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Mittelalterliche Burgruine von Ludza

1399 haben die deutschen Kreuzritter auf dem Burgberg zwischen dem Großen See Ludzas (lettisch: Lielais Ludzas ezers) und dem Kleinen See Ludzas (lettisch: Mazais Ludzas ezers) für den Schutz der Ostgrenze des Livländischen Ordens (lettisch: Livonijas ordenis) eine mächtige Burg, einen dreistöckigen Mauerwerk mit sechs Türmen, drei Pforten und zwei Vorburgen, gebaut. Die Burg war aus grauen Feldsteinen und roten Ziegelsteinen gebaut und mit schwarz glasierten Ziegelsteinen verziert.

  • Burgruine von Ludza
  • Foto: Artūrs Jasinskis
  • Burgruine von Ludza und die katholische Kirche von Ludza
  • Foto: Artūrs Jasinskis
  • Foto: Artūrs Jasinskis
Ludzas pilsdrupas
  • Ludzas pilsdrupas
Ludzas pilsdrupas
  • Ludzas pilsdrupas
Ludzas pilsdrupas
  • Ludzas pilsdrupas
Ludzas pilsdrupas
  • Ludzas pilsdrupas

Es sind mehrere mit der alten Burg, ihren König und verzauberten Prinzessin verbundene, schöne Sagen, die Ihnen die Fremdenführer während der Stadtführung erzählen werden. Heute ist die Burgruine ein beliebter Erholungsort für die Stadteinwohner und ihre Gäste, von dem aus Sie den schönsten Blick auf die Stadt haben werden. Die Burgruine ist auch zum Veranstaltungsort des jährlichen Lettgallischen Großmarktes (lettisch: Lielais Latgaļu tirgus) geworden. Sagen ranken sich auch um die mittelalterliche Burgruine von Ludza:

Vor langer, langer Zeit besaß der mächtige deutsche Lehnsherr Volkwin einen ansehnlichen Teil des jetzigen Lettgallens (lettisch: Latgale). Seine  Hauptresidenz habe sich in der hohen Burg Volkenbergas (Mākoņkalns, Padebešu kalns) am See Rāznas befunden. Der Herrscher hatte keinen männlichen Nachfolger, daher haben nach seinem Tod seine drei schönen Töchter Rosalie, Lucie und Marie sein Land verwaltet. Sie haben das Land in drei Teilen aufgeteilt. Jede ließ in der Mitte ihres Landes eine Burg bauen und gab ihr ihren Namen. Später übernahmen die Städte, die um die Burgen entstanden waren, diese Namen. Somit haben Rosalie der Stadt Rositten (Rēzekne), Lucie der Stadt Ludsen (Ludza) und Marie der Stadt Marienhausen (Viļaka) ihre Namen gegeben.

Eine andere Sage erzählt, dass hier einmal zwei Schwestern, Lucie und Rosalie, lebten. Sie beschließenjede eine Burg zu bauen. Sie suchten Orteaus, die 20 Wersten auseinander lagen. Jede sammelte einen Haufen Steine und legte los.  Leider gab es nur eine Kelle, die sie immer abwechselnd benutzten. Als die Eine fertig war, schmeißte sie die Kelle der Anderen zu, und so immer wieder.      Bei einem Wurf hatte Rosalie nicht richtig gezielt, und die Kelle ist Lucie vorbeigeflogen und so fest im Boden stecken geblieben, dass die Schwester sie knapprausziehen konnte. Da, wo der Griff der Kelle lag, ist der Kleine See Ludzas (lettisch: Mazais Ludzas ezers) und da, wo die Schippe lag, der Große See Ludzas (lettisch: Lielais Ludzas ezers) entstanden. Wenn man heute etwas aufmerksamer die Form der beiden See betrachtet, merkt man ganz klar die Ähnlichkeit.

Das sind aber nur Sagen. In Wirklichkeit hat der Livländische Orden eine wirklich mächtige Festung erbaut. Sie hatte eine Hauptburg, später wurde auch ein Konventhaus. Die Burg hatte zwei Vorburgen und eine hoheMauer- oder Holzwände. Ringsherum war Wasser – der GroßeSee Ludzas und der KleineSee Ludzas. Jedoch ist bis heute nur eine eindrucksvolle Ruine erhalten geblieben, die sich über die alte Stadt Ludze erhebt.

 
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Information verändert: 02.06.2014