A+
Beta

Der Park Strūve

Im Jahr 1797 war an dem Ort, wo jetzt der Park Strūve gelegen ist, war im Plan von Jēkabpils das Weideland für die Stadt eingezeichnet. Im Jahr 1820 auf Initiative von Klauss, des Sekretärs der Stadt Jēkabpils, wurde 1820 dieses Gelände während der Fronarbeiten mit Bäumen bepflanzt, damit ein Garten angelegt wird.

Der Park Strūve
  • Der Park Strūve
Der Park Strūve
  • Der Park Strūve
Der Park Strūve
  • Der Park Strūve
Strūves piemiņas akmens
  • Strūves piemiņas akmens
Strūves parks
  • Strūves parks
Strūves parks
  • Strūves parks

Der Park wurde durch Wilhelm von Struve (1793-1864), den Professoren für Astronomie an der Universität Dorpat, berühmt, der im Sommer des Jahres 1826 im Park geodätische und astronomische Messungen für die Berechnung des Meridianbogens durchgeführt hat.

Im Jahr 2005, auf der 29. Sitzung des Welterbekomitees der UNESCO wurde der Beschluss über die Aufnahme des einzigartigen Objektes - des geodätischen Struve-Bogens in die Welterbeliste der UNESCO gefasst. Die einzigartig errichteten vierunddreißig Vermessungspunkte aus Metall oder Stein, die sich auf dem Gebiet von zehn Staaten erstrecken, erinnern sich uns an die am Anfang des 19. Jahrhunderts international durchgeführten Vermessungsarbeiten des Meridianbogens. Die Vermessung hatte wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der Wissenschaft und hat geholfen genaue Größe und Form der Erde bestimmen.

Der geodätische Strūve-Bogen ist ein einzigartiges Kulturobjekt, da es das Gebiet mehrerer Staaten durchläuft. Der geodätische Strūve-Bogen wurde von 1816 bis 1855 vermessen. Er erstreckt sich von der norwegischen Küste des Eismeeres bis zur Mündung der Donau in das Schwarze Meer, insgesamt über 2.822 km. Auf der Erdoberfläche ist der Meridianbogen mit geodätischen Vermessungspunkten repräsentiert, die sich derzeit auf dem Gebiet von zehn Staaten – Norwegen, Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen, Weißrussland, Ukraine und Moldova – befinden.

In Lettland sind insgesamt 16 Punkte errichtet, aber der bedeutendste davon ist der Punkt für astronomische Beobachtungen „Jēkabpils”. Er wurde im Mai-Juni 1826 vermessen und errichtet. Die Bestimmung von geografischen Koordinaten für eine Expedition unter Umständen im 19. Jahrhundert war sehr kompliziert. Für die astronomischen Beobachtungen mussten nicht geeignete stationäre Instrumente für ein Observatorium, so wie auch Pendeluhren genutzt werden.

Im Lauf der Zeit ist der astronomische Punkt „Jēkabpils” unzerstört erhalten geblieben. Als das Triangulationsnetz Lettlands, Klasse I, errichtet wurde, wurde der geodätische Punkt des Strūve-Bogens im Jahr 1931 erneut befestigt und mit einem Gedenkstein versehen, den Eduards Valters, der Naturkundelehrer des Gymnasiums Jēkabpils, seiner Stadt geschenkt hat.

 
56.500740, 25.855637
  • Gesprochene Sprachen: 
    • Lettisch
    • Russisch
Services: 
  • Reiseführer verfügbar
Tourismusobjekt Funktionen: 
  • Kostenloses Parken
  • Raucherfreundlich
  • Zugang für Behinderte
Information verändert: 08.09.2014