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  • Die ev.-luth. Kirch von Aizkraukle - Koknese
Die ev.-luth. Kirch von Aizkraukle - Koknese

Die Nordmole in Ainaži

Von der Nordmole in Ainaži hat sich bis heute ein etwa halben Kilometer langer Teil der Mole erhalten, der aus grossen Natursteinen besteht. Tiefer im Meer sind die Reste der Mole wie grosse Inseln aus Stein zu sehen. Neben der Mole befinden sich die an verschiedenen Volgelarten reichen Küstenwiesen. Die Nordmole selbst ist einer der seltenen Plätze, wo man Vogel im Meer beobachten kann.

  • Die Nordmole in Ainaži
  • Foto: Aus dem Archiv des TIC in Salacgrīva
  • Die Nordmole in Ainaži
  • Foto: Aus dem Archiv des TIC in Salacgrīva

In den historischen Quellen wird berichtet, dass 1911 die Gesellschaft der Schmalspurbahnwege von Valmiera für den Hafen von Ainaži ein Projekt für die Verbindung des nördlichen Teils des Wellenbrechers mit der Küste ausgearbeitet hatte. Das Ziel des Projektes war, eine Gleisverbingung vom Bahnhof in Ainaži bis zum Wellenbrecher anzulegen. Es war vorgesehen einen Damm – eine Mole – zu bauen, die als der vorhandene natürliche Norddamm den Hafen besser gegen die Nordwinde schützen würde.  1912 wurde mit dem Bau der Mole begonnen, ihre Länge am Ufer ist 361 Meter und in der Bucht 482 Meter. Auf der Mole wurde Schieneweg gebaut.

Die Bauarbeiten wurden durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen. Im Jahr 1915 kam ein Befehl der Kriegsinstanzen, die Gleise von der Mole abzumontieren und wegzuführen. Während des Krieges wurde auch der vorläufige Anlegeplatz am Ende der Mole zerstört und auf dem Mole wurden zwei grosse Löcher gesprengt. 78% des Wellenbrechers an der Wasseroberfläche sind völlig zerstört, der restliche Teil ist stark beschädigt. Obwohl nach dem Ersten Weltkrieg wurden im Hafen von Ainaži Erneuerungsarbeiten durchgeführt, verlangsamte sich jedoch die frühere Geschäftigkeit.

 
57.873520, 24.357418
Information verändert: 02.09.2014