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Wassertourismus in Lettland

Bei den Bootsfahrten über die Flüsse Lettlands kann man die Waldlandschaften, Sandsteinfreilegungen an den Ufern der Flüsse beobachten und sich überzeugen, dass es nichts besseres als Erholung in der Natur gibt. Unsere Flüsse sind auch für unerfahrene Bootsfahrer geeignet, jedoch wird eine Bootsfahrt im Frühjahr etwas extremere Empfindungen bereiten.

Flüsse in den Regionen Lettlands

In jeder Region Lettlands gibt es Flüsse, die man in einer Boots- oder Floßfahrt kennenlernen kann. Doch jeder der Flüsse wird dich bei einem deiner nächsten Bootsfahrten aufs Neue überraschen.

Die malerischen Ufern der Gauja in Livland (Vidzeme)

Die Wassertouristen bevorzugen Livland (Vidzeme), durch das die von Letten so viel besungene Gauja mit ihren vielen typischen Sandsteinfreilegungen an ihren Ufern fließt. Die beliebteste Strecke ist von Cēsis bis Sigulda, die man in 2-3 Tagen zurücklegen kann. Diese Strecke befindet sich auf dem Territorium des Nationalparks Gauja, wo die Bootsfahrer in speziell eingerichteten Lagern übernachten können. Atemberaubende Landschaften sind auch in anderen Flussabschnitten zu sehen. Man muss bemerken, dass schwimmen und waten in der Gauja gefährlich ist  – die seichten Stellen werden plötzlich durch tiefe Stellen abgewechselt.

Das schnellste Fluss Lettlands Amata

Im Frühjahr und nach dem Dauerregen im Herbst wählen die Wassertouristen den Nebenarm der Gauja, die Amata, die sich nicht nur durch ihren schnellen Strom auszeichnet, sondern auch, dank dem mächtigen Zvārtes Felsen, einer der malerischsten Flüsse Lettlands ist.

Die Bootsfahrt über die Amata kann man in Melturi beginnen, wo die Chaussee Riga– Pskow über den Fluss geht, beenden kann man sie vor der Brücke auf der Landstraße Cēsis– Līgatne, am Touristenlager „Amata”. Diese 15 km lange Strecke kann man in drei Stunden bewältigen, doch es muss beachtet werden, dass einige Flussabschnitte  mit einer erhöhten Schwierigkeitsstufe eingeschätzt sind. Dieser hinreißende Fluss ist gefährlich, insbesondere am Lustūzis, wo die Amata mit aller Wucht gegen den Felsen schlägt, wodurch tiefe Nischen ausgespült werden.

Durch die kurländischen Kleinstädte über die Abava

Der Fluss Abava  schlängelt sich durch ein geschütztes, kulturhistorisches Territorium– den Naturpark des Urstromtals der Abava, mit den für ihn typischen Wiesen und Abhängen, sowie geologischen Denkmälern. Die von Wassertouristen beliebteste Route ist von Kandava bis Renda, wo man den Stein Velnakmens von Abava und den für eine alte Kultstätte gehaltenen Schwedischen Hut (lettisch: Zviedru cepure). In Sabile befindet sich am gegenüberliegenden Ufer des Flusses das Freilichtkunstmuseum von Pedvāle.

Haltet an, um die Stromschnellen von Abavas rumba und die Sandsteinhöhlen "Māras kambari" zu besuchen.

Auf den Bögen der Daugava in Letgallen

Zwischen Krāslava und Daugavpils befinden sich die sogenannten Daugava-Bögen, an deren Ufern sich sowohl die älteste Holzkirche Ostlettlands, als auch das Dorf der Altgläubigen Slutišķi und der Burgberg Markova befinden.

Von den Steilwänden Ververi und Slutišķi eröffnet sich ein herrlicher Blick auf das Urstromtal des Flusses und den Burgberg Vecpils, auf dem früher die Dinaburg stand.

Bootsfahrer müssen damit rechnen, dass im Fall von starkemGegenwind  auf der Daugava große Wellen entstehen können, die das Bootfahren erschweren.

Der Grenzfluss der Nachbarländer in Semgallen

Die Mēmele, die ein Grenzfluss zwischen Lettland und Litauen ist, beginnt in Litauen bei Rokišķi. Am Oberlauf des Flusses ist das Gefälle ruhig, dagegen flussabwärts nach Suseja hin gibt es auch kleine Stromschnellen. Damit während der Fahrt keine Probleme mit dem Aussteigen am Ufer auf der litauischen Seite entstehen, sollte man seinen Pass mitnehmen.

Verleih von Booten und Flößen

Vielerorts sind an den beliebtesten Flüssen Punkte für Boot- und Floß-Verleih zu finden. Die Angebote für Bootsverleih kann man auch im Internet finden, zum Beispiel:

Floß mit einem Deck aus Sperrholz, auf dem sich mehr als 10 Reisende befinden und sogar die Mahlzeit zubereiten können, bieten die Camping und Bootstation Žagarkalns, der Floß-Verleih Gaujas krasts, sowie andere Dienstleister an.

Routenplanung

Informationen über Routen kann man in den regionalen Tourismusinformationsbüros und an den Bootsverleih-Stationen, in dem vom Verband des ländlichen Tourismus „Lauku ceļotājs” herausgebrachten "Reiseführer für Wassertouristen", sowie im gemeinsamen Internetportal Lettlands und Estlands für Bootsfahrer www.upesoga.lv  erhalten.

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Zuletzt aktualisiert: 
12.07.2016