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Latgale (Ostlettland)

Am Schloss Gārsenes, am Ufer des Flusses Dienvidsusējas sind Touristenpfade mit Feuerstellen und Plätzen für Erholung eingerichtet. Sie können mehr als 40 einzigartige Naturobjekte und sämtliche beachtlichsten architektonischen und kulturhistorischen Denkmäler besichtigen.

  • Schloss Gārsenes
  • Foto: Archiv von TIC Jēkabpils
  • Schloss Gārsenes im Frühling
  • Kinder auf dem Naturpfad Gārsenes

Schloss Gārsenes

Das Schloss wurde vor 150 Jahren als Familienbesitz vom Baron Budberg erbaut. Die Angehörigen der Familie lebten hier bis zum Jahre 1922.

Den Park um das neuerbaute Schloss mit den vielen eigenartigen und mächtigen Bäumen, Alleen, Brücken, Teichen und Bänken fängt die Familie Budberg an, schon am 19. Jahrhundert einzurichten. Heute befindet sich im Schloss die Schule (1. – 9. Klasse) von Gārsene. Es wurde auch ein Museum eingerichtet. Eine Legende besagt, dass in dem Schloss der Geist der zu früh verstorbenen ersten Gemahlin des Barons von Budberg haust.

Naturpfade

Kulturhistorischer Pfad:

  • Der Pfad führt bis zur Kirche von Gārsene, die zum Andenken an die erste Gemahlin des Barons gebaut wurde. In der Kirche befindet sich ein Orgel, gut erhaltene Mosaikfenster und eine interessante Innenausrichtung aus Holz. In der Kirche finden jeden dritten Samstag Gottesdienste statt.
  • Familiengruft der Barons
  • Im Park wachsen viele seltene Baumarten.

Spaziergangpfad der Barone:

  • Teehügel (lettisch: Tējas kalniņš) – ein Platz für Erholung der Baronen-Familie, an der Mühle des Flusses Gārsenes.
  • Teich, in dem der Baron selbst gebadet hat.
  • Eschenallee, Feuerstelle, ein Erholungsort für Kinder.
  • Volksliederstein (lettisch: Dainu akmens). Hier erfahren Sie alles über Vistas kāja (deutsch: Hühnerbein), Trejmeitiņas (deutsch: Drei Töchter), Altārakmens (deutsch: Altarstein), Mīlestības saliņa (deutsch: Liebesinsel), Barona krēsls (deutsch: Stuhl des Barons) und den Riesen (lettisch: Lutausis).
  • Großulme – die drittgrößte Lettlands.

Pfad Staburaga – der neuste aus den eingerichteten Pfaden und noch weitere Pfade.

56"5'59 25"48'52
56.099815, 25.814438
  • Gesprochene Sprachen: 
    • Deutsch
    • Englisch
    • Lettisch
    • Russisch
  • Admission fee: 
    Bezahlt
  • Zahlungsmethoden: 
    • Barzahlung
  • Preis: 
    Ls 1.00
    Preis (Studenten): 
    Ls 0.50
  • Rabat: 

    Führung: LVL 2.00 pro Stunde.

Services: 
  • Aktivitäten für Kinder
  • Informationsstellen
  • Informationstafeln
  • Reiseführer verfügbar
Tourismusobjekt Funktionen: 
  • Kostenloses Parken
  • Raucherfreundlich
  • TV
  • WC
Arbeitszeit: 

Vom Mai bis Oktober: Mittwoch – Sonntag 12.00 - 18.00;

Vom November bis April: nach Voranmeldung.

Information verändert: 11.04.2013

Tadenava ist der Geburtsort von Rainis, die Wiege seiner Seele, weit von der Hektik und dem Gedränge der Zivilisation. In der energetisch informativen Strahlung der Stille und Ruhe dieses Ortes ist die Sonne von Rainis bzw. Wurzeln des Glaubens an die Liebe, die Philosophie seines Lichtes zu fühlen.

Am 11. September 1865 (30. August nach dem alten Kalender) ist der Volksdichter Rainis (sein echter Name: Jānis Pliekšāns) geboren.

