Schloss in Bauska stellt ein Beispiel der lettischen Kriegsbauten-Architektur von 15. – 17. Jh. dar. Dessen ältestes Teil ist einzige extra für Benutzung der Feuerwaffen errichtete Festung des Livländichen Ordens. Das jüngste Teil ist ein mit Basteien, Schutzmauern und Erdwallen gefestigtes Residenzschloss. Der Bau ist einzige teilweise erhaltene Herzogenesidenz, die der Familie Ketler – Herzogen von Kurland und Semgallen gehörte, sowie auch das einzige architektonische Denkmal in Lettland, das Schlossarchitektur und Kunstgewerbe zu Manierismus Zeiten im Herzogstum Kurland darstellt.
In 70. Jahre des 20. Jh. wurde die Restaurierung des jungeren Teils des Schlosses mit dem Ziel vorgenommen, das historische, archeologische und architektonische Denkmal staatlicher Bedeutung in den kulturtouristischen Umlauf einzuschließen, thematische Ausstellungen über Schloss in Bauska im Zusammenhang mit Geschichte von Livland und Kurlandsherzogstum zu machen.
Es ist interessant, die Schlossruinen zu besichtigen, den Zentralturm aufzusteigen, das Panorama von Bauska zu genießen, zu sehen, wo sich auf dem Schlossterritorium früheres Festungssystem (Basteien und Wallen) abzeichnet. Im Teil der Herzogenresidenz befinden sich regelmäßige und thematische Ausstellungen. Nach der Schlossbesichtigung können die Touristen durch den extra eingerichteten Weg im Park der historischen Siedlung über Wiesen und Kanalbrücke auf Ķirbaksala (Ķirbakinsel) gelingen und den Ort sehen, wo sich der lettisches Fluss Lielupe beginnt.



















