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Mentzendorff-Haus

Mentzendorff-Haus (lettisch: Mencendorfa nams) – Filiale des Rigaer Geschichts- und Seefahrtsmuseums (lettisch: Rīgas Vēstures un kuģniecības muzejs) – ist mit seiner Atmosphäre eines Wohnhauses aus dem 17. – 18. Jahrhundert das einzige derartige Museum im Baltikum und seit dem 18. Mai 1992 für die Besucher geöffnet. Die Ausstellung ist in einem 1695 erbauten Haus eingerichtet, das noch bis Jahr 1939 ein Wohnhaus mit Stockwerken für Läden und Speicherräumen war. Das Haus hat mithilfe von Restauratoren des polnischen Unternehmens „PKZ” und unter der Leitung vom Architekten Pēteris Blūms seinen Glanz wiedergewonnen.

Das Rigenser Haus-Museum präsentiert den Besuchern die Traditionen der Altagskultur von einem wohlhabenden Rigenser. Den größten Teil der Ausstellung bilden einzigartige Decken- und Wandmalereien aus dem 17. – 18. Jahrhundert. Die historischen Gegenstände der Innenausstattung, die aus dem Bestand des Rigaer Geschichts- und Seefahrtsmuseums kommen, sind an die Decken- und Wandmalereien angepasst und jedem Raum einen anderen Charakter und eine andere Stimmung verleihen. Die Besucher können den alten Ladenraum, Küche mit Mantelschornstein, Empfangssalon, Tanzsaal, „Dichterzimmer“, Familienkapelle, Zimmer der Herren, „Mädchenzimmer“ besuchen, so wie einen Blick in die historischen Kellergewölbe und den romantischen Dachstuhl, wo ihr Zuhause Ausstellungssäle gefunden haben, werfen.

Der Museumsbestand beträgt mehr als 2000 Einheiten: Zeugnisse von der Geschichte des Hauses und von den Schicksalen der jener Zeit im diesen Haus lebenden Menschen.

Das Museum wurde nach den letzten Besitzern des Hauses bzw. der Händlerfamilie Mencendorfi (deutsch: Menzendorff) benannt. In der Jahrhundertwende von 19. - 20. Jahrhunderten konnte man im Laden von Augusts Mencendorfs den besten Kaffee in Riga kaufen. Bis heute besteht es eine enge Bindung zu den Nachfolgern der Familie Mencendorfi, die sowohl geistig als auch finanziell verschiedene Tätigkeitsbereiche des Museums unterstützen. Für die bedeutungsvolle Teilnahme an Museumsabläufen wurde Prof. Dītrihs Andrejs Lēbers, der Enkel von A. Mencendorfs, für den Erhalt von “Drauga Karte” (lettisch: Freunde-Karte) des Rigaer Geschichts- und Seefahrtsmuseums (lettisch: Rīgas Vēstures un kuģniecības muzejs) vorgeschlagen.

Schon im 17. Jh. befand sich im diesen Haus die Glaserei von Jirgens Helms und, um die Traditionen fortzusetzen, befindet sich hier auch heute eine Kunstglaserei „Stikla mākslas un Studiju centrs” (deutsch: Zentrum für Glaskunst und –studien). In der Studie können Sie die Künstler bei Arbeitsvorgängen beobachten. Nach einer Voranmeldung bieten wir den Besuchern, um auch selbst die Geheimnisse der Glaskunst zu entdecken.

Jeden Monat wird in der Ausstellungssälen des Museums mindestens eine neue Ausstellung eröffnet.

 
56.946846, 24.108015
  • Gesprochene Sprachen: 
    • Deutsch
    • Englisch
    • Lettisch
    • Russisch
  • Admission fee: 
    Bezahlt
  • Zahlungsmethoden: 
    • Barzahlung
    • Kredit-/Debitkarte
Services: 
  • Ausstellungen
  • Reiseführer verfügbar
  • Seminare und Konferenzen
  • Souvenirs
  • Themenveranstaltungen
  • Workshops
Tourismusobjekt Funktionen: 
  • WC
  • Zugang für Behinderte
Arbeitszeit: 

Winter: Mittwoch - Sonntag 11:00 - 17:00;

Sommer: Mittwoch, Freitag - Sonntag 10:00 - 17:00; Donnerstag 12:00 - 19:00

Information verändert: 22.07.2013