Hier finden Sie die Anfänge der Seeleneinsamkeit, der Liebe zur Natur und der Weltauffassung von Rainis. Tadenava hilft es, das Wesen von Rainis zu erkennen. Das Museumsgebäude bzw. das alte Wohnhaus des Gutes hat der Vater von Rainis erbaut. Die alten Rundhölzer und die von seinem Vater gepflanzten hundert Jahre alten Bäume hüten Erinnerungen an der Entstehung von Tadenava und den Ereignissen aus dem Jahre 1863. Die Hausrundhölzer sind freigelegt, jetzt ist das Haus mit einer kahlen Seele. Das Haus als Symbol für das Leben von Rainis, das Haus als eine Kunstgestalt.

Im Museum wurde das Arbeitszimmer des Vaters von Ranis, die Zimmer der Mutter von Rainis und des kleinen Žaniņš (so wurde Rainis in seiner Kindheit genannt) eingerichtet.  Zu sehen ist auch eine Fotoausstellung und altes Werkzeug. Die Haushaltsgeräte verschaffen eine Vorstellung über das Leben und die Arbeit auf dem Lande.

Das Museum ist ab dem 15. Mai bis zum 31. Oktober geöffnet.

Besichtigung der südafrikanischen Strauße. Auf der Farm ist möglich, Straußeneier (von März bis September) und Straußenfleichgerichte zu genießen. Die Produkte kann man auch kaufen.

Die Besucher können Souvenirs aus Straußenfedern und Eiern, sowie auch die Strauß-Kosmetik kaufen.

Die römisch-katholische Kirche St. Johannes der Täufer in Višķi wurde zwischen 1908 und 1925 erbaut. Es ist ein sehenswertes Architekturdenkmal von nationaler Bedeutung und einer der wenigsten Sakralbauten im Bezirk Daugavpils, der aus gespaltenen Steinen gebaut wurde und zu den eintürmigen Basilikas in Kreuzform gehört.

Die erste Kirche in Višķi wurde 1621 zu Ehren des Heiligen Johannes der Täufer aus Eichenholzbalken gebaut. Sie liessen die Gutsherren Andrejs und Elizabete Molsausserhalb des Dorfes Višķi auf dem Friedhof erbauen. 1625 wurde die Gemeinde von Višķi gegründet. Die Kirche diente ihrer Gemeinde 94 Jahre. 1715 wurde die Kirche aus Mitteln von Hieronymus und Katharina Mols abgetragen und näher ans Dorf Višķi auf die Halbinsel im See gebracht. Diese Kirche diente der Gemeinde 224 Jahre. Ihre Grösse betrugt 410 Kubikmeter.

Die Fassade wurde im pseudoromantischen, der Altar – im pseudogotischen Stil gestaltet. Ursprünglich wurde 1685 anstelle dieser katholischen Kirche von den Mitteln des Krakauer Woiwoden Belinsky eine Holzkirche erbaut. Nach zwei Jahrhunderten brannte sie während eines Gewitters nieder – im Jahr 1887.Unknown Object

Im darauf folgenden Jahr wurde an der Stelle der abgebrannten Kirche mit dem Bau der Kathedrale nach dem Entwurf des Rigaer Ingenieurs Florians Viganovskis begonnen. Das ist einer der grössten und schönsten Kirchen in Lettland. Die Aussenarbeiten an der Kathedrale dauerten bis 1902.

Die Herz-Jesu-Kathedrale wurd 1914 eingeweiht. Beim Besuch der Kathedrale wird empfohlen, die in Holz geschnitzten Altäre zu besichtigen, die mit Skulpturen von Jesus Christus, der Jungfrau Maria, der Heiligen Theresa und anderen Heiligen geschmückt sind.

Die Kathedrale ist durch die Abbildungen der ersten Bischöfe von Livland - des Heiligen Meinhardt und des Heiligen Albert – in den Vitragen bekannt. Seit 1995 befindet sich hier das Zentrum der Rēzekne-Aglona-Diözese mit dem Bischofssitz.

Die römisch-katholische Kirche des Erzengels Michael in Viļāni wurde mit dem Kloster des Bernardiner-Ordens zusammen geschlossen. Der Klosterkomplex hat einen für Bernardiner Traditionen typischen Innenhof.

Der Baukomplex mit Kirche und Kloster wurden zwischen 1753 und 1772 erbaut. Der befindet sich auf dem Grundstück des Gutshofes von Viļāni. In der Kirche gibt es mehrere sehenswerte Kunstdenkmäler, einschliesslich in Holz geschnitzte Kruzifixe. Die Bauarbeiten wurden vom Gutsherren Mihails Riks (1832) finanziert.

