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Latgale (Ostlettland)

 

Das Tourismus-Informationszentrum (TIC) der Region Krāslava informiert über Tourismusdienstleistungen in der Region von Krāslava, in Latgale und in Lettland. Die Information wird auf Lettisch, Russisch und Englisch angeboten. Das Zentrum stellt Informationen für Massenmedien zusammen.

  • Tūrisma informācijas centrs

 

Das Zentrum fördert das Herausbilden einer tourismusfreundlichen Umwelt in der Region von Krāslava. Es arbeitet mit Unternehmern des Tourismussektors zusammen, bildet das Tourismusbild und die –identität der Region von Krāslava.

55"53'47 27"10'3
55.896404, 27.167624
  • Gesprochene Sprachen: 
    • Englisch
    • Lettisch
    • Russisch
Arbeitszeit: 

 

1.Oktober – 30. April: Montag-Freitag 8:00-17:00 Uhr, Mittagspause 12:00-13:00 Uhr
1. Mai - 30. September:

Montag 10:00-17:00 Uhr, Mittagspause 12:00-13:00 Uhr;

Dienstag-Freitag 8:00-17:00 Uhr, Mittagspause 12:00-13:00 Uhr;

Samstag 10:00-14:00 Uhr

Zusatzinformationen: 

 

Unser Angebot: Tourismusinformation und Dienstleistungen

  • Information fü Reisende über die Region Ilūkste und Lettland
  • Karten, Reiseführer u. a Tourismus-Prospekte
  • Kostenlose Internetbenutzung

 

Unser Angebot: Tourismusinformation und Dienstleistungen

  • Information für Touristen zum Naturpark, zur Region Ilūkste
  • Karten, Reiseführer u. a. Tourismusprospekte
  • Seminare zu verschiedenen Themen: Natur, gesunder und grüner Lebensstil u. a.
  • Umweltraum für Kinder
  • Erzeugnisse der einheimischen Handwerker und Souvenirs

 

Tourismusinformation und Dienstleistungen in der Stadt und der Region Daugavpils.

Unser Angebot:

  • Information zu den Sehenswürdigkeiten und Unterkunft
  • Tourismusrouten
  • Karten, Reiseführer, Broschüren, Informationen zu den Unterkünften und Dienstleistungsangeboten auf Lettisch, Russisch, Englisch, Polnisch und Deutsch
  • Information über Veranstaltungen in Daugavpils und der Region Daugavpils
  • Aktuelle Information: auf der TIC Website www.visitdaugavpils.lv
  • Führungen durch die Festung Daugavpils, die Stadt Daugavpils und den Naturpark „Daugavas loki” (dt. „Mäander der Daugava”)
  • Auf Anfrage der Kunden erarbeiten wir individuelle Reiserouten durch Daugavpils, die Region Daugavpils und Latgale

 

Unser Angebot: Tourismusinformation und Dienstleistungen in der Region Dagda

Der Park von Zasa hat den Status eines besonders geschützten Gebiets von regionaler Bedeutung. Der Park umfasst ein 23 Hektar grosses Gebiet. Es wurden Voraussetzungen für Parkbesucher geschaffen und spezielle Spazierrouten ausgearbeitet. Im Park gibt es Lagefeuerplätze, Tanzfläche und Badeplatz. Mit dem Anlegen des Parks wurde zur Zeit des Barons von Zass (17. Jh.) begonnen und zur Zeit des Barons Grey abgeschlossen.

In Miniatur errinnert der Park an den Gattschina-Park.Durch den Park fliesst der legendäre Zasa-Fluss, der im Wald „Salu mežš” beginnt und in die kleine Suseja mündet. Im Park wurde auf dem Fluss mit Hilfe eines Damms bei der Mühle ein Drei-Teiche-System und fünf kleine Inseln angelegt.

