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Ludzas novads

Im Heimatmuseum Ludza ist die ständige Ausstellung „Heimkehr des Helden” zu besichtigen, die dem Helden des Krieges von 1812, dem Kommandeur des Grodno-Husar-Regiments, Generalmajor Jakow Kulnew gewidmet ist. 

Das Heimatmuseum von Ludza ist ein sehr reiches Museum. Es ist im Haus des Helden des Napoleon-Krieges Generals Kulnew untergebracht. Im Museum befinden sich Materialien über die Geschichte der Region und sind Arbeiten der lettgallischen Handwerker und Künstler ausgestellt.  

Im Museum sind drei ständige Ausstellungen zu besichtigen: Urgeschichte, Naturausstellung mit ausgestopften Tieren und J. Kulnews Zimmer. Ausgestellt sind auch Gemälde von V. Kalvans, lettische Handschuhe, Stickereien von I. Priguns. Für Schüler und Familien werden Führungen und interessante Bildungsprogramme angeboten. 

56"33'2 27"43'33
56.550568, 27.725843
  • Gesprochene Sprachen: 
    • Englisch
    • Lettisch
    • Russisch
  • Admission fee: 
    Bezahlt
  • Zahlungsmethoden: 
    • Barzahlung
Services: 
  • Ausstellungen
  • Mitmachen
  • Reiseführer verfügbar
  • Themenveranstaltungen
Tourismusobjekt Funktionen: 
  • Kostenloses Parken
  • WC
Arbeitszeit: 

Mo.; Di.; Mi.; Do.; Fr. 9.00 - 17.00;
Sa. 10.00 - 17.00.

Information verändert: 11.07.2014

Ein Gästehaus aus Holz am Nirza-See gelegen, 24 km von Ludza entfernt. Im Gästehaus sind Doppelzimmer und ein Wohnzimmer mit einer Kochecke.

Services: 
  • Angeln
  • Bootsverleih
  • Fahrradvermietung
  • Internet
  • Lagerfeuerstelle
  • Optional Mahlzeiten
  • Sauna
Bewertung:
Quality grade: 
3
Eco-label "Green certificate": 
Ja
Mitglied des Lettischen Landurlaub Verbandes: 
Ja
The host of the year: 
Ja

Einer von Schülern errichteter Natur- und Geschichteweg mit Überraschungen. Die Schüler begleiten ihre Besucher gern.

Der Gutshof von Salnava ist ein Gutshofkomplex aus dem 18. Jh. mit einer teilweise erhaltenen Baustruktur, in dem es einen Park mit Wasserspeichern, einen grossen Stein, ein im neugotischen Stil gebautes Grabgewölbe aus Ziegeln und Stein gibt. Der Naturweg “Salnava laiku lokos” beginnt beim Gutshof. Die mit Sagen umwobene röm.-kathol. Kirche des Hl. Johannes – der Stimme eines Rufenden in der Wüste – wurde 1770 gebaut und steht unter Denkmalschutz. Sie wurde aus roten Ziegeln im gotischen Stil auf einem kleinen Hügel errichtet.

Das im 19. Jh. errichtete Landgut mit großem Erholungspark auf der Insel Panu auf dem See Istra, wo seltene Baumarten gepflanzt und Fischreiher angesiedelt worden sind. Der größte von Vecslabada einschließenden Seen mit der umgebenden Landschaft ist ein komplexes Naturschutzgebiet.

Diese prächtige Gegend befindet sich auf dem Gebiet des Landschaftschutzgebietes Ezernieki. Das Landgut war durch seine Sammelabende von hervorragenden Gärtnern und Künstlern berühmt. Heutzutage ist auf dem Gelände des Landgutes eine Pension unterbracht. Der See von Istra und die Inseln sind ein Naturschutzgebiet, wo man viele Vogelarten beobachten kann. In der Umgebung liegen mehrere so genannte "folvarkas" – kleine polnische Landgüter – Konecpole, Annapole u.a. Im Zentrum von Dorf Vecslabada befindet sich der alte Schlossberg (10 m hoch). Auf dem Berg befindet sich eine verlassene Orthodoxe Kirche.

Die alten Traditionen der lettgallischen Weber leben auch in Handwerken und Flechtwerken der Künstlerin.

Den Talent einer Handwerkerin hat Anita von ihrer Muter geerbt, weil sie nicht nur webt, stickt und häckelt, sondern auch sich mit dem Korbflechten beschäftigt. Ihre Kunst wird ständig vervollkommnet und auch an neue Künstler übergegeben. Ihre Tochter Aļona und Nataša sind Handwerkerinnen und leben in Pīkova. Jetzt kann man schon über eine Handwerkerinnen-Dynastie reden.

 

Tourismusinformation und Dienstleistungen

 

Angebot und Dienstleistungen:

* Zusammenstellung der Routen für Gruppen und individuell Reisende durch den Bezirk von Ludza und Latgale

* Verbreitung der Tourismusinformation

* Reservation der Ünterkünfte

* Ticketreservation

* Reiseangebote ins Ausland und durch die Region von Lettland

* Organisation von Veranstaltungen und Erholungsmöglichkeiten

* Internetbenutzung

* Werbematerial

Der vollständige Name der russisch-orthodoxen Kirche in Vecslabada bzw.  in Istra lautet die russisch-orthodoxe Christi-Himmelfahrtskirche. Sie wurde 1908 erbaut und ist die grösste russisch-orthodoxe Kirche auf dem Land in Lettland. Die Kirche wurde in Form eines Kreuzes gebaut.

