An seinem Rand befindet sich eine Voliere und in der Parkmitte steht die Liebeseiche, in deren Zweigen Liebesglöckchen für die Frischvermählten läuten. Über eine breite Steintreppe kommen wir zu einer Laube am Seeufer. Viele Schlossgäste haben sich gerade hier in Bildern verewigt, viele Neuvermählte haben hier einander die ewige Liebe am Tag ihrer Hochzeit geschworen! Der Wassermühlenweg führt am Mühlensee entlang zu einer alten Wassermühle, wo sich ein Antiquitätenmuseum mit einer benachbarten Sommerkneipe befindet. Am See wurden Holzterrassen errichtet und bei einem Cocktail können Sie beobachten, wie die Fische jeden ihnen zugeworfenen Happen verschlucken. Im Winter laden wir Sie zu einer alten Tradition ein – Karussell auf dem Eis. Bei vorheriger Anmeldung erwartet Sie ein loderndes Feuer, heißer Tee und Sauna.
Schloss Bīriņi wurde nach dem Projekt des Architekten F.W. Hesse gebaut. Es ist der eindrucksvollste Halbrundbau in der lettischen Schlossarchitektur. Die gesamtbauliche Lösung des Hauses ist in der Neugotik ausgeführt, doch die Fensteröffnungen haben eine wichtige Bedeutung im Gesamterscheinungsbild des Schlosses. Sie sind für den Halbrundstil charakteristisch. Hierdurch kann das Schloss Bīriņi vom Stil her als eine interessante Vereinigung zweier Stilrichtungen angesehen werden. Es fand auch schon Anerkennung bei seinen Zeitgenossen und gilt heute als ein Beispiel für unkonventionelles architektonisches Denkens. Das Gebäude hatte eine reiche Ausstattung – Skulpturen, Reliefs, die leider während des 1. Weltkriegs verloren gingen. Im Schloss blieb die Innenausstattung im Renaissance-Stil erhalten – eine breite Eingangshalle mit einer zweiseitigen Holztreppe, der Speisesaal mit seiner originalen Holzdecke und Kachelöfen.
















