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Lettisches Okkupationsmuseum

Im Lettischen Okkupationsmuseum sind Ausstellung über die Geschichte der fünfzig Jahre langen Okkupationszeit von Lettland (1940–1991) zu sehen: die erste Okkupation durch die Sowjetunion (1940–1941), die Okkupation durch das nationalsozialistische Deutschland (1941–1944/45) und die zweite Okkupation durch die Sowjetunion (1944/45–1991).

  • Lettisches Okkupationsmuseum
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Die Museumsexposition berichtet über das Leben in Lettland während der Okkupationszeit: über die Politik der Okkupationsmacht, den Terror der Sowjets und der Nazisten, den wirtschaftlichen Niederschlag des Lettischen Staates und die totalitäre Kulturpolitik der sowjetischen und Nazi-Ideologie, über den Widerstand der lettischen Bevölkerung gegen die Okkupationsmacht bis zum Wiederaufbau eines unabhängigen Lettischen Staates im Jahr 1991.

Die Museumsbesucher können sich historische Dokumente, Fotos und Gegenstände ansehen, die von der Politik der Okkupationsmächte in Lettland zeugen. Viele Exponate berichtet über den Terror der Okkupationsmächte gegen die Bevölkerung Lettlands (Andenken aus den Orten der Gefangenschaft und Deportation). Andere Materialien berichten über den Volkswiderstand (Partisanenkämpfe, Tätigkeit der nationalen Widerstandsgruppen, Erhaltung der Kulturwerte des lettischen Volkes) gegen die fremden Mächte.

Der erste Teil der Exposition berichtet über die Vorgeschichte der Okkupation von Lettland: die Zusammenarbeit des sowjetischen totalitären Regimes und Naziregimes, als am 23. August 1939 der Molotow-Ribbentrop-Pakt geschlossen wurde und die osteuropäischen Länder in Einflusszonen geteilt wurden. In der Fortsetzung können die Museumsbesucher die Geschichte von Lettland während der ersten Okkupation durch dei Sowjetunion (1940–1941), der Okkupation durch das nazionalsozialistische Deutschland (1941–1944/45) und der zweiten Okkupation durch die Sowjetunion (1944/45–1991) kennen lernen. Der abschliessende Teil der Exposition kündet von dem Kampf des Volkes über die Erneuerung des Lettischen Staates Ende der 80er Jahre und die Wiedererlangung der Unabhängigkeit im Jahr 1991. Die Museumsexposition berichtet über das Leben der Letten im Exil während der Okkupationszeit (um sich vom Terror der Okkupationsmächte zu retten, haben sich an die 200 000 Einwohner Lettlands ins Exil in den Westen begeben), ihr Kulturleben und ihren Beitrag im Kampf für die Wiedererlangung eines unabhängigen Lettischen Staates.

 
56.953178, 24.111696
  • Gesprochene Sprachen: 
    • Deutsch
    • Englisch
    • Lettisch
    • Russisch
Services: 
  • Ausstellungen
  • Reiseführer verfügbar
Tourismusobjekt Funktionen: 
  • WC
  • Zugang für Behinderte
Arbeitszeit: 

Winter: Dienstag - Sonntag 11 bis 17 Uhr
Sommer: Montag, Dienstag, Donnerstag - Sonntag 11 bis 18 Uhr; Mittwoch 11 bis 19

Information verändert: 09.09.2014