Erwachens (Atmoda) und an dessen Bahnbrecher glauben, gilt ebenso die Tatsache, dass es in der Stadtverwaltung Balvi und in Gemeinde Susāji gerade die Vertreter der Lettischen Volksfront - Juris Annuškāns und Aldis Pušpurs an der Macht sind. Und die Hauptsache - wir sind hier und wir erinnern uns an den Gründungstag unserer Abteilung der Lettischen Volksfront. Solange leben die Erinnerungen, so lange sind auch wir am Leben, solange lebt die Lettische Volksfront - „Tautas fronte “.

Das Museum für Geschichte und Kunst Balvi (Balvu Vēstures un mākslas muzejs) wurde am 1. Januar 1989 gegründet. Im Jahr 1996 wurde das Museum für Geschichte und Kunst Balvi durch die Stadtverwaltung Balvi übernommen; in Folge dessen wurde auch der Museumsname geändert – es wurde zum Regionsmuseum Balvi. 

Das Museum zog in andere Räume – in den ehemaligen Kindergarten in Brīvības iela 48 ein, wo man die Räume neu entdecken und an die Bedürfnisse des Museums anpassen musste. Am Anfang sammelte und fasste man alles Mögliche zusammen, damit alles erhalten bleibt und nichts verloren geht.

Im Jahr 2000 wurden die Richtlinien für die Komplettierung des Sammlungsbestands ausgearbeitet, und derzeit zählt der Sammlungsbestand ca. 23.000 Einheiten. Die umfangreichsten sind die Sammlungen der Fotomaterialien, Druckerzeugnisse und Philateliesammlungen.

Das Museum bietet: museumspädagogische Programme und Exkursionen durch die Stadt. In der Ausstellungshalle sind verschiedene thematische und Kunstausstellungen ständig zu besichtigen. Da sind zwei Expositionen eingerichtet: Am 18. Mai 1994 wurde die erste Exposition „Balvu novada vēstures lappuses“ (dt. „Die Geschichte-Seiten der Region Balvi“) eröffnet (die Exposition hat noch immer diese Bezeichnung behalten, aber auf Grund der neuesten Forschungen werden die Seiten jedes Jahr gewechselt). Im Jahr 2003 wurde die zweite Exposition „Jāņa Ūdra piemiņas istaba“ (dt. „Gedenkraum von Jānis Ūdris“) eröffnet.

Das Schloss Arendole ist in der Region Vārkava (Vārkavas novads), Gemeinde Rožkalni, am Ufer des Flusses Dubna an einem malerischen Ort gelegen. Das Schloss ist im Stil des Historismus als Jagdschloss erbaut und sollte zur Erholung dienen. In der Architektur der Landgüter von Latgale zeichnet sich der Schlosskomplex Arendole durch seine Pracht und Eigentümlichkeit aus und ist bis heute erhalten geblieben.

Im Zentrum befindet sich das am Anfang des 19. Jahrhunderts erbaute Herrenhaus. Die langen Fassaden, die einen geraden Winkel bilden, werden durch die Mezzanine, offene Veranden, Freitreppen mit prachtvoll erbauten Geländern, auf deren Postamenten-Enden die Vasen stehen, sehr erfolgreich aufgelockert.

Zu diesem Komplex passen sehr gut der achteckige Turm mit Uhr, der Windweiser und das Wappen der Grafen von Syberg. Eines der Giebel des Gebäudes ist im Stil eines Sommerhauses erbaut. Der Giebel ist mit Holzkonstruktionen verziert. Im Inneren des Herrenhauses kann man zahlreiche als Anfillade geordnete Säle und Salons, deren Decken mit profilierten Gesimsen und Rosetten verziert oder aus Holz gefertigt sind, besichtigen.

Die Türöffnungen besitzen Überdeckungsgesimse, die im Stil des Klassizismus erbaut sind. Das Schloss ist so erbaut, dass die Gänge durch Oberlicht-Beleuchtung ausgeleuchtet werden.

Die jetzige Synagoge von Daugavpils – das Kaddisch-Gebetshaus - wurde 1850 erbaut und liegt in Cietokšņa iela 38. Räumlich füllt sie die Bebauung der Ecke des Stadtviertels aus. Die Fassaden des Gebäudes sind gegen die Straßen Lāčplēša iela und Cietokšņa iela gerichtet.

In der Synagoge befindet sich das Museum „Juden in Daugavpils und Latgale”. Die Exposition des Museums berichtet über das Leben und Traditionen der Juden in Latgale und in Daugavpils ab 1935. Die Exposition stellt die Änderungen der Judenanzahl dar, bietet Familiengeschichten in Fotografien, kultische und Haushaltsgegenstände, so wie auch verschiedene Ausgaben: Zeitschriften, Kalender und Bücher über das Leben der Juden in Daugavpils und Latgale.

In Begleitung des ortsansässigen Reiseführers - Heimatkundlers Iosif Rocko hat jeder Interessent und jeder Besucher der Stadt Daugavpils die Möglichkeit, die Synagoge und die Exposition kennenzulernen, interessante und ergreifende Geschichten der ortsansässigen Judenfamilien, die historischen Aspekte jüdischen Lebens, Tradition des Betens, Bedeutung von Altar in der Synagoge u.a. erfahren. Der Besuch von Exposition und der Synagoge ist gegen Geldspenden nach vorheriger Anmeldung - telefonisch oder per E-Mail möglich.

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    Restaurants
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  • Dance floor