Im Parkt gibt es eine Kultstätte der alten Selen – eine alte Heilquelle, die Richtung Osten fliesst. Aus dieser Quelle wurde am Tag der lettischen Gottheit Māra vor dem Sonnenaufgang Wasser für das Heilen verschiedener Krankheiten geschöpft. Am rechten Ufer des Zasa-Flusses hinter der früheren Arztpraxis liegt neben dem Eichenhain ein Opferstein - der Teufelstein. Hinter dem Weg, der zum Park führt, befindet sich gegenüber dem Weissen Teich ein grosser Stein, der von Kennern der Stein mit heilenden Kräften genannt wird.

Am linken Ufer des Flusses Dzirnupīte wurde ein künstlicher Hügel „Cukurkalniņš” aufgeschüttet, der ringsherum mit Linden bepflanzt wurde. Den inneren Ring bilden acht, den äusseren Ring – sechzehn Linden. Rund um die Linden wachsen Lärchen, Weisstannen, Haselnussbäume und andere Baumarten. Seinen Namen hat der Hügel „Cukurkalniņš” davon bekommen, weil der Baron es liebte, hier zu sitzen und zusammen mit seinen Gästen Tee oder Kaffee mit Zucker zu sich zu nehmen.

Services: 
  • Ausstellungen
  • Essen
  • Mitmachen
  • Reiseführer verfügbar
  • Themenveranstaltungen
Tourismusobjekt Funktionen: 
  • Kostenloses Parken
Information verändert: 01.09.2014

Das Gutensemble Marinzejas am See Marinzejas ist das Sommerschloss vom Grafen von Borch (lettisch: Borhs). Seine Familie hat viele Besitze in Lettgallen (lettisch: Latgale). Die Hauptresidenz der Familie von Borch befindet sich in Varakļāni, aber die den Söhnen geschenkten Güter  - in Barkava, Atašiene und Varakļāni.

Das Schloss Marinzejas, in dem sichheute die Brüder-Skridi-Mittelschule von Atašiene (lettisch: Brāļu Skridu Atašienes vidusskola) befindet, wurde 1845 – 1847 im klassizistischen Stil gebaut. Früher hieß es Mariensee. Das Schloss wurde von den Grafen Josef Casimir Peter Michael von der Borch (1804-1881) gebaut.

Josef von der Borch war mit einer adeligen Dame Emma Holinska, einer Verwandten der Frau von Alexander Puschkin, verheiratet. Der Vater vom Graf war Michael von der Borch, der Besitzer vom Gut Varakļāni, Wissenschaftler, Schriftsteller und Sammler.

Das im 19. Jahrhundert erbaute Schloss habe ein Aussichtstürmchen oder Belvedere oberhalb des zentralen Teils des Schlosses gehabt, aber während des Zweiten Weltkrieges wurde das Türmchen zerstört und ist nicht mehr erneuert worden. Jedoch sind in dem Gebäude Öfen, ein Teil der Innenausstattung erhalten geblieben. Hinter dem Schloss, am See entlang ist der vom Grafen selbst gestaltete Landschaftspark, der in einen Wald-Park übergeht.

Am Schloss Gārsenes, am Ufer des Flusses Dienvidsusējas sind Touristenpfade mit Feuerstellen und Plätzen für Erholung eingerichtet. Sie können mehr als 40 einzigartige Naturobjekte und sämtliche beachtlichsten architektonischen und kulturhistorischen Denkmäler besichtigen.

Schloss Gārsenes

Das Schloss wurde vor 150 Jahren als Familienbesitz vom Baron Budberg erbaut. Die Angehörigen der Familie lebten hier bis zum Jahre 1922.

Den Park um das neuerbaute Schloss mit den vielen eigenartigen und mächtigen Bäumen, Alleen, Brücken, Teichen und Bänken fängt die Familie Budberg an, schon am 19. Jahrhundert einzurichten. Heute befindet sich im Schloss die Schule (1. – 9. Klasse) von Gārsene. Es wurde auch ein Museum eingerichtet. Eine Legende besagt, dass in dem Schloss der Geist der zu früh verstorbenen ersten Gemahlin des Barons von Budberg haust.

