Die Besucher des Brotmuseums werden von Wirtin in lettgallischer Volkstracht mit lettgallischen Volksliedern und lettgallischer Anrede empfangen. Extra zum Gästeempfang hat Vija Ancāne eine Theateraufführung vorbereitet. Im Museum glühen die Kerzen, auf dem Tisch dämpft ein Kräutertee, auf einer Leintischdecke duftet das Roggenbrot. Gespräch fängt mit Erraten und Ausprobieren des Roggenkörner an. Vija Ancāne hat Dutzende Sprichwörter, Volksglauben, Märchen gesammelt, Bräuche erfahren, die mit Getreideanbau, Essen und Backen von Brot verbunden sind.
Hier kann man hören, wie dieÄhren und Dreschflegel klingeln. Hier kann man alte Spielzeuge und Spiele, die mit Getreide und Brot verbunden sind, lernen. Die Besucher haben die Möglichkeit, Brot zu probieren, versuchen selbst die Mühle zu drehen oder volle Getreidesieb in Händen festzuhalten. Vija Ancāne kann über alte lettgallische Gerichte erzählen und auch sie zubereiten: Krupniken, Veistekņi, Grucis u.a. Im Museum sind Hunderte von Sachen gesammelt, die mit Verarbeitung von Getreide un Brotbacken verbunden sind: Dreschflegel, Worfel, Backtrog u.a.
In kurzer Zeit seit Eröffnung des Brotmuseums haben es Tausende von Besuchern aus Lettland, sowie aus von Ausland. Vija Ancāne von ihrem ganzen Herz verehrt den lettischen Roggenlaib. Mit ihrer großen Liebe zur Arbeit, Treue zu allem Lettischen, mit Wunsch, Respekt zu eigenem Land in den Jugendlichen zu erziehen, hat Vija Ancāne in einem leeren Ort von Nichts ein Museum errichtet, das heutzutage schon in ganzem Land bekannt ist.


