Die Kirche hat sechs Kuppeln. Das Gotteshaus steht unter Denkmalschutz und die Gemeinde sorgt für seine Erhaltung und Renovierung. Hier kann man Ikonostas mit Gemälden besichtigen, datiert um 1907.

1399 haben die deutschen Kreuzritter auf dem Burgberg zwischen dem Großen See Ludzas (lettisch: Lielais Ludzas ezers) und dem Kleinen See Ludzas (lettisch: Mazais Ludzas ezers) für den Schutz der Ostgrenze des Livländischen Ordens (lettisch: Livonijas ordenis) eine mächtige Burg, einen dreistöckigen Mauerwerk mit sechs Türmen, drei Pforten und zwei Vorburgen, gebaut. Die Burg war aus grauen Feldsteinen und roten Ziegelsteinen gebaut und mit schwarz glasierten Ziegelsteinen verziert.

Es sind mehrere mit der alten Burg, ihren König und verzauberten Prinzessin verbundene, schöne Sagen, die Ihnen die Fremdenführer während der Stadtführung erzählen werden. Heute ist die Burgruine ein beliebter Erholungsort für die Stadteinwohner und ihre Gäste, von dem aus Sie den schönsten Blick auf die Stadt haben werden. Die Burgruine ist auch zum Veranstaltungsort des jährlichen Lettgallischen Großmarktes (lettisch: Lielais Latgaļu tirgus) geworden. Sagen ranken sich auch um die mittelalterliche Burgruine von Ludza:

Vor langer, langer Zeit besaß der mächtige deutsche Lehnsherr Volkwin einen ansehnlichen Teil des jetzigen Lettgallens (lettisch: Latgale). Seine  Hauptresidenz habe sich in der hohen Burg Volkenbergas (Mākoņkalns, Padebešu kalns) am See Rāznas befunden. Der Herrscher hatte keinen männlichen Nachfolger, daher haben nach seinem Tod seine drei schönen Töchter Rosalie, Lucie und Marie sein Land verwaltet. Sie haben das Land in drei Teilen aufgeteilt. Jede ließ in der Mitte ihres Landes eine Burg bauen und gab ihr ihren Namen. Später übernahmen die Städte, die um die Burgen entstanden waren, diese Namen. Somit haben Rosalie der Stadt Rositten (Rēzekne), Lucie der Stadt Ludsen (Ludza) und Marie der Stadt Marienhausen (Viļaka) ihre Namen gegeben.

Eine andere Sage erzählt, dass hier einmal zwei Schwestern, Lucie und Rosalie, lebten. Sie beschließenjede eine Burg zu bauen. Sie suchten Orteaus, die 20 Wersten auseinander lagen. Jede sammelte einen Haufen Steine und legte los.  Leider gab es nur eine Kelle, die sie immer abwechselnd benutzten. Als die Eine fertig war, schmeißte sie die Kelle der Anderen zu, und so immer wieder.      Bei einem Wurf hatte Rosalie nicht richtig gezielt, und die Kelle ist Lucie vorbeigeflogen und so fest im Boden stecken geblieben, dass die Schwester sie knapprausziehen konnte. Da, wo der Griff der Kelle lag, ist der Kleine See Ludzas (lettisch: Mazais Ludzas ezers) und da, wo die Schippe lag, der Große See Ludzas (lettisch: Lielais Ludzas ezers) entstanden. Wenn man heute etwas aufmerksamer die Form der beiden See betrachtet, merkt man ganz klar die Ähnlichkeit.

Das sind aber nur Sagen. In Wirklichkeit hat der Livländische Orden eine wirklich mächtige Festung erbaut. Sie hatte eine Hauptburg, später wurde auch ein Konventhaus. Die Burg hatte zwei Vorburgen und eine hoheMauer- oder Holzwände. Ringsherum war Wasser – der GroßeSee Ludzas und der KleineSee Ludzas. Jedoch ist bis heute nur eine eindrucksvolle Ruine erhalten geblieben, die sich über die alte Stadt Ludze erhebt.

Ein unter dem staatlichen Schutz des Stadtbaues stehendes architektonisches Denkmal. Für Lettgallen (lettisch: Latgale) im 19. Jh. typische einstöckige Holzbauten, der ehemalige Marktplatz.

Die Fremdenführer des Heimatmuseums Ludza (lettisch: Ludzas Novadpētniecības muzejs) stellen dieses Objekt im Rahmen der Stadtführung vor. Beschreibung der Lage: Die Straße den Ost-Fuß vom Burgberg Jurizdikas entlang bis zur Straße Kr. Barona, Straße Kr. Barona bis zur Straße Tālavijas, Straße Talavijas bis zur Straße Tirgus, die Straßenseite von der Straße Tālavijas, die ungerade Hausnummern hat, bis zur Straße Stacijas, die Straßenseite von der Straße Stacijas, die ungerade Hausnummern hat, bis zum Kleinem See Ludzas. In grader Linie über den See, bis zur Straße J. Soikāna, Straße J. Soikāna bis zum Heimatmuseum Ludza bis zum Ufer des Großen Sees Ludza, das Ufer des Großen Sees Ludza bis zur Straße Odu, Straße Odu bis zur Straße Lauku, den Ost-Fuß des Jurizdikas entlang.