Naturpfade

Kulturhistorischer Pfad:

  • Der Pfad führt bis zur Kirche von Gārsene, die zum Andenken an die erste Gemahlin des Barons gebaut wurde. In der Kirche befindet sich ein Orgel, gut erhaltene Mosaikfenster und eine interessante Innenausrichtung aus Holz. In der Kirche finden jeden dritten Samstag Gottesdienste statt.
  • Familiengruft der Barons
  • Im Park wachsen viele seltene Baumarten.

Spaziergangpfad der Barone:

  • Teehügel (lettisch: Tējas kalniņš) – ein Platz für Erholung der Baronen-Familie, an der Mühle des Flusses Gārsenes.
  • Teich, in dem der Baron selbst gebadet hat.
  • Eschenallee, Feuerstelle, ein Erholungsort für Kinder.
  • Volksliederstein (lettisch: Dainu akmens). Hier erfahren Sie alles über Vistas kāja (deutsch: Hühnerbein), Trejmeitiņas (deutsch: Drei Töchter), Altārakmens (deutsch: Altarstein), Mīlestības saliņa (deutsch: Liebesinsel), Barona krēsls (deutsch: Stuhl des Barons) und den Riesen (lettisch: Lutausis).
  • Großulme – die drittgrößte Lettlands.

Pfad Staburaga – der neuste aus den eingerichteten Pfaden und noch weitere Pfade.

Tadenava ist der Geburtsort von Rainis, die Wiege seiner Seele, weit von der Hektik und dem Gedränge der Zivilisation. In der energetisch informativen Strahlung der Stille und Ruhe dieses Ortes ist die Sonne von Rainis bzw. Wurzeln des Glaubens an die Liebe, die Philosophie seines Lichtes zu fühlen.

Am 11. September 1865 (30. August nach dem alten Kalender) ist der Volksdichter Rainis (sein echter Name: Jānis Pliekšāns) geboren.

Hier finden Sie die Anfänge der Seeleneinsamkeit, der Liebe zur Natur und der Weltauffassung von Rainis. Tadenava hilft es, das Wesen von Rainis zu erkennen. Das Museumsgebäude bzw. das alte Wohnhaus des Gutes hat der Vater von Rainis erbaut. Die alten Rundhölzer und die von seinem Vater gepflanzten hundert Jahre alten Bäume hüten Erinnerungen an der Entstehung von Tadenava und den Ereignissen aus dem Jahre 1863. Die Hausrundhölzer sind freigelegt, jetzt ist das Haus mit einer kahlen Seele. Das Haus als Symbol für das Leben von Rainis, das Haus als eine Kunstgestalt.

Im Museum wurde das Arbeitszimmer des Vaters von Ranis, die Zimmer der Mutter von Rainis und des kleinen Žaniņš (so wurde Rainis in seiner Kindheit genannt) eingerichtet.  Zu sehen ist auch eine Fotoausstellung und altes Werkzeug. Die Haushaltsgeräte verschaffen eine Vorstellung über das Leben und die Arbeit auf dem Lande.

Das Museum ist ab dem 15. Mai bis zum 31. Oktober geöffnet.

Die römisch-katholische Kirche St. Johannes der Täufer in Višķi wurde zwischen 1908 und 1925 erbaut. Es ist ein sehenswertes Architekturdenkmal von nationaler Bedeutung und einer der wenigsten Sakralbauten im Bezirk Daugavpils, der aus gespaltenen Steinen gebaut wurde und zu den eintürmigen Basilikas in Kreuzform gehört.

Die erste Kirche in Višķi wurde 1621 zu Ehren des Heiligen Johannes der Täufer aus Eichenholzbalken gebaut. Sie liessen die Gutsherren Andrejs und Elizabete Molsausserhalb des Dorfes Višķi auf dem Friedhof erbauen. 1625 wurde die Gemeinde von Višķi gegründet. Die Kirche diente ihrer Gemeinde 94 Jahre. 1715 wurde die Kirche aus Mitteln von Hieronymus und Katharina Mols abgetragen und näher ans Dorf Višķi auf die Halbinsel im See gebracht. Diese Kirche diente der Gemeinde 224 Jahre. Ihre Grösse betrugt 410 Kubikmeter.