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Die Altstadt von Kuldīga

Der Beginn der Entwicklung des historischen Zentrums von Kuldīga ist auf  das 13. Jahrhundert zurückzuführen und es umfasst Planungselemente vom 13. bis zum 19. Jahrhundert.

Die Stadtverwaltung bemüht sich um die Aufnahme der Altstadt von Kuldīga mit

der roten Backsteinbrücke über den Fluss Venta in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Unter anderem ist die Stadt für die breiteste Stromschnelle in Europa bekannt.  

 

Neben dem Tourismus- und Informationsbüro befindet sich eine Werkstatt, in der bunte Decken und schöne Tücher mit volkstümlichen Ornamenten gewoben werden.Im Frühling und im Herbst kann man auf dem Fluss ein interessantes Naturschauspiel beobachten: die Fische versuchen die Stromschnelle durch Springen zu überwinden, um flussaufwärts zu ihren Laichplätzen zu gelangen.

Der Beginn der Entwicklung des historischen Zentrums von Kuldīga ist auf  das 13. Jahrhundert zurückzuführen und es umfasst Planungselemente vom 13. bis zum 19. Jahrhundert.

Das Stadtzentrum beherbergt schmale Gassen, alte Holzhäuser mit einem Schornstein in der Mitte und einem roten Ziegeldach. 1368 wurde Kuldiga zur Hansestadt. Die Stadt verfügte über keine modernen Straßen und keine Eisenbahn, die ihre Architektur verändern könnten, somit hat die Stadt ihren typischen provinziellen Stil bewahrt, der ihr den Status eines kulturhistorischen Erbes verleiht.

Die historische Bebauung sowie die Natur der Stadt bilden ein einheitliches Ensemble, das sonst nirgendwo auf der Welt so zu finden ist. Der Fluss Venta sowie die Stromschnelle Ventas Rumba spielen eine bedeutende Rolle in der Entwicklung der Stadt Kuldīga.

Die Haussockel in der Altstadt bilden das Ufer für einen kleinen Fluss, die Alekšupīte, deshalb wird Kuldīga als das lettische Venedig bezeichnet. Am Anfang wurden die Gebäude des Altstadtzentrums als Vorstadt des Schlosses Kuldīga erbaut. 1701 drang die schwedische Armee während des Nordischen Krieges in das Schloss Kuldīga ein, 1709 war das Schloss nicht mehr zu bewohnen, aber Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Schlossruine umgesetzt.

Wegbeschreibung: 
Coordinates:
56.968212, 21.970854
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Zuletzt aktualisiert: 
30.09.2014