Die russische Regierung hat den Kloster geschlossen. Seine Tätigkeit wurde erst 1924 wieder aufgenommen. Im Zweiten Weltkrieg wurden Kirchtürme abgerissen und das Klöstergebäude stark beschädigt. Nach dem Krieg wurden die Kirche und das Kloster erneuert.

Architekturdenkmal von nationaler Bedeutung, in dem sich Kunstdenkmäler von nationaler Bedeutung befinden – Orgel und 13 Vitragen. Kunstdenkmäler von regionaler Bedeutung – 3 Altäre, Kanzel, zwei Kruzifixe, Leuchter, Gemälde "Kristus sirds” (dt. Herz Christi) und "Sv.Aloizijs” (dt. Der Heilige Aloisius).

Die Kirche wurde zwischen 1884 und 1891 nach dem Entwurf vin Florians Viganovskis, dem Ingenieur des Rigaer Polytechnischen Institutes, dem Magister des Bauwesens und unter seiner Leitung erbaut. Die Architekturkenner nennen diesen Bau "die Perle der Gotik". Die Kirchenorgel hat 22 Register und wurde in der Fabrik der Gebrüder Blomberg in Warschau hergestellt.

Der vollständige Name der russisch-orthodoxen Kirche in Vecslabada bzw.  in Istra lautet die russisch-orthodoxe Christi-Himmelfahrtskirche. Sie wurde 1908 erbaut und ist die grösste russisch-orthodoxe Kirche auf dem Land in Lettland. Die Kirche wurde in Form eines Kreuzes gebaut.

Die Kirche hat sechs Kuppeln. Das Gotteshaus steht unter Denkmalschutz und die Gemeinde sorgt für seine Erhaltung und Renovierung. Hier kann man Ikonostas mit Gemälden besichtigen, datiert um 1907.

In den Gebäuden Svente-Gutshofes sind sowohl das Museum der Militärtechnik als auch ein Hotel untergebracht. Das Museum wurde in dem früheren restaurierten Wirtschaftsgebäude des Gutshofes der Grafenfamilie Plater-Sieberg in Jaunsvente untergebracht. Auf dem Gutshof gibt es auch ein Hotel.

In der Ausstellung für Militärtechnik kann man die Panzer aus dem 2. Weltkrieg besichtigen (schwere Panzer IS-2 – "Josifs Staļins”, mittlerer Panzer T-34), Panzermaschinen (Landungsmaschine BRDM -2, BRDM -1) , Transport des Militärs ("Villis” - Jeep Willys, GAZ – 67). Diese Militärtechnik der Sowjetarmee wurde repariert.

Das Gästehaus wurde im ehemaligen Herrenhaus der Plater-Sieberg Grafenfamilie eingerichtet. Jedem Zimmer wurde der Name eines Monats gegeben. Sauna, Jacouzzi, Sportsaal, russische Sauna, Billard, bewachter Parkplatz.

Das Dorf Slutišķi befindet sich im Daugava-Gebiet in der Gemeinde von Naujene am rechten Ufer der  Daugava am Fusse des Burghügels von Markova. In historischen Quellen wird Slutišķi als Dorf schon 1785 erwähnt.

Im Dorf Slutišķi kann man die Bautraditionen der Bauernhäuser ansehen. Die Grundlage aller Gebäude bildet das rechteckige Blockhaus, die mit einem zwei- oder vierstufigen Dach abgeschlossen wird.

Der Verputz und das Dekor sind den Bautradition des Nachbarn ähnlich – den Bautraditionen der slawischen Völker. Dies sieht man an den Fassaden, prächtig gestallteten Fenstern, dekorierten Türen und Giebeln. Bei der Ornamentenauswahl waren die Baumeister sehr erfinderisch. Prachtvoll gestaltete Fensterrahmen und Karnisen, die nur in Einzelanfertigung vorhanden sind. Beim Herstellen der Fensterornamentik haben die Baumeister an die Individualität jedes Hauses gedacht. Die Besucher können hier die Dauerausstellung der ethnographischen Abteilung des Heimatkundemuseums von Naujene "Slutišķu vecticībnieku māja" besichtigen.